Grüner Spargel mit Nudeln in Soja Butter Sauce

Zutaten:

  • Spagetti Nudeln
  • 250g Champions
  • 0,5kg grünen Spargel
  • Soja Sauce
  • Eine Zwiebel
  • Olivenöl
  • Butter
  • Zucker

Zubereitung:

Spargel kochen und in den Topf eine Teelöffel Zucker dazu geben (Spargel aufkochen und dann gut 10 – 15 Minuten in heißen Wasser ziehen lassen). Dann abgießen und unter kalten Wasser abspülen.

Zwiebeln in einer Pfanne oder besser Wock in Olivenöl anbraten. Die Zwiebel ruhig was gröber schneiden. Muss nicht super ordentlich sein 😉

Die Nudeln ganz normal in einem Topf kochen.

Wenn die Zwiebeln schön angebraten sind die Champions mit in die Pfanne geben. Die Champions sollten in kleine Scheiben geschnitten werden damit später die Sauce besser aufgenommen wird.

Und dann die Zwiebeln mit den Champions bei niedriger Hitze im Wock oder Pfanne stehen lassen. In der Zeit kann der grüne Spargel in 3 – 4 cm lange Stücke geschnitten werden. Den Spargel dann schon mal in den Wock geben und das ganze weiter erwärmen.

Die Nudeln sollten mittlerweile auch fertig sein 😊

Die fertigen Nudeln abgießen und mit in den Wock geben.

Zu dem ganzen kommen dann noch 2 Esslöffel gute Butter und 5 Esslöffel Soja Sauce. Das ganze noch ca 10 Minuten auf dem Koch Feld bei niedriger Temperatur stehen lassen. Wenn dir Butter geschmolzen ist und die Soja Sauce in die Nudeln usw. schön eingezogen ist alles noch mal vorsichtig umrühren.

Fertig 👍

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Matsumoto Castel in der Pfäfektur Nagano – 松本城

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Die Burg Matsumoto wurde im Jahr 1504 gebaut, aber leider später zerstört. Im Jahr 1872 wieder aufgebaut. Die beiden Hauptverantwortlichen für den Wiederaufbau sind auf dem Gelände zu sehen auf einem Gedenkstein.

Wenige Minuten von der Burg entfernt ist ein Parkhaus der Stadt, dass auch gut ausgeschildert ist. Ist zwar ein paar 100m weiter entfernt von der Burg, aber wesentlich günstiger als die privat vermieteten Parkplätze direkt an der Burg.

Ein Besuch in der Burg lohnt sich auf jeden Fall. Die Burg gehört zum Teil des offiziellen Nationalschatz Japans und ist somit Top restauriert. Zu der Burg gehört ein kleines Kaffee mit Souvenirs und es laufen ein paar Angestellte als Samurai oder Ninja verkleidet über das Gelände um mit den Touristen Bilder zu machen.

Durch die ganze Burg geht es auf Socken! Für die Schuhe gibt es einen Beutel am Eingang in dem die Schuhe verpackt werden. Da die ganze Burg keine Heizung hat, kann das im Winter recht kalt werden! Also am besten die Dicken Socken anziehen 😉

Adresse:
4 Marunouchi, Matsumoto, Nagano 390-0873, Japan

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Grüner Spargel mit Mais


Zutaten:

  • Mais
  • Salz
  • Zucker
  • Butter
  • Soja Sauce
  • Und natürlich 0,5 kg grünen Spargel


Zubereitung:

Spargel in ca 5cm lange Stücke schneiden und mit Salz und Zucker (je 1 Teelöffel) aufkochen. Dann ca. 10 Minuten weiter kurz vor dem Kochen ziehen lassen.


Dann den Spargel mit kaltem Wasser abschrecken und in die Pfanne geben. Das ganze mit ca. 1 Teelöffel Butter anbraten. Wenn alles leicht angebraten ist 4 Esslöffel Soja Sauce mit in die Pfanne geben und alles 10 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen. Und fertig 😊


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Kiyotsu Gorge Tunnel – 清津峡

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Der Kiyotsu Gorge Tunnel – 清津峡 liegt auf dem Weg von Tokyo in Richtung Niigata. Von Tokyo sind das ca 250km in Richtung japanisches Meer in den Bergen. Über die Autobahn gut zu erreichen nach ca. 3 Stunden Fahrzeit über die Maut Autobahnen.

