Daruma Figuren

Die Daruma-Figur ist ein Symbol von Glück und Beständigkeit in der japanischen Kultur und hat eine faszinierende Geschichte, die bis ins 6. Jahrhundert zurückreicht. Diese charakteristische Figur ist nach Bodhidharma, einem legendären Mönch und Begründer des Zen-Buddhismus, benannt und verkörpert viele wichtige Werte und Traditionen.

Die Daruma-Figur ist eine holzschnittartige, runde Puppe mit einem flachen Boden, die ohne Arme oder Beine gestaltet ist. Sie wird traditionell aus Papier oder Ton gefertigt und mit einem charakteristischen, durchdringenden Blick versehen. Normalerweise ist die Figur rot bemalt, obwohl sie auch in anderen Farben erhältlich sein kann.

Eine der wichtigsten Eigenschaften der Daruma-Figur ist ihre Fähigkeit, sich selbst aufzurichten. Egal wie oft man sie umwirft, sie kehrt immer in ihre aufrechte Position zurück. Diese symbolische Bedeutung repräsentiert Ausdauer, Entschlossenheit und die Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden. Aus diesem Grund wird die Daruma-Figur oft als Talisman für Glück und Erfolg angesehen, besonders bei wichtigen Unternehmungen oder Neuanfängen.

Die Geschichte der Daruma-Figur ist eng mit der Legende von Bodhidharma verbunden. Bodhidharma, ein indischer Mönch, der im 6. Jahrhundert nach China reiste, um den Buddhismus zu verbreiten, soll jahrelang in tiefer Meditation verharrt haben, während er gegen eine Wand starrte. Diese Meditationstechnik, bekannt als Zazen, wurde zu einem zentralen Element des Zen-Buddhismus. Um die Praxis zu unterstützen und den Schülern eine visuelle Erinnerung an Bodhidharmas Ausdauer zu geben, wurden die ersten Daruma-Figuren geschaffen.

Im Laufe der Zeit hat sich die Daruma-Figur zu einem wichtigen Symbol für verschiedene Aspekte des Lebens entwickelt, darunter Wünsche, Ziele und Glück. Ein beliebter Brauch im Zusammenhang mit Daruma ist das „Daruma Kuyo“ oder „Daruma-Brennen“. Dieser Brauch beinhaltet das Verbrennen alter Daruma-Figuren als Ausdruck der Dankbarkeit für erfüllte Wünsche oder erreichte Ziele und das Ersetzen durch neue Daruma-Figuren, um neue Wünsche oder Ziele zu setzen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Daruma-Figur ist ihre Verwendung im japanischen Neujahrsbrauch. Zum Jahreswechsel kaufen viele Menschen eine Daruma-Figur und malen ein Auge ein, während sie sich ein Ziel oder einen Wunsch für das kommende Jahr setzen. Das andere Auge bleibt leer. Wenn das Ziel erreicht ist, wird das zweite Auge gemalt, um den Erfolg zu feiern. Wenn das Ziel nicht erreicht wird, kann die Daruma-Figur im nächsten Jahr erneut verwendet werden, um das Ziel erneut zu setzen.

Die Bedeutung der Daruma-Figur geht jedoch über persönliche Wünsche und Ziele hinaus und erstreckt sich auf verschiedene Bereiche des japanischen Lebens. Sie wird oft als Symbol für den Beginn neuer Unternehmungen oder Projekte verwendet, sei es im geschäftlichen oder privaten Bereich. Darüber hinaus ist die Daruma-Figur auch ein beliebtes Souvenir für Touristen und ein Symbol für japanische Handwerkskunst und Tradition.

Insgesamt verkörpert die Daruma-Figur wichtige Werte und Traditionen der japanischen Kultur, darunter Ausdauer, Entschlossenheit und Glück. Ihre faszinierende Geschichte und ihre vielfältigen Verwendungen haben sie zu einem integralen Bestandteil des japanischen Lebens gemacht und machen sie zu einem Symbol, das sowohl in Japan als auch international weit verbreitet ist.

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Beliebtheit japanischer Mixgetränke 🥤

In Japan erfreuen sich alkoholische Mixgetränke einer großen Beliebtheit und haben sich zu einem wichtigen Bestandteil der japanischen Trinkkultur entwickelt. Diese Getränke, die oft als „Chūhai“ oder „Highball“ bezeichnet werden, bieten eine vielfältige Auswahl an Geschmacksrichtungen und sind bei Menschen jeden Alters beliebt.

Eine der Hauptursachen für die Beliebtheit alkoholischer Mixgetränke in Japan ist ihre Vielseitigkeit und Verfügbarkeit. Chūhais sind in einer breiten Palette von Geschmacksrichtungen erhältlich, darunter Zitrusfrüchte, Beeren, grüner Tee und sogar exotische Fruchtmischungen. Diese Vielfalt ermöglicht es den Verbrauchern, je nach Vorlieben und Stimmung eine passende Option zu wählen. Darüber hinaus sind alkoholische Mixgetränke in Japan praktisch überall erhältlich, sei es in Restaurants, Bars, Convenience-Stores oder sogar Automaten, was sie zu einer bequemen Wahl für unterwegs oder gesellige Anlässe macht.


Ein weiterer Grund für die Beliebtheit von alkoholischen Mixgetränken in Japan ist ihre angemessene Alkoholkonzentration. Im Vergleich zu stärkeren Getränken wie reinem Schnaps oder Whisky haben Chūhais in der Regel einen niedrigeren Alkoholgehalt, der es den Verbrauchern ermöglicht, sie über längere Zeit zu konsumieren, ohne schnell betrunken zu werden. Dies macht sie besonders beliebt bei jüngeren Menschen und Gelegenheitstrinkern, die eine leichtere Alternative suchen.

Die japanische Trinkkultur legt auch Wert auf soziale Interaktion und Gemeinschaft, und alkoholische Mixgetränke passen gut zu diesem Konzept. Chūhais werden oft in Gruppen konsumiert, sei es beim Ausgehen mit Freunden, bei Firmenfeiern oder bei gesellschaftlichen Veranstaltungen. Ihr erfrischender Geschmack und ihre leichte Trinkbarkeit fördern ein entspanntes und geselliges Ambiente, in dem Menschen zusammenkommen und sich austauschen können.

Darüber hinaus haben alkoholische Mixgetränke in Japan den Ruf, eine relativ erschwingliche Option zu sein. Im Vergleich zu teureren Spirituosen oder Cocktails in Bars sind Chūhais oft preisgünstiger und damit für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich. Dies macht sie zu einer beliebten Wahl für junge Erwachsene, Studenten und Menschen mit begrenztem Budget, die dennoch ein angenehmes Trinkerlebnis suchen.

Es ist wichtig anzumerken, dass alkoholische Mixgetränke in Japan nicht ohne Kritik sind. Einige Gesundheitsexperten haben Bedenken hinsichtlich des hohen Zuckergehalts vieler Chūhai-Varianten geäußert und warnen vor den potenziellen Gesundheitsrisiken eines übermäßigen Konsums. Darüber hinaus kann der regelmäßige Konsum von alkoholischen Getränken, auch in geringen Mengen, zu gesundheitlichen Problemen führen, einschließlich Leberschäden und Abhängigkeit.

Insgesamt spiegelt die Beliebtheit alkoholischer Mixgetränke in Japan eine Mischung aus geschmacklicher Vielfalt, sozialem Zusammensein und erschwinglicher Optionen wider. Diese Getränke haben sich fest in der japanischen Trinkkultur etabliert und werden voraussichtlich auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen.

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Düsseldorf – Wie kommen die ganzen Japaner nach Düsseldorf? 🤔

Die Präsenz japanischer Bürger in Düsseldorf, Deutschland, ist eine bemerkenswerte sozio-kulturelle Erscheinung, die auf eine Vielzahl von historischen, wirtschaftlichen und kulturellen Faktoren zurückzuführen ist. Diese einzigartige Gemeinschaft hat im Laufe der Jahre eine starke Bindung zur Stadt entwickelt, was sie zu einem der größten japanischen Zentren in Europa macht.

Ein wesentlicher Grund für die hohe Anzahl japanischer Bewohner in Düsseldorf ist die enge wirtschaftliche Verbindung zwischen Deutschland und Japan. In den 1950er und 1960er Jahren begannen japanische Unternehmen, verstärkt in den deutschen Markt zu investieren, insbesondere in die Automobilindustrie und den Maschinenbau. Diese Investitionen führten dazu, dass viele japanische Geschäftsleute und ihre Familien nach Düsseldorf zogen, um dort zu arbeiten und zu leben. Die Stadt bot ein günstiges Geschäftsumfeld sowie eine hohe Lebensqualität, was sie zu einem attraktiven Ziel für japanische Expatriates machte.

Ein weiterer Faktor, der zur Konzentration japanischer Bewohner in Düsseldorf beitrug, ist die Präsenz von japanischen Unternehmen und Organisationen vor Ort. Düsseldorf ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Deutschland und beherbergt eine Vielzahl von japanischen Firmen, darunter Niederlassungen großer Konzerne wie Toyota, Mitsubishi und Panasonic. Die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und Geschäftsmöglichkeiten zog weitere japanische Fachkräfte und ihre Familien in die Stadt.

Darüber hinaus spielten Bildungsmöglichkeiten eine entscheidende Rolle bei der Ansiedlung japanischer Bürger in Düsseldorf. Die Stadt beherbergt eine Reihe renommierter Hochschulen und Bildungseinrichtungen, die bei japanischen Studenten sehr beliebt sind. Viele junge Japaner entscheiden sich für ein Studium in Düsseldorf, um von der qualitativ hochwertigen Ausbildung und den vielfältigen Studienmöglichkeiten zu profitieren.


Die soziale Infrastruktur und das kulturelle Angebot in Düsseldorf trugen ebenfalls dazu bei, die Stadt für japanische Bewohner attraktiv zu machen. Düsseldorf verfügt über eine lebendige internationale Gemeinschaft und bietet eine breite Palette von kulturellen Veranstaltungen, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, die den Bedürfnissen der japanischen Bevölkerung gerecht werden. Insbesondere das sogenannte „Japanische Viertel“ rund um die Immermannstraße ist ein beliebter Treffpunkt für Japaner und bietet eine Vielzahl von japanischen Restaurants, Geschäften und kulturellen Einrichtungen.

Die Präsenz japanischer Bewohner in Düsseldorf hat auch zu einem kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Japan geführt. Die japanische Gemeinschaft in der Stadt hat dazu beigetragen, das Verständnis und die Wertschätzung für japanische Kultur und Traditionen in Deutschland zu fördern, indem sie kulturelle Veranstaltungen organisierte und die lokale Gemeinschaft aktiv in das kulturelle Leben der Stadt einbezog. Gleichzeitig haben die japanischen Bewohner von Düsseldorf von der deutschen Kultur und Lebensweise profitiert und so zu einem gegenseitigen kulturellen Austausch beigetragen.

Insgesamt ist die hohe Anzahl japanischer Bewohner in Düsseldorf das Ergebnis einer Vielzahl von Faktoren, darunter wirtschaftliche Beziehungen, Bildungsmöglichkeiten, soziale Infrastruktur und kulturelle Anziehungskraft. Diese Gemeinschaft hat im Laufe der Jahre eine starke Bindung zur Stadt entwickelt und trägt aktiv zum kulturellen und wirtschaftlichen Leben in Düsseldorf bei.

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Japanischer Whisky

Immer wenn die Leute über Japan sprechen, sprechen alle über Sake. Dabei vergessen viele, dass in Japan sehr guter Whisky produziert wird.

Der Whisky-Konsum in Japan hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung erlebt und sich zu einer faszinierenden kulturellen Bewegung entwickelt. Japan ist mittlerweile zu einem der größten Whisky-Märkte der Welt geworden, und seine einzigartigen Herstellungs- und Konsumpraktiken haben internationale Anerkennung gefunden.

Die Geschichte des Whisky-Konsums in Japan reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück, als Pioniere wie Masataka Taketsuru und Shinjiro Torii begannen, die Kunst der Whisky-Herstellung aus dem Westen zu erlernen und in Japan zu etablieren. Ihre Bemühungen führten zur Gründung von ikonischen Brennereien wie Yamazaki und Nikka, die heute weltweit für ihre hochwertigen Produkte bekannt sind.

Eine einzigartige Eigenschaft des japanischen Whiskys ist seine Fähigkeit, Tradition und Innovation zu vereinen. Japanische Brennereien haben die Techniken und Methoden der schottischen Whisky-Herstellung studiert und perfektioniert, während sie gleichzeitig ihre eigene kulturelle Identität und Ästhetik in den Herstellungsprozess einbringen. Das Ergebnis sind Whiskys von außergewöhnlicher Qualität, die eine breite Palette von Aromen und Geschmacksprofilen bieten.