Alleine der Weg durch die Berge ist schon ein Erlebnis, da diverse sehr lange Autotunnel befahren werden.

Der Kiyotsu Gorge Tunnel ist eine Kunst Installation und wurde nur zum Kunst Zweck gebaut. Der Tunnel geht tief durch den Berg mit verschiedenen künstlichen Höhlen in denn Lichtinstallationen aufgebaut wurden.

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In diesen künstlichen Höhlen kann man immer wieder den Blick in eine wunderschöne Schlucht genießen.

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Der Eintrittspreis liegt umgerechnet bei ca. 8 € und das Parken ist kostenlos.

Adresse:
Kiyotsu Gorge Tunnel, 癸2126 Koide, Tokamachi, Niigata 949-8433, Japan

Webseite:
https://nakasato-kiyotsu.com/

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Rettich Frikadellen

img_20200414_1828374247382716296670303.jpgZutaten:

  • 1 Rettich
  • Schnittlauch
  • Chinakohl
  • Weizenmehl
  • Speisestärke
  • Ingwer
  • Soja Sauce
  • Merin
  • Zucker

Zubereitung der Frikadellen:

Rettich fein reiben (am einfachsten mit einer Rettich Reibe).

img_20200414_175753363048371813761091.jpgChinakohl und Schnittlauch sehr klein schneiden und unter mischen.

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Dazu Weizenmehl (10 Esslöffel) und Speisestärke (2 Esslöffel) unter mischen.

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Zubereitung der Sauce:

Soja Sauce (3 Esslöffel) Merin (3 Esslöffel) und 1g Zucker sowie ein Teelöffel Ingwer zerrieben vermischen.

Die fertigen Frikadellen mit der Sauce bei niedriger Hitze ruhen lassen bis die Sauce in die Frikadellen eingezogen ist.

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Heiraten in Japan

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Nach der Vorbereitung im Büro des Wedding Planner und der Buchung des gewünschten Hochzeit Datums wurde es nun ernst. Gut zwei Wochen vor dem Hochzeitstermin wurde noch ein Termin im Büro vereinbart, um den Ablauf durch zu sprechen.

Ein paar Tage vor der Hochzeit sind wir dann zum Wedding Planer gefahren. Dann wurde der Ablauf durch gesprochen bis ins letzte Detail. Und das ist nicht wenig was dort zu besprechen war. Wie ist aus welcher Sake Schale getrunken und an welche Person wird die Schale weitergegeben. Auf den ersten Blick alles recht verwirrend. Und nicht zu Letzt wurde dann noch der Zeitplan abgesprochen:

07:00 Uhr Ankunft im Tempel
07:30 Uhr Start Styling der Braut und Bräutigam
09:30 Uhr Foto Shooting mit farbigem Kimono der Braut
10:15 Uhr umziehen der Braut in weißen Kimono und Haar Styling
10:30 Uhr Ankunft der Gäste
11:00 Uhr Start der Zeremonie im Tempel
11:40 Uhr Foto Shooting mit den Gästen
11:50 Uhr Foto Shooting Braut in Weiß und Bräutigam
12:00 Uhr Abfahrt zum Essen
12:30 Uhr Essen im Restaurant

So wurde uns der Zeitplan mitgeteilt. Und ich war natürlich sehr skeptisch ob dieser Zeitplan auf die Minuten geplant eingehalten werden kann. Zu meiner Überraschung – er wurde auf die Minute genau eingehalten. Ich habe noch nie einen so präzisen geplanten Ablauf gesehen und erlebt das dieser auf die Minute genau eingehalten wurde. Und das ganze auch noch ohne Stress – eine Meisterleistung des Wedding Planer!

Der Tag der Hochzeit – 4 Uhr aufstehen und alles einpacken damit wir rechtzeitig am Tempel sind.

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Kurz vor 7 waren wir am Tempel auf dem großen Besucherparkplatz. Kurz nach uns ist das Team des Wedding Planer mit einem kleinen Van eingetroffen der bis oben hin voll mit Plastik Boxen gepackt war. Da zu 1 Dame für die Haare / 1 Dame zum Ankleiden / 1 Dame zum Schminken plus die Chefin für die Organisation. Der Fotograf war erst für später eingeplant und sollte um 9:30 Uhr zum ersten Shooting am Tempel eintreffen.

Nun wurden unzählige Boxen in eines der Nebengebäude des Tempels getragen und dort aufgebaut. Von Schminkutensilien bis hin zu jede Menge Zubehör für Kimonos. Fächer für den Bräutigam / Haarnadeln / kleine Taschen für die Braut. Die Kisten und kleineren Boxen scheinen kein Ende zu nehmen.

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Dann ging es los mit dem Styling der Braut. Kimono anlegen und alles mit vielen Bändern und Knoten so fest machen, dass alles da ist wo die Dame die für das Ankleiden zuständig ist es haben möchte.

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Dann ging es bei mir los mit dem Ankleiden. Hier hatte ich einen kleinen Vorteil gegenüber den meisten Japanern. Da die meisten Japaner sehr schmal gebaut sind werden meistens kleine Polster für die Schultern angebracht, damit die traditionellen Kleider gut sitzen und nicht nur wie ein Sack am Bräutigam runter hängen. Das Problem hatte ich nicht, da für mich sogar extra Kimono in extra Größe besorgt wurde. Ein Kimono für Männer mit 186cm war nicht vorrätig konnte aber problemlos organisiert werden. Genauso wie Tabi-Socken in Schuhgröße 45-46 waren einer der Herausforderungen. Hier konnte aber das Internet weiterhelfen. Da ich schon im letzten Jahr einen Kimono getragen hatte für ein Foto Shooting, war es Nichts Unbekanntes.

Als der letzte Feinschliff durch die Damen vorgenommen wurde, ist nun noch der Fotograf mit seiner ganzen Ausrüstung eingetroffen. Das war dann schon eine ganze Menge Ausrüstung für diesen kleinen Nebenraum des Tempels.

Dann ging es bei bestem Wetter, ca. 15C und Sonnenschein, mit dem Shooting los bis es dann wieder zum umziehen ging. Ich musste mich nicht umziehen, da ich als Bräutigam die ganze Zeit den gleichen Kimono bis zum Ende der Zeremonie trage.

Pünktlich um 10:30 Uhr waren dann auch alle Gäste auf dem Vorplatz des Tempels versammelt. Die Mönche und diverse Angestellte waren auch schon mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dann konnte es los gehen. Der Mönch erklärte noch einmal im Schnelldurchgang den Ablauf.

Dann ging es los mit dem Waschen der Hände. Erst wir und dann alle Gäste die eine Art Schärpe umgehängt bekommen und somit auch schon vom weiten gut zu erkennen waren als Hochzeitsgäste.

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Dann ging es in einer Art Prozession in den Tempel. Der Tempel war schon vorbereitet mit Stühlen für alle Gäste und uns als Brautpaar in der Mitte. Ein sehr schönes Erlebnis solch einen Tempel von Innen ganz nah zu sehen, da dieser Bereich sonst so nah nicht besichtigt werden kann.

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Nach dem wir auf den Stühlen in der Mitte platz genommen hatten konnte es los gehen. Einer der Mönche vertrieb alle bösen Geister mit einer Art Papierwedel. Dann wurden von den Mönchen verschiedene „Fürbitten“ vorgetragen und dann wurde es für mich ernst. Ich hatte schon seit Wochen eine japanische Rede vor zu tragen. Der Text der Rede wurde vom Tempel bereits vorher festgelegt und ist für alle gleich. Der Inhalt ist ein Ehegelöbnis wie es auch bei manchen deutschen Hochzeiten üblich ist.

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Da der ganze Text in japanischer Sprache verfasst ist, haben wir den Text schon vorher bekommen. Meine Frau hatte ihn mir übersetzt und erklärt was ich in der Zeremonie vortragen sollte. Soviel zum Inhalt … dann ging es ja noch darum diesen Text möglichst fehlerfrei vor zu tragen. Dazu hat meine Frau mir den Text unzählige Male vorgelesen und ich habe mir den Text so wie ich es höre in einer Art Lautschrift aufgeschrieben um ihn zu üben. Dazu hatte ich dann noch den Text als MP3 im Auto um mir die Aussprache und den Rhythmus des Textes ein zu prägen.