Der Whisky-Konsum in Japan hat sich auch zu einem wichtigen kulturellen Phänomen entwickelt. Whisky-Trinken wird nicht nur als Genussmittel betrachtet, sondern auch als eine Möglichkeit, soziale Bindungen zu stärken und gesellschaftliche Verbindungen zu knüpfen. Whisky-Bars und -Lounges sind in japanischen Städten weit verbreitet und bieten eine Vielzahl von Whiskysorten aus aller Welt an, darunter auch eine beeindruckende Auswahl an einheimischen Produkten.

Eine interessante Entwicklung im japanischen Whisky-Konsum ist die steigende Nachfrage nach Premium- und Limited-Edition-Whiskys. Sammler und Liebhaber suchen aktiv nach seltenen und exklusiven Abfüllungen, die oft zu hohen Preisen gehandelt werden. Dies hat zu einer lebhaften Sekundärmarkt für japanischen Whisky geführt, mit Auktionen und Verkäufen, die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des japanischen Whisky-Konsums ist die Bedeutung der Ästhetik und des Erlebnisses. Die Verkostung von Whisky wird oft als eine formelle und sorgfältige Zeremonie betrachtet, bei der die Präsentation und das Ambiente eine ebenso wichtige Rolle spielen wie der Geschmack des Getränks selbst. Traditionelle japanische Elemente wie handgefertigte Gläser und kunstvoll gestaltete Karaffen werden häufig verwendet, um das ästhetische Vergnügen der Whisky-Erfahrung zu verbessern.

Trotz seines internationalen Erfolgs und seiner Anerkennung steht der japanische Whisky-Konsum auch vor Herausforderungen. Die steigende Nachfrage hat zu Engpässen bei einigen beliebten Produkten geführt, und viele Brennereien haben Schwierigkeiten, mit der Nachfrage Schritt zu halten. Dies hat zu einem verstärkten Interesse an alternativen Whiskymärkten geführt, wie zum Beispiel in Taiwan und Indien, die ebenfalls hochwertige Produkte herstellen.

Insgesamt spiegelt der Whisky-Konsum in Japan eine faszinierende Mischung aus Tradition, Innovation und sozialer Bedeutung wider. Durch die Kombination von handwerklicher Perfektion, kulturellem Stolz und einem starken Sinn für Gemeinschaft hat der japanische Whisky eine einzigartige Position in der globalen Spirituosenlandschaft erlangt und wird voraussichtlich auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen.

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Der schwarze Gürtel im Karate

Der schwarze Gürtel im Karate hat in Japan eine tiefe symbolische Bedeutung, die weit über die bloße Kenntnis der Techniken und Fertigkeiten des Kampfsports hinausgeht. Um die Bedeutung des schwarzen Gürtels im Karate zu verstehen, ist es wichtig, einen Blick auf die Geschichte und die Philosophie des Karate zu werfen.

Karate ist eine alte Kampfkunst, die ihre Wurzeln in Okinawa hat, einer Inselgruppe südlich von Japan. Ursprünglich als Methode zur Selbstverteidigung entwickelt, hat sich Karate im Laufe der Jahrhunderte zu einer ganzheitlichen Disziplin entwickelt, die körperliche Fitness, mentale Stärke und spirituelle Entwicklung umfasst.

Der Weg des Karate, auch bekannt als „Karate-Do“, betont die Entwicklung des Charakters und die Selbstverbesserung durch harte Arbeit, Disziplin und Respekt. Diese Werte sind eng mit den traditionellen Prinzipien des Bushido verbunden, des „Weges des Kriegers“, der den Samurai in Japan geleitet hat.

Der Weg zum schwarzen Gürtel im Karate ist lang und anspruchsvoll. Es erfordert jahrelange harte Arbeit, Ausdauer und Hingabe, um die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse zu erlangen. Die Reise beginnt in der Regel mit dem weißen Gürtel, der symbolisiert, dass der Schüler wie ein unbeschriebenes Blatt ist, bereit, Wissen und Weisheit aufzunehmen.

Mit jedem neuen Gürtelgrad steigen die Anforderungen und Herausforderungen. Der Schüler muss verschiedene Techniken erlernen, seine körperliche Fitness verbessern und seine mentalen Fähigkeiten entwickeln. Der Weg ist oft mit Rückschlägen und Frustrationen gespickt, aber auch mit Erfolgen und persönlichem Wachstum.

Der schwarze Gürtel markiert einen bedeutenden Meilenstein auf diesem Weg. Es ist ein Symbol für Meisterschaft und Beherrschung des Karate, sowohl auf physischer als auch auf geistiger Ebene. Doch der schwarze Gürtel ist nicht das Ende des Weges, sondern eher der Beginn eines neuen Kapitels.

Für diejenigen, die den schwarzen Gürtel erreichen, ist es eine Ehre und eine Verpflichtung zugleich. Sie werden zu Vorbildern für andere Schüler und tragen eine große Verantwortung, die Traditionen und Werte des Karate zu bewahren und weiterzugeben.

Der schwarze Gürtel im Karate symbolisiert auch Demut und Bescheidenheit. Obwohl der Träger ein hohes Maß an Können und Wissen erreicht hat, ist er sich bewusst, dass es immer noch viel zu lernen gibt. Er betrachtet sich nicht als vollendet, sondern als ständig wachsend und sich entwickelnd.

Darüber hinaus steht der schwarze Gürtel für Respekt und Ehre. Der Schüler hat Respekt vor seinen Lehrern, seinen Mitstreitern und sich selbst. Er behandelt andere mit Höflichkeit und Würde und lebt nach den ethischen Grundsätzen des Karate.

In Japan wird der schwarze Gürtel im Karate oft bei einer besonderen Zeremonie verliehen, die als „Dan-Prüfung“ bekannt ist. Bei dieser Zeremonie zeigen die Prüflinge ihr Können vor einer Jury von erfahrenen Lehrern und Meistern. Nur diejenigen, die die Prüfung mit Bravour bestehen, erhalten den begehrten schwarzen Gürtel.

Für diejenigen, die den schwarzen Gürtel erreichen, ist es ein Moment des Stolzes und der Freude. Es ist die Anerkennung für all die harte Arbeit und Entbehrungen, die sie auf ihrem Weg zum Meister des Karate gemacht haben.



Doch selbst nachdem der schwarze Gürtel verliehen wurde, hört die Reise nicht auf. Es ist nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Perfektion und zur Selbstverwirklichung. Der schwarze Gürtel im Karate ist nicht das Ziel, sondern nur ein Teil eines größeren Prozesses der persönlichen Entwicklung und des spirituellen Wachstums.

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Die Geschichte von Sahimi Sushi

Die Geschichte von Sahimi Sushi in Japan ist eine faszinierende Reise durch die kulinarische Tradition und die Handwerkskunst, die dieses ikonische Gericht zu einem weltweit beliebten Genuss gemacht hat.

Sahimi war ein junger Fischer, der in einem abgelegenen Dorf an der Küste Japans lebte. Von Kindheit an war er von der Schönheit des Meeres und der Vielfalt der darin lebenden Kreaturen fasziniert. Seine Familie gehörte zu den wenigen, die das alte Handwerk des Fischfangs beherrschten und es von Generation zu Generation weitergaben.

Eines Tages, als Sahimi auf dem Meer fischte, entdeckte er eine neue Art von Fisch, die er noch nie zuvor gesehen hatte. Mit seiner Neugierde und seinem Wissensdurst fing er einige Exemplare und brachte sie in sein Dorf zurück. Dort begann er, mit den Zutaten zu experimentieren und verschiedene Zubereitungsmethoden auszuprobieren.

Nach vielen Versuchen und Fehlschlägen gelang es Sahimi schließlich, eine einzigartige Methode zu entwickeln, um den rohen Fisch zu präsentieren. Er schnitt ihn in hauchdünne Scheiben und arrangierte sie kunstvoll auf einer Schale. Dann fügte er Reis hinzu, der mit Essig und anderen Gewürzen gewürzt war, und garnierte das Ganze mit feinen Algenstreifen und Wasabi.

Das Ergebnis war ein Geschmackserlebnis, das die Sinne belebte und die Menschen in Sahimis Dorf verzauberte. Sie nannten das Gericht Sahimi Sushi, zu Ehren seines Schöpfers und der traditionellen Zubereitungsmethode. Bald verbreitete sich der Ruf von Sahimi Sushi über die Grenzen des Dorfes hinaus und zog Reisende und Feinschmecker aus der ganzen Welt an.

Sahimi wurde zu einem Meister seines Handwerks und reiste durch Japan, um seine Kunst zu teilen und sein Wissen weiterzugeben. Er unterrichtete angehende Köche in den Feinheiten der Sushi-Zubereitung und erzählte ihnen die Geschichte hinter jedem einzelnen Gericht. Sein Engagement für Qualität und Authentizität machte ihn zu einer legendären Figur in der Welt der japanischen Küche.

Auch wenn Sahimi in die Jahre kam, blieb seine Leidenschaft für das Meer und die Kunst des Sushi unerschütterlich. Er verbrachte seine Tage damit, neue Zutaten zu erforschen und neue Kreationen zu entwickeln, die die Grenzen dessen, was möglich war, erweiterten. Sein Erbe lebte weiter in den Herzen und Küchen derer, die er inspiriert hatte, und sein Name wurde zu einem Symbol für Exzellenz und Innovation.

Heute ist Sahimi Sushi ein fester Bestandteil der japanischen Küche und wird auf der ganzen Welt geschätzt und geliebt. Doch die wahre Geschichte hinter diesem delikaten Gericht erinnert uns daran, dass die größten Genüsse oft aus bescheidenen Anfängen entstehen und von der Leidenschaft und Hingabe ihrer Schöpfer geprägt sind.

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Die Momijidani Suspension Bridge: Eine beeindruckende Verbindung zwischen Natur und Technik

In der malerischen Landschaft Japans, wo die Natur in ihrer ganzen Pracht erstrahlt, erhebt sich eine architektonische Meisterleistung, die nicht nur ein Symbol für moderne Ingenieurskunst ist, sondern auch eine harmonische Verbindung zwischen Mensch und Natur schafft – die Momijidani Suspension Bridge. Diese beeindruckende Hängebrücke erstreckt sich majestätisch über das Momijidani-Tal und ist ein herausragendes Beispiel für die ästhetische Verschmelzung von Infrastruktur und natürlicher Schönheit.

Die Momijidani Suspension Bridge befindet sich in der Präfektur Hiroshima, in der Nähe des historischen Miyajima Island (Itsukushima). Diese Region ist berühmt für ihre atemberaubende Landschaft, gekennzeichnet durch dichte Wälder, malerische Berge und klare Flüsse. Das Momijidani-Tal ist besonders bekannt für seine üppigen Ahornbäume, die im Herbst eine spektakuläre Szenerie aus leuchtenden Farben erschaffen, weshalb die Brücke den Namen „Momijidani“ trägt, was übersetzt „Ahorn-Tal“ bedeutet.

Die Momijidani Suspension Bridge wurde nicht nur als funktionale Überführung konzipiert, sondern auch als ästhetische Ergänzung der umliegenden Landschaft. Mit einer Länge von rund 300 Metern und einer atemberaubenden Höhe von etwa 30 Metern bietet sie den Besuchern einen spektakulären Blick auf die Naturschönheiten des Tals. Die elegante Konstruktion der Brücke, die durch Stahlseile und eine stabile Hängevorrichtung unterstützt wird, fügt sich nahtlos in die Umgebung ein und verleiht ihr ein Gefühl von Leichtigkeit und Grazie.

Die Momijidani Suspension Bridge ist nicht nur ein beliebtes touristisches Ziel für Naturliebhaber und Fotografen, sondern auch ein Ort der Ruhe und Kontemplation. Viele Besucher nutzen die Brücke, um die Stille der umliegenden Wälder zu genießen und dem beruhigenden Rauschen des Flusses zu lauschen, der unterhalb der Brücke fließt. Die Brücke bietet auch eine ideale Aussichtsplattform für die Bewunderung des herbstlichen Farbenspiels der Ahornbäume, das jedes Jahr Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt anlockt.

Darüber hinaus ist die Momijidani Suspension Bridge ein herausragendes Beispiel für Japans Streben nach Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Brücke wurde unter Berücksichtigung ökologischer Gesichtspunkte gebaut, um den natürlichen Lebensraum der umliegenden Flora und Fauna zu erhalten. Sie wurde so konstruiert, dass sie minimalen Einfluss auf die Umwelt hat und die natürliche Schönheit des Momijidani-Tals bewahrt.

Die Momijidani Suspension Bridge ist jedoch nicht nur ein Wahrzeichen der Natur, sondern auch ein Symbol für technologischen Fortschritt und Innovation. Ihre Konstruktion erforderte präzise Ingenieurskunst und modernste Bautechniken, um eine sichere und stabile Struktur zu gewährleisten. Die Brücke demonstriert Japans Engagement für Exzellenz in der Ingenieurskunst und sein Streben nach perfekter Integration von Mensch und Natur.