Hocheitsrede

Und es hat funktioniert! So wie mir im Anschluss berichtet wurde konnte man den Text verstehen 😉

Dann wurden diverse Schalen Sake in der Zeremonie hin und her gereicht. Einfache Regel für den Bräutigam -> die Schale wird immer der Person zurückgegeben, von der man die Schale Sake bekommen hat. Ich glaube es waren in Summe 4 Runden Sake die in der gesamten Zeremonie getrunken wurde.

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Dann wurden die Ringe getauscht und im Anschluss hat meine Schwiegermutter noch eine kurze Rede halten müssen. Und dann war der Teil im Tempel schon vorbei.

Dann ging es wieder in einer Prozession auf den Platz des Tempels zur großen Glocke.

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Diese wurden dann vom mir und meiner Frau zusammen dreimal geschlagen. Im Anschluss wurden noch Geschenke des Tempels an uns überreicht.

Und dann gab es noch ein Fotoshooting mit den Gästen vor dem Tempel. Als dies dann auch erledigt war, erhielt die Mutter meiner Frau noch Blumen von uns beiden als Geschenk bevor es dann in das Restaurant zum Essen ging.

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Alles in allem eine sehr beeindruckende und schöne Zeremonie. Auf die Minute geplant und pünktlich durchgeführt. Ein sehr schöner Tag den man sicher nicht vergessen wird.

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Hochzeitsplanung in Japan

Hochzeit auf dem Standesamt hier in Deutschland erledigt, aber was ist mit Japan? Klar möchte die Familie auch mit einbezogen werden. Also kommt zu der Hochzeit auf einem deutschen Standesamt noch die Hochzeit in Japan dazu.

Die Hochzeit auf dem deutschen Standesamt wird völlig ohne Probleme von den japanischen Behörden anerkannt und ist genauso in Japan gültig wie hier in Deutschland. Also ist der rechtliche Teil in Deutschland und Japan erledigt. Lediglich musste die Eheurkunde usw. auf dem japanischen Konsulat / Botschaft eingetragen werden und ein paar Formulare ausgefüllt werden. Aber alles innerhalb weniger Stunden auf dem Konsulat oder der Botschaft zu erledigen.

In Japan hat die Hochzeit auf dem Standesamt keinen festlichen Charakter, da es dort wirklich nur um einen Verwaltungsakt geht. Am Ende unterschreiben alle und es wird ein Stück Papier ausgestellt und das war es. Daher wird zu diesem Anlass in Japan keine große Party gemacht. Hier wird sich eher auf die Hochzeit in einem Shrine / Tempel konzentriert.

Also stellt sich die Frage, wie plant man eine Hochzeit in Japan über eine Entfernung von rund 12.000km.

Wir haben uns also für einen „Wedding Planner“ in Japan entschieden und einen Termin ausgemacht. Bei der Auswahl hat meine Frau diverse Internetseiten besucht und die „Angebote“ verglichen. Hier war uns besonders der Ort der Zeremonie wichtig. Die ganzen Feierlichkeiten sollten ja auch gut erreichbar für die Familie in Japan sein. Keiner möchte 2 Stunden mit dem Auto zu einer Hochzeit Zeremonie fahren.

Also haben wir uns für https://jinja-wedding.com entschieden. Hier können wir in Takasaki im Shrine eine Hochzeitszeremonie buchen. Das ist ca. 1 Stunde mit dem Auto von Tatebayashi entfernt und gut für die Familie zu erreichen. Damit ist schon mal ein großer Teil der Voraussetzungen erfüllt. Also einen Termin beim Wedding Planner in Takasaki vereinbart.

Am Anfang werden alle Grunddaten aufgenommen (einen Art Personalbogen) und es wird geschaut welcher Termin für die Zeremonie günstig ist. Hier gibt es verschiedene astrologische Gesichtspunkte die eine Rolle spielen. Und wir hatten Glück! Der Termin für die Hochzeit wurde durch das Büro geprüft und alles sieht gut aus. Auch ein Termin im Shrine / Tempel ist noch ein Termin frei. Also alles Bestens und den Termin festgemacht.