Insgesamt ist die Momijidani Suspension Bridge nicht nur eine Überführung, sondern ein architektonisches Meisterwerk, das die Schönheit der Natur mit moderner Technologie vereint. Sie ist ein Symbol für Harmonie und Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt und ein Ort der Inspiration und Bewunderung für alle, die sie besuchen. Die Brücke erinnert uns daran, dass die Verbindung zwischen Natur und Technik nicht nur möglich, sondern auch schön sein kann.

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Die Region Nasu: Ein Rückzugsort der Natur und Kultur in Japan

Die Region Nasu, gelegen in der Präfektur Tochigi im östlichen Teil Japans, ist ein idyllisches Reiseziel, das für seine malerische Landschaft, seine heilenden Thermalquellen und seine reiche Kultur bekannt ist. Eingebettet zwischen Bergen und Wäldern bietet Nasu eine Flucht aus dem hektischen Stadtleben und lockt Besucher mit seiner natürlichen Schönheit und seinem kulturellen Erbe an.

Nasu ist besonders im Sommer beliebt, wenn die kühlen Bergtemperaturen eine willkommene Abwechslung von der Hitze in den städtischen Gebieten bieten. Die Region ist ein Paradies für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten, die sich an Wanderungen durch üppige Wälder, entlang von klaren Bächen und zu atemberaubenden Aussichtspunkten erfreuen können. Der Nasu-Daigentauch- Nationalpark, der einen Großteil der Region umfasst, bietet eine Vielzahl von Wanderwegen und Naturattraktionen, darunter den majestätischen Mount Nasu, der zu den „100 berühmten Bergen Japans“ gehört.

Ein weiterer Höhepunkt von Nasu sind seine zahlreichen heißen Quellen oder „Onsen“, die für ihre entspannenden und heilenden Eigenschaften bekannt sind. Die warmen Thermalquellen von Nasu sind seit Jahrhunderten ein beliebter Rückzugsort für Einheimische und Besucher gleichermaßen. Hier kann man in traditionellen japanischen Bädern entspannen, während man den Blick auf die umliegende Natur genießt und die Mühen des Alltags hinter sich lässt.

Neben seiner natürlichen Schönheit bietet Nasu auch kulturelle Schätze, die es zu entdecken gilt. Die Region ist reich an historischen Stätten, darunter alte Schreine, Tempel und traditionelle Handwerksbetriebe. Der Nasu-Schrein, der der Göttin der Berge gewidmet ist, zieht Pilger und Gläubige an, die hierher kommen, um für Glück und Wohlstand zu beten. Die umliegenden Dörfer und Städte sind ebenfalls reich an Geschichte und Kultur, und Besucher können die traditionelle japanische Lebensweise und Gastfreundschaft hautnah erleben.

Neben seiner Naturlandschaft und Kultur hat Nasu auch eine blühende kulinarische Szene zu bieten. Die Region ist bekannt für ihre frischen, lokalen Zutaten, darunter Gemüse, Pilze und Wild, die in den zahlreichen Restaurants und Gasthäusern der Gegend zu köstlichen Gerichten verarbeitet werden. Beliebte Spezialitäten sind unter anderem „Yuba“, eine Art Sojamilchhaut, die oft in Suppen und Eintöpfen verwendet wird, sowie „Nasu-Don“, ein Reisgericht mit gebratenen Auberginen.

In den letzten Jahren hat Nasu auch begonnen, sich als beliebtes Reiseziel für Kunst- und Kulturliebhaber zu etablieren. Die Region beherbergt eine Vielzahl von Galerien, Kunsthandwerksläden und Museen, die lokale Künstler und Kunsthandwerker präsentieren. Besonders bemerkenswert ist das „Nasu Highland Museum“, das eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken und Artefakten aus der Region beherbergt und einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur von Nasu bietet.

Alles in allem ist die Region Nasu ein wahrer Schatz im Herzen Japans, der eine harmonische Verbindung von Natur, Kultur und Gastfreundschaft bietet. Ob man sich in den Bergen verliert, in den heißen Quellen entspannt oder die reiche Geschichte und Kultur der Region erkundet, Nasu bietet Besuchern eine unvergessliche Erfahrung und lädt dazu ein, die Schönheit und Vielfalt Japans in ihrer reinsten Form zu erleben.

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Der Einsatz von Solarenergie in Japan: Eine zunehmende Entwicklung in den letzten Jahren

Japan, ein Land mit begrenzten natürlichen Ressourcen und einer hohen Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen, hat in den letzten Jahren eine erhebliche Zunahme des Einsatzes von Solarkraft erlebt. Diese Entwicklung wurde durch eine Kombination aus wachsendem Umweltbewusstsein, staatlichen Anreizen und technologischen Fortschritten vorangetrieben. Diese Veränderungen haben nicht nur dazu beigetragen, Japans Energieportfolio zu diversifizieren, sondern auch das Land auf einen nachhaltigeren Entwicklungspfad zu führen.

Eine der treibenden Kräfte hinter der verstärkten Nutzung von Solarenergie in Japan ist die Notwendigkeit, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011, die eine Abkehr von der Kernenergie zur Folge hatte, suchte Japan verstärkt nach alternativen Energiequellen, um die Lücke zu füllen. Solarenergie erwies sich dabei als besonders attraktiv aufgrund ihrer Umweltfreundlichkeit und der Verfügbarkeit von Solarenergiequellen im ganzen Land.

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Anstieg der Solarenergie in Japan sind staatliche Anreize und Unterstützungsmaßnahmen. Die japanische Regierung hat verschiedene Programme eingeführt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern und den Einsatz von Solarkraftanlagen zu erleichtern. Dazu gehören Einspeisetarife, die es Solaranlagenbetreibern ermöglichen, den erzeugten Strom zu einem festen Satz an das Netz zu verkaufen, sowie finanzielle Anreize und Steuervergünstigungen für den Bau von Solarkraftwerken.

Darüber hinaus haben technologische Fortschritte und Innovationen dazu beigetragen, Solarenergieanlagen effizienter und kosteneffektiver zu machen. Die Entwicklung von Hochleistungs-Solarzellen, verbesserten Speichertechnologien und innovativen Montagesystemen hat die Rentabilität von Solarkraftanlagen erhöht und die Erschließung von Solarenergiepotenzialen in verschiedenen Regionen Japans erleichtert.

Eine der bedeutendsten Entwicklungen im Bereich der Solarenergie in Japan ist die zunehmende Nutzung von Solarkraftanlagen auf Dächern von Wohn- und Geschäftsgebäuden. Diese dezentralisierte Energieerzeugung trägt nicht nur zur Reduzierung der Netzentlastung bei, sondern ermöglicht es auch den Eigentümern, ihren eigenen Strom zu erzeugen und zu nutzen, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führen kann.

Ein Beispiel für Japans Engagement für Solarenergie ist das Projekt „Mega Solar“, bei dem große Solarkraftwerke auf ehemaligen Deponien, Brachflächen und anderen ungenutzten Grundstücken gebaut werden. Diese Projekte, die oft in ländlichen Gebieten angesiedelt sind, tragen nicht nur zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur wirtschaftlichen Entwicklung bei, sondern nutzen auch brachliegende Flächen effektiv und tragen zur Revitalisierung der Gemeinden bei.

Trotz des beeindruckenden Wachstums der Solarenergie in Japan stehen dem Land weiterhin Herausforderungen bevor. Dazu gehören die begrenzten verfügbaren Flächen für den Bau von Solarkraftwerken, die Schwankungen in der Sonneneinstrahlung und die Notwendigkeit einer verbesserten Netzinfrastruktur zur Integration erneuerbarer Energien.

Insgesamt hat die verstärkte Nutzung von Solarenergie in Japan das Potenzial, das Energiesystem des Landes grundlegend zu transformieren und eine nachhaltigere Energiezukunft zu schaffen. Durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung, die Förderung von Solarenergieprojekten und die Schaffung günstiger politischer Rahmenbedingungen kann Japan seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter verringern und seinen Beitrag zum globalen Klimaschutz verstärken.

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Die Präfektur Gunma und die Herausforderung der Erdbeben: Eine Analyse der Häufigkeit und Auswirkungen

Die Präfektur Gunma, eine bergige Region in der Nähe von Tokyo, ist bekannt für ihre atemberaubende Landschaft und ihre reiche kulturelle Geschichte. Doch neben ihrer Schönheit ist die Präfektur auch für etwas anderes bekannt – ihre Anfälligkeit für Erdbeben. Diese natürlichen Katastrophen stellen eine ernsthafte Herausforderung für die Bewohner von Gunma dar und haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensweise und die Infrastruktur der Region.

Die Präfektur Gunma liegt in einer seismisch aktiven Zone und ist daher häufig von Erdbeben betroffen. Die geologische Lage Japans, an der Kreuzung mehrerer tektonischer Platten, macht das Land zu einem der am stärksten von Erdbeben gefährdeten Gebiete der Welt. Infolgedessen hat Gunma eine lange Geschichte von Erdbeben erlebt, die sowohl kleine Erschütterungen als auch verheerende Katastrophen umfasst.

Die Häufigkeit von Erdbeben in der Präfektur Gunma variiert je nach geografischer Lage und tektonischer Aktivität. Die südlichen und zentralen Teile der Präfektur sind tendenziell stärker betroffen, da sie näher an den aktiven tektonischen Grenzen liegen. Diese Gebiete erleben regelmäßig seismische Aktivität, wobei Erdbeben unterschiedlicher Intensität auftreten können. Zum Glück liegt unser Haus in der eher „ruhigen“ Region der Präfektur Gunma.

Ein bemerkenswertes Ereignis in der jüngeren Geschichte von Gunma war das Erdbeben von 2004, das die Region schwer traf. Mit einer Stärke von 6,8 auf der Richterskala verursachte das Beben erhebliche Schäden an Gebäuden, Straßen und anderen Infrastruktureinrichtungen. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder zerstört, und es gab mehrere Verletzte und Todesfälle. Die Auswirkungen dieses Erdbebens waren für die Bewohner von Gunma verheerend und führten zu langfristigen Herausforderungen bei der Wiederherstellung und dem Wiederaufbau der betroffenen Gemeinden.

Die Häufigkeit und Intensität von Erdbeben in der Präfektur Gunma haben auch Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Lebensgrundlage der Bevölkerung. Die Landwirtschaft, die in der Region eine wichtige Rolle spielt, kann durch Bodenverwerfungen und Bodenverdichtung beeinträchtigt werden, was zu Ernteverlusten und Produktionsausfällen führt. Darüber hinaus können Erdbeben die Infrastruktur schädigen und den Verkehr behindern, was sich negativ auf den Handel und den Tourismus auswirken kann.

Um mit den Herausforderungen der seismischen Aktivität umzugehen, hat die Präfektur Gunma umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Katastrophenvorsorge und -reaktion zu verbessern. Dazu gehören die Entwicklung von Notfallplänen, die Stärkung von Gebäuden und Infrastruktureinrichtungen, die Förderung von öffentlicher Aufklärung und Bewusstsein für Erdbebenschutzmaßnahmen sowie die Durchführung regelmäßiger Übungen und Simulationen zur Katastrophenvorsorge.

Trotz der Herausforderungen, die Erdbeben mit sich bringen, haben die Bewohner von Gunma eine bemerkenswerte Resilienz und Anpassungsfähigkeit gezeigt. Durch ihre Bemühungen, sich auf mögliche Katastrophen vorzubereiten und auf diese zu reagieren, sind sie besser gerüstet, um die Risiken zu minimieren und sich vor den Auswirkungen von Erdbeben zu schützen. Dennoch bleibt die seismische Aktivität eine ständige Herausforderung, der sich die Bewohner von Gunma bewusst sein müssen und weiterhin angemessen darauf reagieren müssen, um die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Gemeinschaften zu gewährleisten.

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Die Gigant Ghibli Clock in Tokyo: Eine Ode an die Fantasie und Kreativität

Inmitten der geschäftigen Straßen von Tokyo thront ein faszinierendes Meisterwerk der Kunst und Technologie – die Gigant Ghibli Clock. Diese monumentale Uhr, die von Studio Ghibli, einem der renommiertesten Animationsstudios der Welt, geschaffen wurde, ist nicht nur ein beeindruckendes architektonisches Wunder, sondern auch eine Hommage an die unendliche Fantasie und Kreativität, für die das Studio berühmt ist.

Das Studio Ghibli, gegründet von den berühmten Regisseuren Hayao Miyazaki und Isao Takahata, ist weltweit für seine einfallsreichen und bewegenden Animationsfilme bekannt. Werke wie „Mein Nachbar Totoro“, „Chihiros Reise ins Zauberland“ und „Das wandelnde Schloss“ haben Generationen von Zuschauern verzaubert und Studio Ghibli zu einer festen Größe in der Welt des Films gemacht.

Die Gigant Ghibli Clock ist ein gemeinsames Projekt von Studio Ghibli und dem Kaufhaus NTV Shiodome in Tokyo. Sie wurde erstmals im Jahr 2013 enthüllt und ist seitdem zu einer beliebten Touristenattraktion geworden. Die Uhr befindet sich im Atrium des Kaufhauses und besteht aus einem imposanten mechanischen Aufbau, der eine Vielzahl von beweglichen Figuren und Szenen aus den Filmen von Studio Ghibli darstellt.

Was die Gigant Ghibli Clock so beeindruckend macht, ist ihre Detailgenauigkeit und ihre Fähigkeit, die Magie der Studio Ghibli-Filme zum Leben zu erwecken. Jedes Element der Uhr wurde sorgfältig gestaltet, um die charakteristischen Merkmale und Themen der Filme wiederzugeben. Von fliegenden Drachen über schwebende Schlossanlagen bis hin zu lebhaften Waldlandschaften – die Uhr ist eine visuelle Fest für Fans und Nicht-Fans gleichermaßen.

Die Uhr selbst ist auch ein technisches Wunderwerk. Sie besteht aus einer komplexen Reihe von Zahnrädern, Hebeln und Motoren, die die verschiedenen Figuren und Szenen in Bewegung setzen. Jede volle Stunde erwacht die Uhr zum Leben und präsentiert eine beeindruckende Show, bei der die Figuren sich bewegen und Musik aus den Filmen erklingt. Es ist ein faszinierendes Spektakel, das die Besucher in die Welt der Studio Ghibli-Filme entführt.

Darüber hinaus dient die Gigant Ghibli Clock als Symbol für die künstlerische und kulturelle Bedeutung von Studio Ghibli in Japan und auf der ganzen Welt. Sie zeigt, wie die Filme des Studios nicht nur Unterhaltung sind, sondern auch eine tiefgreifende emotionale Wirkung haben und Menschen jeden Alters inspirieren können. Die Uhr hat sich zu einem Ort entwickelt, an dem Fans zusammenkommen, um ihre Liebe zu den Filmen zu feiern und sich in die faszinierende Welt von Studio Ghibli zu vertiefen.

Die Gigant Ghibli Clock ist nicht nur eine Uhr, sondern auch eine Quelle der Freude und des Staunens für die Menschen in Tokyo und darüber hinaus. Sie erinnert uns daran, wie die Kunst und die Fantasie uns verbinden können und wie wichtig es ist, die kreativen Meisterwerke zu würdigen, die uns inspirieren und bereichern. In einer Welt, die oft von Hektik und Stress geprägt ist, bietet die Gigant Ghibli Clock einen Moment der Magie und des Vergnügens, der uns daran erinnert, die Schönheit und den Zauber des Lebens zu schätzen.

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Die Tokyo Rainbow Bridge: Ein architektonisches Wahrzeichen und Symbol der Verbindung

Die Tokyo Rainbow Bridge ist zweifellos eines der markantesten architektonischen Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol für Tokyos modernes Stadtbild sowie seine technologische Innovation. Diese imposante Brücke erstreckt sich majestätisch über die Tokyo Bay und verbindet die beiden Ufer von Tokyos Gewässern, wobei sie nicht nur eine wichtige Verkehrsader darstellt, sondern auch eine ästhetische Schönheit und symbolische Bedeutung trägt.

Die Planung und Konstruktion der Tokyo Rainbow Bridge begann in den 1980er Jahren, als die Bedeutung der Tokyo Bay Area als Zentrum wirtschaftlicher und städtischer Entwicklung zunahm. Die Brücke wurde als Antwort auf die wachsende Notwendigkeit einer verbesserten Verbindung zwischen den Bezirken der Bucht sowie als Maßnahme zur Entlastung des Verkehrs auf anderen Brücken und Straßen entlang der Küste entworfen.

Was die Tokyo Rainbow Bridge jedoch besonders auszeichnet, ist ihre einzigartige architektonische Gestaltung. Die Brücke erstreckt sich über eine Länge von etwa 800 Metern und besteht aus zwei getrennten Fahrspuren für den Straßenverkehr sowie einem separaten Gehweg für Fußgänger und Fahrradfahrer. Die charakteristische Bogengestaltung und die stilvolle Beleuchtung verleihen der Brücke ein elegantes und futuristisches Aussehen, das insbesondere nachts beeindruckend ist, wenn sie in einem bunten Lichterspiel erstrahlt.

Der Name „Rainbow Bridge“ stammt von der farbenfrohen LED-Beleuchtung, die entlang der Brücke angebracht ist und nachts ein atemberaubendes Farbspektrum erzeugt. Die Lichter wechseln regelmäßig ihre Farben und schaffen so ein faszinierendes visuelles Erlebnis, das die Brücke zu einem beliebten Ziel für Einheimische und Touristen gleichermaßen macht. Diese dynamische Beleuchtung trägt nicht nur zur Schönheit der Brücke bei, sondern symbolisiert auch die Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt Tokyo.

Die Tokyo Rainbow Bridge ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für die Stadt. Sie verbindet das zentrale Geschäftsviertel von Tokyo mit den Vororten entlang der Bucht und ermöglicht einen schnellen und effizienten Verkehr zwischen beiden Ufern. Darüber hinaus bietet die Brücke eine spektakuläre Aussicht auf die Skyline von Tokyo und andere berühmte Wahrzeichen wie den Tokyo Tower und den Tokyo Skytree.

Die Tokyo Rainbow Bridge ist auch ein Symbol für die ständige Entwicklung und Modernisierung von Tokyos städtischer Landschaft. Seit ihrer Fertigstellung hat die Brücke nicht nur dazu beigetragen, den Verkehr zu erleichtern, sondern auch das Wachstum und die Entwicklung der umliegenden Stadtviertel gefördert. Die Brücke steht somit exemplarisch für Tokyos dynamischen Geist und seine Bereitschaft, sich den Herausforderungen der modernen Zeit zu stellen.

Insgesamt verkörpert die Tokyo Rainbow Bridge die harmonische Verschmelzung von Funktionalität und Schönheit sowie die Bedeutung von Verbindungen in einer wachsenden und sich entwickelnden Metropole. Sie ist nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk, sondern auch ein Symbol für Zusammenhalt und Vielfalt und ein unverzichtbarer Bestandteil der urbanen Landschaft von Tokyo.

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Die Tokyo Bay Side: Eine Synthese aus Natur, Technologie und Urbanität

Tokyo, eine der bevölkerungsreichsten Metropolen der Welt, ist nicht nur für ihre beeindruckende Skyline und das geschäftige Stadtleben bekannt, sondern auch für ihre malerischen Küstengebiete entlang der Tokyo Bay. Die Tokyo Bay Side bietet eine faszinierende Synthese aus Natur, Technologie und Urbanität und zieht Einheimische sowie Touristen gleichermaßen an.

Entlang der Tokyo Bay erstreckt sich eine Vielzahl von Stadtteilen und Attraktionen, die jeden Aspekt des Lebens in dieser dynamischen Stadt widerspiegeln. Einer der markantesten Bereiche ist das Odaiba-Viertel, das sich auf einer künstlichen Insel in der Bucht befindet. Odaiba ist bekannt für seine futuristische Architektur, Einkaufszentren, Unterhaltungseinrichtungen und ikonischen Sehenswürdigkeiten wie die gigantische Gundam-Statue und das Tokyo Big Sight-Messezentrum. Diese pulsierende Gegend bietet einen atemberaubenden Blick auf die Bucht und ist ein beliebtes Ziel für Einkaufsbummel, Unterhaltung und Erholung.

Neben Odaiba erstreckt sich die Tokyo Bay Side entlang der Küste, umgeben von einer Mischung aus Hochhäusern, Wohngebieten und Industrieanlagen. Stadtteile wie Shinagawa und Minato bieten eine Mischung aus moderner Architektur, Geschäftsvierteln und Luxuswohnungen mit Blick auf das Wasser. Hier treffen sich die Welten des Geschäftslebens und des urbanen Wohnens und bieten eine einzigartige Lebensweise inmitten der Dynamik der Stadt.

Entlang der Tokyo Bay Side finden sich auch eine Vielzahl von Grünflächen und Parkanlagen, die einen willkommenen Kontrast zur städtischen Hektik bieten. Der Hama-rikyu-Garten, ein ehemaliger königlicher Garten aus dem 17. Jahrhundert, bietet eine Oase der Ruhe und Schönheit mit Teichen, traditionellen Teehäusern und üppigen Gärten. Es ist ein beliebter Ort für Einheimische und Besucher, um dem Trubel der Stadt zu entfliehen und die natürliche Schönheit zu genießen.

Die Tokyo Bay Side ist auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, der verschiedene Transportmöglichkeiten bietet, um die Umgebung zu erkunden. Die Tokyo Monorail verbindet das Odaiba-Viertel mit dem Flughafen Haneda und anderen Teilen der Stadt, während verschiedene Fährdienste entlang der Bucht verkehren und einen malerischen Blick auf die Skyline von Tokyo bieten.

Darüber hinaus ist die Tokyo Bay Side ein Schauplatz für einige der wichtigsten Veranstaltungen und Feierlichkeiten der Stadt. Das jährliche Feuerwerkfestival Sumida River Fireworks Festival zieht im Sommer Hunderttausende von Menschen an die Ufer der Tokyo Bay, um das spektakuläre Feuerwerk über der Skyline zu bewundern. Dieses farbenfrohe Ereignis spiegelt die lebendige Kultur und die gemeinschaftliche Atmosphäre wider, die die Tokyo Bay Side so einzigartig machen.

Insgesamt bietet die Tokyo Bay Side eine faszinierende Mischung aus Natur, Technologie und Urbanität, die die Vielfalt und Dynamik von Tokyo widerspiegelt. Von den futuristischen Wahrzeichen von Odaiba bis zu den malerischen Parks und Grünflächen entlang der Küste gibt es für Besucher und Einheimische gleichermaßen viel zu entdecken und zu erleben. Die Tokyo Bay Side ist ein Symbol für die reiche Vielfalt und die einzigartige Lebensweise, die Tokyo zu einer der aufregendsten Städte der Welt machen.

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Die Tokyo Monorail: Eine Ikone der urbanen Mobilität und Technologie

Inmitten des pulsierenden Verkehrsnetzes von Tokyo ragt eine innovative und ikonische Transportlösung hervor – die Tokyo Monorail. Diese Hochbahn, die sich über die Stadt erstreckt, ist nicht nur ein effizientes Mittel zur Bewältigung des ständig wachsenden Verkehrs, sondern auch ein Symbol für Japans Engagement für technologische Innovation und fortschrittliche Verkehrssysteme.

Die Tokyo Monorail wurde erstmals 1964 eingeführt, rechtzeitig zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Tokyo. Seitdem hat sie sich zu einem unverzichtbaren Bestandteil des städtischen Nahverkehrs entwickelt und spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbindung wichtiger Stadtteile und Flughäfen.

Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften der Tokyo Monorail ist ihre Technologie. Anders als konventionelle U-Bahnen oder Züge fährt die Monorail auf einer erhöhten Schiene, was nicht nur Platz spart, sondern auch eine reibungslose und schnelle Fortbewegung ermöglicht. Diese technische Raffinesse hat die Monorail zu einem Wahrzeichen der futuristischen Vision Tokyos gemacht.

Ein weiteres herausragendes Merkmal der Tokyo Monorail ist ihre Verbindung zum Flughafen Haneda, einem der wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkte in Japan. Die Monorail bietet eine bequeme und effiziente Möglichkeit für Reisende, vom Flughafen in die Innenstadt zu gelangen und umgekehrt. Dies hat dazu beigetragen, die Zugänglichkeit und den Komfort für Millionen von Passagieren zu verbessern, die jedes Jahr Haneda nutzen.

Die Architektur und das Design der Tokyo Monorail sind ebenfalls bemerkenswert. Die Züge sind schlank und aerodynamisch gestaltet und fügen sich nahtlos in das moderne Stadtbild ein. Die Stationen sind architektonische Meisterwerke, die mit Glas, Stahl und modernen Elementen gestaltet sind und ein Gefühl von Eleganz und Fortschritt vermitteln.

Darüber hinaus hat die Tokyo Monorail eine wichtige Rolle bei der Förderung des Tourismus in Tokyo gespielt. Viele Besucher aus der ganzen Welt nutzen die Monorail, um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden, darunter den berühmten Tokyo Tower, das geschäftige Stadtzentrum von Shinjuku und das historische Viertel Asakusa. Die Monorail bietet nicht nur eine effiziente Transportmöglichkeit, sondern auch einen atemberaubenden Panoramablick auf die Stadt.