Und dann geht es los 😉

  • Wie viele Leute kommen zur Zeremonie?
  • Wie viele Leute kommen zum Essen?
  • Kinder … Erwachsene usw.
  • Welches Restaurant ist gewünscht (wie viele Sterne sollen es sein)
  • Musik / keine Musik

Nach der Abfrage der ganzen Rahmenparameter ging es um die Kleidung für die Zeremonie. Wie in Deutschland ein Hochzeitkleid gekauft oder gemietet wird für den Tag der kirchlichen Hochzeit, kann ich Japan der Kimono für die Zeremonie ausgeliehen werden.

Von einem Kauf ist hier eher ab zu raten, da die Kimonos ganz in weiß mal schnell mehrere tauschen Euro umgerechnet kosten können. Dazu kommt das dieser Kimono nur einmal im Leben zu dieser Zeremonie getragen wird. Dann nie wieder. Folglich hätte man dann mehre tausende Euro im Schrank hängen und würde diese wie auch die meisten Hochzeitskleider im Schrank einstauben. Also scheint mir die Variante zu mieten die beste zu sein.

Für den Mann ist die Nummer recht einfach, da es da mehr oder weniger ein Standard Outfit gibt. Bis auf das kleine Problem, dass der durchschnittliche Japaner nicht 186cm groß ist. Also hat der Wedding Planner kein Zeremonie Outfit für mich auf Lager. Das muss dann jetzt extra organisiert werden bis zum Tag der Zeremonie. Kostet dann mal eben 200€ extra. Da kann ich den Wedding Planner auch verstehen, da er so ein Outfit nur alle 5 Jahre vermieten kann.

Dann muss noch ein zweiter Kimono für meine Frau ausgesucht werden, da der ganz in Weiß gehalten Kimono nur zur eigentlichen Hochzeit getragen wird. Nach der Trauung wird es dann wieder schön bunt. Hier war die Auswahl sehr groß. Geschätzt hat der Wedding Planner locker 100 verschiedene Kimonos im Verleih auf Lager.

Nachdem alles mit den Outfits geklärt ist, ging es noch in das Restaurant um das Menü durch zu sprechen. Das dauerte dann auch noch mal eine Zeit, da nicht nur das Menü, sondern auch der Raum zum Essen ausgesucht wird. Es gibt verschiedene private Räume zum Essen für Hochzeitsgesellschaften. Das Restaurant ist in einem kleinen ruhigen Park in Takasaki gelegen ca. 15 Minuten vom Shrine entfernt. Also kurze Wege an dem Tag.

Das Menü haben wir noch einmal mit allen möglichen Optionen schriftlich mitbekommen. Hier sind dann noch Änderungen am Menü bis einen Monat vorher möglich.

Einen Tag vor der Zeremonie müssen wir dann noch einmal in den Shrine um die Sitzordnung fest zu legen. Dann erfolgt im Shrine mit einem der Mönche ein Übungsdurchlauf wo mir als Ausländer noch mal der Ablauf der Zeremonie erklärt wird.

Im Rahmen der Zeremonie hält der Mann und die Frau eine Rede, die muss jetzt noch auswendig gelernt werden, damit dann später Nichts schief läuft.

Dann bin ich mal auf den Tag der Zeremonie gespannt

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Renovieren in Japan – japanische Baumärkte

Küche streichen 2019

Renovieren in Japan ist so eine Sache wie ich feststellen musste. Es ist in Japan nicht so verbreitet wie in Deutschland selber zu renovieren. In Japan werden fast alle Arbeiten von Fachfirmen erledigt. Aber es trotzdem gibt es Baumärkte wie in Deutschland auch.

Das Sortiment ist vergleichbar wie in jedem Baumarkt in Deutschland. Von Holz / Elektro / Sanitär usw. ist alles zu bekommen im japanischen Supermarkt. Allerdings muss man sich von den Preisen der deutschen Baumarkt Ketten verabschieden. Die Preise im japanischen Baumarkt liegen klar über den Preisen der deutschen Baumarktketten.