Die Tokyo Monorail verkörpert die Symbiose von Tradition und Moderne, die charakteristisch für Tokyos ständig wandelnde Landschaft ist. Sie ist nicht nur ein Transportmittel, sondern auch ein kulturelles Symbol und eine Quelle des Stolzes für die Bewohner Tokyos. Ihre futuristische Ästhetik und ihre technologische Raffinesse machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der urbanen Mobilität und einer der markantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

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Die Gigant Gundam-Figur in Tokyo: Ein Monument der Popkultur und Technologie

In der Mitte der lebhaften Stadt Tokyo thront ein kolossales Symbol der Popkultur und Technologie – die Gigant Gundam-Figur. Diese beeindruckende Statue, die die Form eines riesigen humanoiden Roboters hat, zieht nicht nur Anime- und Manga-Fans aus der ganzen Welt an, sondern symbolisiert auch Japans innovative Spitzenleistungen auf dem Gebiet der Technologie und Unterhaltung.

Die Idee, eine gigantische Gundam-Figur zu errichten, entstand aus der berühmten Anime-Serie „Mobile Suit Gundam“, die in den späten 1970er Jahren uraufgeführt wurde und seitdem eine weltweite Fangemeinde erlangt hat. Die Serie erzählt die Geschichte von gigantischen Robotern, genannt „Mobile Suits“, die von Piloten gesteuert werden, um in intergalaktischen Kriegen zu kämpfen. Diese Serie wurde zu einem Meilenstein des Mecha-Genres und fand eine immense Beliebtheit bei Jung und Alt.

Im Jahr 2009 wurde die Idee, eine lebensgroße Gundam-Figur zu bauen, Realität, als eine 18 Meter hohe Statue im Odaiba-Viertel in Tokyo enthüllt wurde. Diese erste Version war bereits beeindruckend, aber die Begeisterung der Fans und die enorme Aufmerksamkeit, die sie auf sich zog, führten zu weiteren Projekten, um noch eindrucksvollere Versionen zu schaffen.

Die neueste Inkarnation der Gigant Gundam-Figur, die ursprünglich im Jahr 2020 geplant war, ist eine überwältigende technische Leistung. Mit einer Höhe von beeindruckenden 25 Metern und einem Gewicht von über 25 Tonnen ist diese Statue ein wahrhaft imposantes Meisterwerk der Ingenieurskunst. Sie wurde mit Liebe zum Detail gestaltet, um die charakteristischen Merkmale des Gundam-Roboters originalgetreu nachzubilden, einschließlich seiner ikonischen Rüstung und Waffen.

Die Gigant Gundam-Figur ist nicht nur eine Attraktion für Fans der Anime-Serie, sondern auch ein Zeichen für Japans Engagement für technologische Innovation. Die Statue wird oft als Symbol für Japans führende Rolle in der Robotik und der Unterhaltungsindustrie betrachtet. Sie zeigt, wie Japan seine reiche kulturelle Erbe mit modernster Technologie verbindet, um etwas Einzigartiges und Inspirierendes zu schaffen.

Darüber hinaus dient die Gigant Gundam-Figur als wichtiger Anziehungspunkt für den Tourismus in Tokyo. Jedes Jahr strömen Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt in das Odaiba-Viertel, um dieses beeindruckende Wahrzeichen zu sehen und zu fotografieren. Die Statue hat sich zu einem wichtigen Symbol für die Stadt entwickelt und trägt dazu bei, Tokyos Ruf als aufregendes Reiseziel für Kultur-, Technologie- und Unterhaltungsliebhaber zu festigen.

Insgesamt ist die Gigant Gundam-Figur in Tokyo nicht nur ein monumentales Kunstwerk, sondern auch ein Symbol für die kreative Fusion von Popkultur und Technologie. Sie erinnert uns daran, wie Anime und Manga nicht nur Unterhaltung sind, sondern auch eine wichtige Rolle in der japanischen Gesellschaft und ihrer globalen Wahrnehmung spielen.

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Shichi-Go-San: Eine Tradition der japanischen Kultur

Shichi-Go-San, übersetzt als „Sieben-Fünf-Drei“, ist eine traditionelle Feier in Japan, die darauf abzielt, das Wachstum und die Gesundheit von Kindern im Alter von drei, fünf und sieben Jahren zu feiern. Diese Feier, die jedes Jahr am 15. November stattfindet, ist eine der bedeutendsten Zeremonien in der japanischen Kultur und wird von Familien im ganzen Land mit großem Stolz und Freude begangen.

Die Ursprünge von Shichi-Go-San reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück, als der Adel und die Kriegerklasse ihre Kinder zu den Schreinen brachten, um für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu beten. Im Laufe der Zeit wurde diese Tradition auf die breitere Bevölkerung ausgedehnt und entwickelte sich zu dem festlichen Ereignis, das wir heute kennen.

Für japanische Kinder markiert Shichi-Go-San wichtige Meilensteine in ihrem Leben. Mit drei Jahren tragen Mädchen oft zum ersten Mal ein Kimono und Jungen tragen Hakama, traditionelle japanische Kleidung. Dies symbolisiert den Übergang vom Kleinkindalter zum Kindesalter. Mit fünf Jahren, wenn sie das Schulalter erreichen, werden Kinder erneut gefeiert. Die Zahl fünf wird in Japan als glücklich angesehen, daher ist das fünfte Lebensjahr ein besonderer Anlass. Schließlich wird das siebte Lebensjahr als besonders bedeutend angesehen, da es als eine Art Übergangszeit zwischen der Kindheit und dem Erwachsenenalter betrachtet wird. An diesem Punkt werden Kinder mit ihren Familien zu Schreinen gehen, um für ihre Zukunft, Gesundheit und Glück zu beten.

Während Shichi-Go-San eine tief verwurzelte Tradition ist, hat sich die Art und Weise, wie sie gefeiert wird, im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heutzutage nutzen viele Familien die Gelegenheit, um Fotoshootings zu machen und besondere Erinnerungen zu schaffen. Die Kinder tragen oft farbenfrohe Kimonos oder elegante Anzüge, während die Eltern stolz ihre Entwicklung dokumentieren. Nach dem Besuch des Schreins kehren die Familien oft nach Hause zurück, um gemeinsam zu feiern und traditionelle Süßigkeiten wie Chitose-ame (tausendjährige Süßigkeiten) zu genießen, die Glück und Langlebigkeit symbolisieren.

Shichi-Go-San ist nicht nur eine Feier für die Kinder, sondern auch eine Gelegenheit für die Familien, sich zu versammeln und die Bindungen zu stärken. Es ist eine Zeit des Dankes für das Glück, das die Kinder bisher erlebt haben, und eine Hoffnung auf eine glückliche und gesunde Zukunft. Die Feierlichkeit und Bedeutung von Shichi-Go-San machen es zu einem unverzichtbaren Bestandteil der japanischen Kultur und einem Ereignis, das jedes Jahr mit großer Begeisterung erwartet wird.

In einer Welt, die sich schnell verändert, bietet Shichi-Go-San einen Moment der Kontemplation und der Verbundenheit mit den Traditionen und Werten vergangener Generationen. Es erinnert uns daran, die wichtigen Meilensteine im Leben unserer Kinder zu feiern und für ihre Zukunft zu beten, während wir gleichzeitig die reiche kulturelle Erbe Japans ehren.

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Dicke Kinder in Japan 🤔

Gibt es in Japan weniger dicke Kinder als in Deutschland?

Rein vom Gefühl her würde ich persönlich sagen ja. Wenn ich mir die Kinder in der Bahn oder auf Schulfesten ansehe, sind wesentlich weniger Übergewichtige Kinder in Japan zu sehen als in Deutschland.

In Japan ist die Rate von übergewichtigen Kindern im Vergleich zu Deutschland generell niedriger, dass zeigen verschiedene Statistiken.

Dies kann auf verschiedene Faktoren wie Ernährungsgewohnheiten, kulturelle Unterschiede und Lebensstil zurückzuführen sein. In Japan wird oft eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung gefördert, was sich auf die niedrigere Rate von Übergewicht auswirken könnte.

Ein Unterschied ist klar zu sehen, wenn man sich das japanische Kinder TV anschaut. Hier wird den Kindern schon in TV Sendungen für die Altersklasse von 2 – 3 Jahren beigebracht, was alles in eine gesunde Bentobox rein gehört.

Da kann man sich schnell erklären, warum die Kinder in Japan eher zu gesundem Essen greifen. Bekommt man es von klein auf beigebracht, ist es völlig normal.

In Japan ist das Schulessen als Teil der Bildung und Gesundheitsförderung hoch angesehen. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass die Mahlzeiten ausgewogen und nahrhaft sind. Typischerweise umfasst das Schulessen in Japan Reis, eine Proteinquelle wie Fisch oder Fleisch, Gemüse und Suppe.

Das Essen wird oft von den Schülern selbst zubereitet oder von der Schule geliefert, und es wird darauf geachtet, dass es sowohl gesund als auch schmackhaft ist. Diese Praxis fördert nicht nur eine gesunde Ernährung, sondern lehrt auch soziale und lebenspraktische Fähigkeiten, indem den Schülern die Zubereitung und Wertschätzung von gesunden Mahlzeiten vermittelt wird.

Ich persönlich finde den Ansatz in Japan super, der unseren Kindern in Deutschland sicher auch helfen würde. Das würde sicher die Anzahl der Zuckerkranken und ähnliche Ernährungsbedingten Krankheiten zurück drängen. Was am Ende unserem Gesundheitssystem sicherlich eine Menge Geld sparen würde.

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Der japanische Kalender

Der japanische Kalender ist anders strukturiert als der gregorianische Kalender, den die meisten Länder weltweit verwenden. Der japanische Kalender basiert auf dem Kaiserjahr (Gengō), das den Namen der Ära des amtierenden Kaisers trägt. Hier ist eine grobe Übersicht:

Gengō (Ära): Die japanische Zeitrechnung basiert auf Ären oder Epochen, die normalerweise mit dem Amtsantritt eines neuen Kaisers beginnen. Das aktuelle Jahr wird in dieser Ära gezählt. Zum Beispiel begann das Jahr 2019 mit der Ära „Reiwa“ (令和), als Kaiser Naruhito den Thron bestieg.

Jahre in der Ära: Innerhalb jeder Ära zählt man die Jahre seit dem Beginn der jeweiligen Ära. Die Jahreszählung wird nicht zurückgesetzt, wenn ein neuer Kaiser die Herrschaft übernimmt.

Gregorianischer Kalender: Obwohl der japanische Kalender auf dem Kaiserjahr basiert, wird der gregorianische Kalender (mit Monaten und Tagen) für den täglichen Gebrauch verwendet. Beide Systeme existieren parallel.

Monate und Tage: Die Monate und Tage im japanischen Kalender entsprechen dem gregorianischen Kalender. Sie verwenden also die gleichen Monatsnamen wie im Westen.

Zum Beispiel: Das Jahr 2021 im gregorianischen Kalender entspricht dem Jahr 3 in der Ära „Reiwa“ (令和3年) im japanischen Kalender.

Der japanische Kalender kann gelegentlich Verwirrung stiften, da sowohl das gregorianische Jahr als auch die Ära in Alltagssituationen verwendet werden. Es ist wichtig zu beachten, in welchem Kontext (gregorianischer oder japanischer Kalender) die Zeitangabe gemacht wird.

Wenn man Dokumente für Behörden in Japan ausfüllen muss, kann es sein das ihr das Datum des japanischen Kalender verwenden müsst. Gebt ihr das Datum wie in Deutschland üblich an, kann es euch passieren da ihr die Dokumente zurück bekommt da diese dann falsch ausgefüllt wurden. Da sind die Sachbearbeiter gnadenlos 😉 falsches Datum – alles noch mal neu ausfüllen.

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Die japanische Beerdigung

Japanische Beerdigungsrituale sind tief in der reichen kulturellen Tradition des Landes verwurzelt und spiegeln sowohl buddhistische als auch Shinto-Einflüsse wider. Ein japanisches Begräbnis ist oft eine sorgfältig durchgeführte Zeremonie, die Respekt für die Verstorbenen, Trost für die Hinterbliebenen und spirituelle Aspekte kombiniert.

Die Vorbereitungen beginnen in der Regel sofort nach dem Tod. Der Leichnam wird gewaschen und im Sterbezimmer aufgebahrt, wo Blumen, Räucherstäbchen und Kerzen aufgestellt werden. Die Familie entscheidet sich oft für ein Kimono-Outfit für den Verstorbenen, und persönliche Gegenstände oder Erinnerungsstücke werden platziert.

Die Bestattungsformalitäten hängen von der Religion und den persönlichen Präferenzen der Familie ab. Buddhismus und Shintoismus sind die beiden Hauptreligionen, die oft miteinander verschmelzen. Ein buddhistisches Begräbnis beinhaltet oft das Rezitieren von Sutren, Gebeten und rituellen Handlungen durch einen Mönch. Shintoistische Elemente können Reinigungsrituale und den Einsatz von Schreinen umfassen.

Der Leichnam wird dann in einem speziellen Sarg platziert. In einigen Fällen wird der Sarg während der Trauerfeierlichkeiten offen gelassen, um den Angehörigen Gelegenheit zu geben, Abschied zu nehmen. Blumen und symbolische Gaben werden oft am Sarg niedergelegt, um Respekt und Wertschätzung auszudrücken.

Die Trauerfeier selbst kann eine Kombination aus buddhistischen Ritualen und persönlichen Reden der Familie sein. Der Ton variiert, wobei einige Zeremonien eher feierlich sind, während andere von einer ruhigen Ernsthaftigkeit geprägt sind. Die Reden erinnern oft an das Leben und die Leistungen des Verstorbenen, und es wird versucht, Trost und Unterstützung für die trauernden Familienmitglieder zu bieten.

Nach der Trauerfeier wird der Sarg zum Friedhof transportiert, begleitet von der Familie und Trauergästen. Am Grab angekommen, kann eine weitere kurze Zeremonie stattfinden, bevor der Sarg in das Grab hinabgelassen wird. Die Familie kann dann Erde auf den Sarg werfen, um ihre persönliche Teilnahme am Beerdigungsprozess zu zeigen.

Nach der Beerdigung kehren die Trauernden oft zu einem Gedenkmahl zurück, bei dem Essen serviert wird. Dieser Teil des Rituals ermöglicht es den Teilnehmern, sich zu entspannen, zu reflektieren und sich gegenseitig Trost zu spenden. In einigen Fällen wird auch Tee serviert, um die spirituelle Bedeutung zu betonen.

Nach der Beerdigung setzen viele Familien Rituale fort, um die Erinnerung an den Verstorbenen aufrechtzuerhalten. Dazu gehören Besuche am Grab, Opfergaben, Gebete und Gedenktage. Diese Rituale dienen dazu, die Verbindung mit dem Verstorbenen aufrechtzuerhalten und den Hinterbliebenen in ihrem Trauerprozess zu helfen.

Insgesamt reflektieren die japanischen Beerdigungsrituale tiefe kulturelle Werte wie Respekt, Gemeinschaft und spirituelle Verbundenheit. Sie bieten einen Rahmen für den Abschied, die Trauerbewältigung und die Erinnerung an diejenigen, die nicht mehr physisch anwesend sind.

Nach einer Trauerzeit von 49 Tagen folgt das Kotsuage.

In Japan gibt es ein traditionelles Bestattungsritual namens „Kotsuage“ oder „Kotsu-Age“, bei dem die Familie während der Einäscherungszeremonie mit Stäbchen die verbrannten Knochen des Verstorbenen aus der Asche pflückt.

Dies ist Teil der japanischen Bestattungsbräuche, bei denen Familienmitglieder an diesem symbolischen Akt teilnehmen, um dem Verstorbenen Respekt zu erweisen und ihre Pflicht zu erfüllen.

Anschließend werden die Knochen in eine Urne überführt und dort beerdigt oder in ein Familiengrab gelegt.

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Zentrale DAN Prüfung in Japan / Saitama

In diesem Jahr finden in der Präfektur Saitama an zwei Terminen DAN Prüfungen Zentral für die ganze Präfektur statt. Diese Terminen wurde gut 6 Monate vorher angekündigt und die Vereine können hier ihre Schüler zur Prüfung anmelden. Hier gibt es dann die Möglichkeit vom 1 – 4 DAN Prüfung ab zu legen.

Die Japan Karate Association (JKA) ist eine renommierte Karate-Organisation. Bekannt ist sie für ihre Betonung des traditionellen Shotokan-Karate, das auf starken Grundlagen, Katas (festgelegte Formen) und Kumite (Kampf) basiert. Die JKA hat eine bedeutende Rolle dabei gespielt, Karate weltweit zu popularisieren und seine traditionellen Wurzeln zu bewahren. Und in diesem Sinne laufen auch die Prüfungen ab. Traditionell und auf einem hohen Niveau.

Die Prüfungen fanden in einer Budo Sport Halle statt (大宮武道館 12-36 Horisakichō, Minuma Ward, Saitama, 337-0052, Japan). Was schon mal eine ganz anderes Ambiente ist, als die Turnhalle deutscher Schulen.

Die Halle öffnete um 9 Uhr und es hatten sich schon ca. 100 Sportler vor der Halle versammelt. Karate und Bogenschießen stand für den Vormittag auf dem Plan. Die Bogenschützen zogen auf ihre Anlage und wir in eine Kendo Halle mit einem perfekten Holzboden.

Solch eine Qualität habe ich in Deutschland in einer Sporthalle noch nicht gesehen.

Am Eingang zur Halle waren zwei Damen an einem Tisch die von jedem Trainer, der seine Schüler zur Prüfung angemeldet hat, alle erforderlichen Unterlagen entgegengenommen haben. Gleichzeitig wurde auch noch einmal geprüft, ob alle ihre Prüfungsgebühr bezahlt hatten.

Zur Eröffnung der Prüfung stellen sich alle Prüflinge erst mal auf zur Anwesenheitskontrolle. Dann erfolgte der übliche Gruß wie beim Training auch.

Um sicher zu stellen, dass alle wissen wann was passiert gab es einen „Ordner“ der dafür sorgte, dass alle Prüflinge schön in Reihe entsprechend ihrer Prüfungsgruppe sitzen.

In der Halle war schon eine Wettkampf Fläche eingezeichnet, mit drei zusätzlichen Klebestreifen für die Abnahme des Kihon Programm. An der Kampffläche standen zwei Tische. Einer für die Prüfer (drei JKA Shihan plus zwei Beisitzer) und ein Tisch für zwei Damen mit Stempel usw für die Schreibarbeiten.

Alles in allem eine perfekte Organisation der Prüfung und selbst als Ausländer fühlte man sich perfekt informiert und aufgehoben. Die Eltern und Trainer durften sich auf der anderen Hallen Seite versammeln und die Prüfung mit ansehen. Allerdings sind immer wieder Leute durch die Reihen gegangen, die das Filmen der Prüfung unterbunden haben.

Gestartet wurde die Prüfung mit dem Kihon der Prüflinge zum 1.DAN. Immer drei Prüflinge gleichzeitig auf der Kampffläche. Insgesamt kann man sagen, dass ein sehr hohes Niveau gefordert wird. An der Stelle wo es noch unklar ist, wurden einzelne Prüflinge noch mal aufgefordert einzelne Techniken zu wiederholen.

Das ganze natürlich immer in der üblichen japanischen Höflichkeit, aber auch deutlich im Feedback zu Fehlern. Jeder der aus der Prüfung raus geht, kann genau sagen an was in Zukunft zu arbeiten ist. Egal ob er die Prüfung bestanden hat oder nicht. Jeder bekommt genau gesagt was noch im Training verbessert werden muss. Sei es um die Prüfung zu wiederholen oder um sich auf den nächsten DAN Grad vor zu bereiten.

Dann ging es weiter mit Kata Präsentationen der 1.DAN Gruppe. Hier immer zwei gleichzeitig. Vorher wurden Paare gebildet, die die gleiche Kata zur Prüfung präsentieren möchten.

Im Anschluß dann das Kumite Programm zum ersten DAN. Hier wurden Gruppen gebildet, dass immer nur das Mann gegen Mann und Frau gegen Frau als Kumite Partner auf die Kampffläche tritt.

Die Prüflinge zum 2.DAN sitzen die komplette Zeit am Rand in Reihe und Glied und warten auf ihre Prüfung. Das ist tatsächlich schon die erste Herausforderung für einen „Standard“ Europäer. 😬 Die Gruppe für den 2.DAN hatte dann bis zu ihrem Einsatz gut 1,5 Studen auf dem Boden neben der Kampffläche gesessen.

Dann folgt der gleiche Ablauf für die Prüflinge zum 2.DAN, mit dem Unterschied des Prüfungs Kumite. Hier wurden immer 3er Gruppen gebildet. Der Prüfling der die Runde Kumite gewonnen hat, bleibt stehen und bekommt einen neuen Gegner. Hat man verloren, musste man sich wieder an der Kampffläche anstellen bis man dann auf einen neuen Gegner trifft.

Insgesmat hat so jeder 3 Runden Kumite zu 60 Sekuden zu kämpfen. Als einzige Ausrüstung für das Kumite waren die Standard JKA Handschuhe pflicht. Zahschutz & Tiefschutz war jedem selbst überlassen und ging dann auf eigenes Risiko.

Nachdem nun alle Gruppen durch waren, gab es eine Pause von ca. 30 Minuten in der der Damen dann die letzte Pässe stempelten oder halt das schriftliche Feedback für die Schüler zusammen gestellt hatten. Über jeden Teil der Prüfung wurde ein Bewertungsbogen ausgefüllt mit entsprechendem Feedback.

Nach der Pause haben sich noch einmal alle Prüflinge zusammen aufgestellt und es wurde sich von den Prüfern verabschieden. Dann haben die Trainer für ihr Dojo einen Umschlag erhalten mit den Karate-Pässen. Diesen wurden dann an die Schüler des Dojo verteilt und jetzt erst wurde klar, wer die Prüfung bestanden hat oder nicht.

Die Durchfallquote bei 1.DAN liegt in der Regel bei 25% und bei der Prüfung zum 2.DAN lag die Durchfallquote bei 50% der Prüflinge. Auch das ein Unterschied zu den DAN Prüfungen die ich aus Deutschland kenne. In der Regel, ist es ehr die Ausnahme, dass ein Schüler der vom Trainer zur Prüfung geschickt wird durchfällt. Hier in Japan ist das völlig normal!

So kann sich keiner sicher sein, dass er die Prüfung bestehen wird und entsprechen hoch ist das Niveau der gezeigten Leistungen auf solch einem Prüfungstag. Die Prüflinge die bei der Prüfung durch Fallen, erhalten einen Teil der Anmeldegebühr zurück und zahlen nur eine Art Aufwandsentschädigung für die Prüfer.

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Anpanman (アンパンマン) – Held der Kinder in Japan

Anpanman

Die Figur Anpanman wurde von Takashi Yanase, einem japanischen Autor und Illustrator, erschaffen. Anpanman wurde erstmals 1973 in einem Kinderbuch vorgestellt. Die Geschichte von Anpanman dreht sich um einen Superhelden, dessen Kopf aus einem Anpan besteht, einem süßen, mit roter Bohnenpaste gefüllten Gebäck.

Anpanman hat die Fähigkeit, Stücke von seinem Kopf abzubrechen und sie denen zu geben, die hungrig sind. Er hat ein gutes Herz und ist immer bereit, anderen zu helfen, insbesondere Kindern. In seinen Abenteuern trifft er auf verschiedene Freunde und kämpft gegen die Bösewichte Baikinman und Dokinchan.

Baikinman



Die Geschichten von Anpanman sind besonders bei Kindern in Japan sehr beliebt, und sie lehren oft wichtige Werte wie Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl. Die Figur hat auch eine erfolgreiche Anime-Serie, Filme und Merchandising-Produkte inspiriert und ist zu einem wichtigen Teil der japanischen Popkultur geworden.

Das Merchandising im Zusammenhang mit Anpanman ist in Japan äußerst umfangreich und vielfältig. Anpanman hat im Laufe der Jahre eine breite Palette von Produkten inspiriert, die von Spielzeugen über Kleidung bis hin zu Lebensmitteln reichen. Hier sind einige Beispiele für Anpanman-Merchandising:

Anpanman – Spielauto


Spielzeug: Anpanman-Spielzeug ist äußerst beliebt bei Kindern in Japan. Es gibt Actionfiguren, Plüschtiere, Puzzles und Spielsachen, die Anpanmans Abenteuer nachstellen.

Anpanman – Plüschfigur


Kleidung: Anpanman-Kleidung für Kinder ist weit verbreitet. Dies reicht von T-Shirts und Schlafanzügen bis hin zu Schuhen und Accessoires, die mit Anpanman-Motiven verziert sind.

Bücher und Comics: Es gibt eine Fülle von Anpanman-Büchern, darunter Bilderbücher, Lernbücher und Comics, die die Abenteuer von Anpanman und seinen Freunden erzählen.

Lebensmitte: Anpanman ist auch auf Lebensmittelverpackungen zu finden, insbesondere auf Snacks und Süßigkeiten für Kinder.

Anpanman- Kinder Curry Gericht

Schulsachen: Schulbedarf wie Rucksäcke, Stifte, Hefte und Ordner sind oft mit Anpanman-Motiven erhältlich.

Haushaltswaren: Es gibt Anpanman-gestaltete Haushaltswaren wie Geschirr, Bettwäsche und Handtücher.