Zwei Liter normale Wandfarbe können mal schnell zwischen 30 – 50 € umgerechnet kosten. Dafür ist die Qualität weit über den deutschen Angeboten von 10 Liter Farbe für 30 €.

Ich habe bei 32C Außentemperatur und 80% Luftfeuchtigkeit die Küche gestrichen mit einer normalen japanischen Wandfarbe. Ein Mal streichen und in 3 Stunden war alles fertig – einfach eine super Farbe mit einer super Deckkraft. Wenn ich den geringeren Zeitaufwand betrachtet hat sich der höhere Preis durch aus gerechnet!

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Japanisch / Deutsche Hochzeit in Deutschland – viel Papierkram

Wedding

Im November haben wir uns entschlossen in Deutschland auf dem Standesamt zu Heiraten. Aber geht das so einfach? Natürlich nicht, da eine ganze Menge Dokumente im Vorfeld zusammengestellt werden müssen.

Was wird alles aus Japan benötigt:

  • eine Geburtsurkunde
  • eine Heiratsfähigkeitsbescheinigung
    in dieser Bescheinigung muss der bestätigt werden das die Frau den Mann in Deutschland heiraten darf. Hier muss der Name des deutschen Partners genannt sein! Ohne dass der Name im Dokument steht, wird es vom Standesamt nicht akzeptiert. Es reicht hier keine Ledigkeitsbescheinigung aus Japan!
  • ein Auszug aus dem Familienregister
    hier werden die Eltern und die Großeltern mit allen Daten aufgelistet
  • und zum Termin der Anmeldung und zum Termin der Hochzeit im Standesamt der Reisepass / Ausweis (ein Aufenthaltstitel reicht nicht aus)

Unter folgendem Link findet ihr eine Beschreibung auf japanisch was alles benötigt wird: https://japan.diplo.de/ja-ja/service/ehej/901050

Und da ihr auf einem deutschen Standesamt heiratet muss das ganze natürlich übersetzt werden. Aber nicht von irgendeinem Übersetzungsbüro, sondern von einem vom Gericht bemächtigten Übersetzer.

Es gibt zwar auch in Düsseldorf eine ganze Reihe von Übersetzungsbüros die auch Unterlagen für deutsche Behörden übersetzten dürfen und auch einen entsprechenden Stempel haben, aber diese sind meinst auf Dokumente aus der Wirtschaft spezialisiert. Somit sind dort die Preise auch sehr hoch.

Also habe ich mir die Liste der Übersetzter für Japanisch beim Amtsgericht Düsseldorf besorgt und einen dieser Übersetzer angeschrieben. Und siehe da, er hatte Zeit und konnte uns die ganzen Dokumente innerhalb von einer Woche übersetzten incl. dem geforderten Stempel auf den ganzen Unterlagen. Und die Rechnung des Übersetzers lag bei ¼ des Preises der Übersetzungsbüros.

Und wenn alles aus Japan übersetzt ist, kann es mit den deutschen Unterlagen zum Amt gehen und der Termin gemacht werden.

Was braucht der deutsche Partner alles:

  • ein Ausweis oder Reisepass
  • eine Aufenthalts- / Meldebescheinigung
    die Bescheinigung darf nicht älter als 14 Tage sein
  • Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister
  • und wenn ihr geschieden seit auch darüber eine Bescheinigung

heiratet ihr allerdings in eurem Geburtsort, hat das Standesamt alle Daten für den deutschen Partner vorliegen. Bei mir reichte dann der Personalausweis bei der Terminvereinbarung auf dem Standesamt.

Standesamt Neuss

Also nehmt euch Zeit für die Hochzeit um die ganzen Unterlagen zu besorgen und übersetzen zu lassen. Besonders da ein Teil der Unterlagen nur persönlich oder von einer Person mit Vollmacht in Japan auf dem Amt ausgestellt werden kann!

Damit die Ehe dann auch in Japan anerkannt und eingetragen werde kann, nicht vergessen im Standesamt eine Internationale Eheurkunde ausstellen lassen. Mit der könnt ihr dann im japanischen Konsulat oder der Botschaft die Ehe in Japan eintragen lassen.

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Okuma Lehrgang 2020 in Düsseldorf

Auch 2020 gibt es wieder einen Okuma Lehrgang in Düsseldorf!

 

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