Themenparks und Unterhaltung: In Japan gibt es Themenparks und Unterhaltungseinrichtungen, die auf Anpanman basieren, wie das „Anpanman Children’s Museum“ und „Anpanman Land.“

Musik und Videos: Anpanman hat auch eine Vielzahl von Musik-CDs und DVDs mit Liedern und Episoden aus der Anime-Serie.

Anpanman – Videos auf YouTube


Dies sind nur einige Beispiele für das umfangreiche Anpanman-Merchandising, das in Japan erhältlich ist. Die Beliebtheit der Figur hat dazu geführt, dass sie in vielen Aspekten des täglichen Lebens präsent ist und für Kinder eine wichtige kulturelle Ikone darstellt.

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Wie kommt man als Ausländer gut durch Japan 🤔


Das Leben in Japan kann eine lohnende und bereichernde Erfahrung sein, aber es kann auch eine Herausforderung sein, wenn man kein Japanisch spricht. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Sprachbarriere zu überwinden und die Kultur, das Essen und die Landschaft dieses wunderschönen Landes zu genießen.

Man muss nicht unbedingt Japan ich sprechen um in Japan zurecht zu kommen.

Mach dich mit den Grundlagen der japanischen Sprache und Etikette vertraut.
Das Erlernen einiger gebräuchlicher Redewendungen, Begrüßungen und Ausdrücke kann helfen, mit Einheimischen zu kommunizieren und Respekt für ihre Kultur zu zeigen. Es muss nicht einmal perfekt sein! Die Japaner sind sehr tolerant was sowas angeht. Es wird in der Regel einem Ausländer hoch angerechnet wenn er versucht ein wenig japanisch zu sprechen.

Benutz Japan Travel by NAVITIME oder andere Reise-Apps, um Reisen zu planen. Es gibt jede Menge Apps seine Reisen auch ohne japanisch Kenntnisse zu planen.

Nutzt den LINE Messenger oder andere Messaging- und Social-Media-Apps, um mit anderen Menschen in Japan zu kommunizieren und Kontakte zu knüpfen.
LINE ist hier klar die Nummer eins in Japan.

Schaut euch einige Sachen in online Foren an oder auf Seiten der Reiseanbieter. Hier gibt es eigentlich immer ein paar nützliche Infos und Tipps zu Reiseziele in Japan.

Wenn ihr japanisch lernen möchtet, sucht euch einen Partner der mit euch lernt. Und zwar keinen Europäer, sondern am besten einen Japaner der euch die nötigen Tipps gibt. Partner zum sprechen lernen findet ihr bei diversen Anbietern online wie HelloTalk, iTalki, oder Duolingo. Oder halt auf die klassische Art offline in einer Sprachschule.

Japan kann eine großartige Gelegenheit sein, zu lernen, zu wachsen und Spaß zu haben. Genießt das köstliche Essen, das pulsierende Nachtleben, die abwechslungsreiche Unterhaltung und die freundlichen Menschen.

Das wichtigste ist aber, dass man in Japan keine Angst haben darf vor der Sprache und der fremden Kultur. Einfach drauf einlassen und die neuen Erfahrungen genießen.

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Wer war Miyamoto Musashi 宮本 武蔵?

Miyamoto Musashi war ein berühmter japanischer Schwertkämpfer, Samurai und Künstler des 17. Jahrhunderts (1584 im früheren Dorf Miyamoto, Mimasaka; † 13. Juni 1645 in der Höhle Reigandō, Kumamoto). Er wird oft als einer der besten Schwertkämpfer in der Geschichte Japans angesehen. Musashi war nicht nur ein meisterhafter Krieger, sondern auch ein Philosoph, Künstler und Schriftsteller.

Er entwickelte die Niten-Ichi-Ryu-Schwertkampftechnik, die den gleichzeitigen Gebrauch von zwei Schwertern betonte: das lange Katana und das kurze Wakizashi. Musashi gewann viele berühmte Duelle und erlangte einen Ruf als unbesiegbarer Kämpfer.

Sein Werk „Gorin no Sho“ oder „Das Buch der fünf Ringe“ ist ein Klassiker der japanischen Kriegskunst und enthält seine Lehren und Einsichten über Schwertkampf, Strategie und Lebensphilosophie. Musashi wird oft als Symbol für Disziplin, Geschicklichkeit und die Integration von Kampfkunst in die Lebensführung verehrt.

Es gibt mehrere Filme, die das Leben und die Legende von Miyamoto Musashi darstellen. Hier sind einige bekannte Beispiele:

Musashi Miyamoto (1954): Regie führte Hiroshi Inagaki. Dieser Film ist der erste Teil einer Trilogie und porträtiert Musashis frühe Jahre und seine Entwicklung zum legendären Samurai.

Duel at Ichijoji Temple (1955): Der zweite Film der Trilogie von Hiroshi Inagaki konzentriert sich auf Musashis Herausforderungen und Kämpfe auf seinem Weg zur Meisterschaft.

Duel at Ganryu Island (1956): Der dritte Teil der Trilogie zeigt Musashis legendäres Duell auf Ganryu Island.

Musashi (2003) Dies ist eine modernere japanische TV-Serie, die das Leben von Miyamoto Musashi umfassend darstellt.

Diese Filme und Serien bieten Einblicke in das Leben, die Kämpfe und die Philosophie von Miyamoto Musashi, einem der bekanntesten und respektiertesten Samurai in der Geschichte Japans.

Die Lehren und Philosophien von Miyamoto Musashi haben auch in der heutigen Zeit einen Einfluss. Seine Schriften, insbesondere „Das Buch der fünf Ringe“, sind nicht nur im Bereich der Kampfkunst, sondern auch in anderen Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, der Strategie und des Managements relevant.

Einige Auswirkungen und Aspekte seines Erbes in der heutigen Zeit umfassen:

Kampfkunst und Sport: Seine Schwertkampftechniken und seine Betonung von Strategie und mentaler Disziplin sind weiterhin wichtige Grundlagen in vielen Kampfkünsten. Auch moderne Sportarten und Trainingsmethoden, die auf den Prinzipien der Kampfkunst basieren, ziehen Inspiration aus Musashis Lehren.

Strategie und Management: Seine Ideen über Strategie, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität werden oft auf Unternehmensführung, Management und Strategie angewendet. Konzepte wie „Nicht-Fixierung“, „Leere“ und „Den leeren Raum erkennen“ werden in Unternehmenskreisen als Inspiration für strategische Entscheidungen genutzt.

Persönlichkeitsentwicklung: Musashis Fokus auf Selbstbeherrschung, ständige Verbesserung und die Integration von Körper, Geist und Seele finden sich in verschiedenen Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, sei es in der Meditation, im Selbstmanagement oder in der Lebensphilosophie.

Seine zeitlosen Prinzipien haben ihre Relevanz über die Jahrhunderte hinweg bewahrt und inspirieren auch heute noch Menschen in verschiedenen Bereichen, sei es in der Kampfkunst, im Geschäftsleben oder in der persönlichen Entwicklung.

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Was man alles vermisst, wenn man nicht in Japan ist

Japanische Bäder

Japanische Bäder sind erstaunlich. Sie füllen sich von selbst, bleiben warm und rufen dich, wenn die Wanne voll ist. Die Bäder in normalen privaten Häusern sind halbe Wellness Oasen zum Entspannen.

Sicherheit in Japan

Japan ist sehr sicher, wenn nicht eins der sichersten Länder der Welt. Alle können nachts alleine durch die Stadt gehen und Reisende fühlen sich sicher. Verlorene Geldbörsen und Telefone werden häufig an die Besitzer zurückgegeben. Meistens werden sie gut sichtbar auf einen Stromkasten gelegt, damit der Besitzer sie leicht finden kann. Und es fehlt kein Yen aus der Geldbörse 😊Japan hat insgesamt eine niedrige Kriminalitätsrate.

Großartiger Kundenservice

Der Service in Japan ist großartig angafangen von Restaurants und Geschäften bis hin zu Arztbesuchen. Die Kellner sind höflich und hilfsbereit, ohne Trinkgeld zu erwarten. Kellner behandeln Kunden mit Respekt. Die Angestellten versuchen Schlichtung einfach immer das Beste zu geben und den Kunden glücklich zu machen.

Hochwertige Lebensmittel aus Convenience-Stores

In japanischen Convenience-Stores gibt es gutes Essen. Sie verkaufen frische, gesunde Reisgerichte, Nudeln und Bento-Boxen. Viel besser als nur Chips und Schokolade. Convenience-Stores sind stolz auf ihr frisches und leckeres Angebot. Meistens gibt es sogar Suppen oder ähnliche Speisen die im Store zubereitet werden.

Zuverlässige Paketzustellung

Pakete in Japan können jederzeit zugestellt werden. Wenn Sie eines verpassen, können Sie ein 2-Stunden-Fenster für die Nachlieferung buchen, auch spät in der Nacht. Es kommt immer pünktlich an. Der japanische Postdienst ist äußerst rücksichtsvoll. Sie bemühen sich, Ihnen Ihr Paket persönlich zu übergeben. Auf dem Zettel im Briefkasten der hinterlassen wird, wenn den Empfänger nicht antrifft, steht eine Rufnummer unter der man den Postboten direkt anrufen kann.

Japanische Küche

Japanisches Essen ist fantastisch. Die Aromen sind komplex, aber ausgewogen. Die Mahlzeiten sind kunstvoll und werden mit Sorgfalt präsentiert. Zum Glück wohnen wir nicht weit von Düsseldorf entfernt. Hier findet man zum Glück Restaurants die authentisch japanische Küche und Kultur repräsentieren.

Verkaufsautomaten

Verkaufsautomaten in Japan servieren heiße und kalte Getränke. Überall gibt es Maschinen, die alle möglichen Getränke und Speisen vorrätig haben. Japan nimmt Verkaufsautomaten ernst. Sie bieten eine unglaubliche Auswahl an Getränken. Die Maschinen sind praktisch, allgegenwärtig und voller Überraschungen. Und sie sind wirklich überall zu finden. Selbst in den Bergen auf einem kleinen Rastplatz habe ich einen Automaten gefunden, der per Solarzelle gekühlte Getränke bereit hielt. Einfach unglaublich was alles über Automaten in Japan verkauft wird.

Japanische Toiletten

Japanische Toiletten verfügen über erweiterte Komfort Funktionen. Sie verfügen über Sitzheizung, verstellbare Bidets und Soundeffekte. Der Gang zur Toilette ist überraschend angenehm und zum Teil ein echtes Erlebnis. Japan ist bestrebt, selbst alltägliche Dinge wie Toiletten zu perfektionieren. Die ausgefallenen Funktionen wirken futuristisch und machen die Nutzung des Badezimmers dennoch komfortabler. Dazu kommt, dass die Toiletten selbst in Supermärkten oder Bahnhöfen sauber sind. Japan ist einfach ein sauberes Land und man kann tatsächlich eine Bahnhof Toilette benutzen ohne Angst vor Krankheiten haben zu müssen.

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Taxis in Japan


Taxis sind in Japan deutlich teurer als öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere für Fahrten von und zu Flughäfen.



Der größte Kostenfaktor bei Taxifahrten in Japan sind Flughafentransfers.

Zum Beispiel:

Ein Taxi vom Flughafen Haneda nach Shinjuku kostet etwa 8.000-9.000 Yen. Die gleiche Zugfahrt kostet nur 500 Yen mit dem normalen Zug. Express Züge wie der Skyliner Express kosten mehr als der „normale“ Zug, sind aber auch deutlich schneller.

Ein Taxi vom Flughafen Narita ins Zentrum von Tokio kostet etwa 26.000 Yen. Der Zug kostet 700-800 Yen.

Abgesehen von den Kosten sind Taxifahrten in Japan einfach ein Erlebnis. Japanische Taxis sind nicht mit deutschen Taxis zu vergleichen.

Die Türe öffnet sich elektrisch automatisch und die Taxis sind meistens mit kleine Heckel Decken dekoriert. Insgesamt wirken die Taxis deutlich edler als Deutsche Taxis. Die Fahrer tragen weiße Handschuhe und eine Mütze.

Wer in Japan ist, sollte sich auf jeden Fall mindestens ein mal ein Taxi bestellen – alleine für das einmalige Erlebnis.

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Tokios U-Bahn – wie zurechtzufinden 😮

Ein Blick auf Tokios U-Bahn Karte kann entmutigend wirken, aber man kann sich zurecht finden 😉

Linienfarben und Zahlen

Jeder U-Bahn-Linie in Tokio ist eine Farb- und Zahlenfolge zugeordnet, die leichter zu verstehen ist als japanische Namen. Es gibt überall Schilder auf der die Farbe und Nummer stehen und zur richtigen U-Bahn führen.

ÖPNV-Apps?

Google Maps und die Tokyo Subway-App bieten detaillierte Wegbeschreibungen mit Echtzeit-Updates zu U-Bahn-Linien, Bahnsteigen und voraussichtlichen Ankunftszeiten. Ich persönlich nutze in Tokyo ausschließlich Google Maps.

Menschenmassen zur Hauptverkehrszeit

Wenn möglich, fährt außerhalb der Hauptverkehrszeiten wie 8–10 Uhr und 17–19 Uhr, um gnadenlos überfüllte Zugwaggons.

Rucksack in der U-Bahn

Beim Einsteigen große Taschen und Rucksäcke am besten auf dem Bauch tragen. So haut ihr keinem der anderen euren Rucksack oder Tasche ins Gesicht.

Suica- oder Pasmo-Karte

Wiederaufladbare Suica- und Pasmo-Karten können in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, einschließlich Taxis, verwendet werden. Sogar bei Getränke Automaten und in Geschäften kann mit diesen Karten bezahlt werden. Der Verkauf dieser Karten ist seit August eingestellt, Besucher können weiterhin eine Welcome Suica-Karte erhalten direkt am Flughafen. Also direkt am Flughafen die Karte für Touristen mit nehmen.

Kartenguthaben

Der Kartensaldo wird beim Betreten und Verlassen der Bahnhofstore angezeigt, sodass Sie Ihr das Guthaben leicht überwachen könnt.

Lebensmittel in der U-Bahn

In U-Bahn-Wagen sind keine offenen Speisen oder Getränke erlaubt. Essen oder Trinken geht also in de Bahn nicht.

Reservierte Plätze frei halten

Haltet in den Zügen nach Sitzplatzmarkierungen Ausschau. Diese sind gut gekennzeichnet und für , ältere, behinderte Fahrgästen und schwangeren Frauen.

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Nachnamen in Japan 🇯🇵

Warum haben viele Menschen in Japan den gleichen Nachnamen? 🤔

Viele Familien teilen dieselben Nachnamen aufgrund historischer Traditionen und dem Erbe von Clans oder Regionen. Einige der häufigsten Nachnamen stammen von traditionellen Berufen oder geografischen Merkmalen ab. Das führt dazu, dass eine große Anzahl von Menschen dieselben Nachnamen trägt.

Bis in das 19 Jahrhundert hatten viele Japaner nur eine Vornamen. Nachnamen wurden nur von Adeligen getragen. Dies begann sich Mitte des 19. Jahrhunderts zu ändern, als Japan aus der jahrhundertelangen Isolation hervortrat und begann, sich mit der Welt auseinanderzusetzen.

1868 verabschiedete die Meiji Regierung ein Gesetz in dem allen Japanern vorgeschrieben wurde eine Nachnamen anzunehmen. Diese wurden dann meistens von Berufen oder Geografischen Merkmalen.

Zum Beispiel:

  • Yamada „Bergfeld“
  • Tanaka „Mitte des Reisfeldes“
  • Nagano „langes Feld“
  • Kajiyama „Schmiedberg“
  • Kawanishi „Fluss“

Andere haben sich einfach neue Namen ausgedacht. Dies erklärt die Vielfalt japanischer Nachnamen heute.

Während einige Namen wie Sato und Suzuki sehr verbreitet sind, gibt es in Japan über 100.000 verschiedene Nachnamen.

Sogar Geschwister nahmen manchmal unterschiedliche Nachnamen an.

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Gelbe Nummernschilder – Kei-Cars 軽自動車

Die gelben Nummernschilder sind in Japan für sogenannte Kei-Cars.

„Kei-Cars“ sind kleine, leichte Automobile, die in Japan weit verbreitet sind. Der Begriff „Kei“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „klein“ oder „leicht“. Diese Fahrzeuge sind in Bezug auf Abmessungen und Motorleistung strengen Vorschriften und Einschränkungen unterworfen, die von der japanischen Regierung festgelegt werden.

Typischerweise haben Kei-Cars eine maximale Hubraumgrenze von 660 Kubikzentimetern und eine begrenzte Motorleistung. Diese Einschränkungen führen zu Steuervorteilen und niedrigeren Versicherungskosten, was Kei-Cars in Japan sehr attraktiv macht. Sie sind oft als Kleinwagen, Minivans oder sogar Mini-Lieferwagen erhältlich und eignen sich besonders gut für den Stadtverkehr und den Einsatz in urbanen Gebieten mit begrenztem Parkraum.

Ein Nachteil ist, dass maximal 4 Personen in solch einem Auto mit fahren dürfen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Mietpreise für solche Autos bei den Autovermietungen wesentlich günstiger sind als für normale Autos. Wenn man eh nur zu zweit unterwegs ist, sind diese Autos eine echte Alternative.

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Hauskauf – Stempelgeld – Inshu-ryokin

Was ist Stempelgeld? Nie gehört, bis man sich mit dem Kauf eines Hauses in Japan beschäftigt.

In Japan wird „Stempelgeld“ als „Inshu-ryokin“ bezeichnet und bezieht sich auf die Stempelgebühr, die bei verschiedenen offiziellen Dokumenten und Verträgen erhoben wird. Diese Gebühr ist eine Art Steuer oder Gebühr, die für die rechtliche Gültigkeit und Anerkennung bestimmter Dokumente oder Verträge erforderlich ist. Das Stempelgeld ist in Japan gesetzlich vorgeschrieben und muss gezahlt werden, um beispielsweise Verträge, Immobilienurkunden, Schuldscheine und andere rechtliche Dokumente offiziell zu machen.

Die Höhe des Stempelgelds variiert je nach Art des Dokuments und dem darin involvierten Geldbetrag. Es gibt spezifische Vorschriften und Sätze für unterschiedliche Arten von Dokumenten. Das Stempelgeld dient dazu, staatliche Einnahmen zu generieren und die rechtliche Sicherheit von Verträgen und Transaktionen zu gewährleisten.

Beim Kauf einer Immobilie in Japan fallen neben dem eigentlichen Kaufpreis auch Kaufnebenkosten an. Hier sind einige der gängigen Kaufnebenkosten, die Sie in Japan berücksichtigen sollten zusätzlich zum Stempelgeld.

Die Grunderwerbsteuer (Furui-kaiyaku zei): Dies ist eine Steuer, die beim Erwerb von Grundstücken oder Immobilien fällig wird. Die Höhe der Steuer variiert je nach dem Wert der Immobilie und kann von Präfektur zu Präfektur unterschiedlich sein.

Registrierungsgebühren (Touroku-ryokin): Diese Gebühren fallen an, um den Eigentumswechsel beim Katasteramt zu registrieren.

Maklerprovision: Wenn Sie einen Immobilienmakler für den Kauf der Immobilie engagieren, müssen Sie in der Regel eine Maklerprovision zahlen.

Anwaltskosten: Die Dienste eines Anwalts können erforderlich sein, um den Kaufvertrag und andere rechtliche Dokumente zu überprüfen. Dies ist optional, aber empfohlen.

Versicherung: Es kann notwendig sein, eine Haus- und Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Es gibt verschiedene Webseiten die für Ausländer direkt diese ganzen Dienstleistungen als Service zum Hauskauf anbieten. Hier gibt es sogar Seiten, die Ihnen den Haus Preis incl. aller Kosten beim Hauskauf anzeigen.

Für Ausländer sicher die einfachste Möglichkeit ein Haus in Japan Zu erwerben.

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Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung

Immer wieder gibt es Diskussionen, wie man aus dem Zenkutsu-Dachi in die Vorwärtsbewegung kommt. In vielen Artikeln findet man verschiedene Anleitungen und Übersetzungen aus diversen japanischen Büchern.

Aber was wird in Japan tatsächlich unterrichtet und warum?
Und warum wird es so in Japan so unterrichtet?

Befassen wir uns mit der Beschreibung wie ein Schritt vorwärts aus dem Zenkutsu-Dachi ausgeführt wird.

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Ausführung der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung wie sie an jeder Ecke im Internet zu finden ist:

  1. Startposition: Beginnen Sie in der Zenkutsu-Dachi-Standposition. Ihr Gewicht ist auf das vordere Bein verlagert, das vordere Knie ist gebeugt, und das hintere Bein ist gestreckt.
  2. Schritt nach vorne: Um sich vorwärts zu bewegen, bringen Sie Ihr hinteres Bein in die Position des vorderen Beins. Dabei machen Sie einen großen Schritt nach vorne. Das vordere Knie bleibt gebeugt und in einem 90-Grad-Winkel, während das hintere Bein das Gewicht verlagert und sich in Richtung des vorderen Beins bewegt.
  3. Landung: Setzen Sie den Fuß des hinteren Beins flach auf dem Boden auf, während das vordere Bein weiterhin in der Zenkutsu-Dachi-Position bleibt.
  4. Fortsetzen: Um sich weiter vorwärts zu bewegen, wiederholen Sie den Schritt nach vorne, indem Sie das hintere Bein erneut vor das vordere Bein bringen.
  5. Fortbewegung: Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4, um sich kontinuierlich in die gewünschte Richtung zu bewegen. Achten Sie darauf, dass Sie bei jedem Schritt stabil und ausbalanciert bleiben, um eine effektive Bewegung zu gewährleisten.

Es ist wichtig, während der Vorwärtsbewegung in der Zenkutsu-Dachi-Standposition aufrecht und aufmerksam zu bleiben. Diese Technik ermöglicht es Ihnen, in einem Kampfgeschehen agil und kontrolliert auf Ihren Gegner zuzugehen und gleichzeitig Ihre Verteidigungsfähigkeiten zu wahren. Regelmäßiges Üben der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung trägt dazu bei, Ihre Bewegungskoordination und Kampffertigkeiten im Karate zu verbessern.

Aus diesen Beschreibungen in den meinsten Büchern, kommen wir dann am Ende zu folgender Bewegung:

Hier stellen sich nun folgende Fragen zum Training der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung:

Ist das schnell?
Ist das Effektiv?
Ist das eine „natürliche“ Bewegung?

Schnelligkeit

Möchte ich schnell sein, also muss ich mir die Frage stellen, wie ich so schell wie möglich von Punkt A (da wo ich jetzt stehe) zu Punkt B (da wo ich hin möchte) komme. Da kann uns die Mathematik schon mal einen logischen Hinweis geben.

Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten in einer zweidimensionalen Ebene ist eine gerade Linie, auch bekannt als „Gerade“. Mathematisch gesehen ist eine gerade Linie die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten A(x₁, y₁) und B(x₂, y₂) und wird durch die folgende Formel repräsentiert:

Abstand d = √((x₂ – x₁)² + (y₂ – y₁)²)

Hier sind (x₁, y₁) die Koordinaten des ersten Punktes (A) und (x₂, y₂) die Koordinaten des zweiten Punktes (B). Der Abstand (d) zwischen den beiden Punkten wird durch die Pythagoras-Formel berechnet, die den Satz des Pythagoras verwendet.

Wenn ich das jetzt einfach nur nach dieser Formal umsetzte, komme ich auf folgenden Bewegungsablauf in der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung:

Effektivität

Krafteffektivität beschreibt die Effizienz oder Wirksamkeit einer Kraftanwendung. Es bezieht sich darauf, wie gut eine gegebene Menge an eingesetzter Kraft in eine gewünschte Leistung oder Arbeit umgewandelt wird. Eine hohe Krafteffektivität bedeutet, dass eine relativ geringe Kraft aufgewendet wird, um eine bestimmte Aufgabe oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen.

In der Physik wird die Krafteffektivität oft durch den Begriff „mechanische Effizienz“ oder „Wirkungsgrad“ beschrieben. Der mechanische Wirkungsgrad ist das Verhältnis der geleisteten Arbeit zur eingesetzten Energie oder Kraft. Ein Wirkungsgrad von 100% würde bedeuten, dass die gesamte eingesetzte Energie in nutzbare Arbeit umgewandelt wird, während ein Wirkungsgrad unter 100% darauf hinweist, dass ein Teil der Energie in unerwünschte Formen (wie Wärme oder Reibung) verloren geht.

In anderen Kontexten kann Krafteffektivität auch auf die Effektivität von Muskelkraft oder mechanischen Vorrichtungen bezogen werden. Beispielsweise beurteilen Sportler oder Fitness-Enthusiasten häufig die Effektivität ihrer Bewegungen, um sicherzustellen, dass sie die optimale Menge an Kraft aufwenden, um ihre sportlichen Ziele zu erreichen, ohne unnötige Energieverschwendung.

Dies würde nun auch im Karate bedeuten, dass ich versuche in der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung möglichst wenig Kraft einzusetzten um von A nach B zu kommen. Hier ergibt sich dann folgendes Bild:

Möchte ich nun die Bewegung ohne unnötige Energieverschwendung ausführen, komme ich nach meiner Ansicht zwangsläufig zur Bewegung B. Es ist deutlich zu sehen, das eine unnötige Energieverschwendung stattfindet, da die Energie in zwei Richtungen erfolgt. Das passiert in der Regel, wenn die Trainer den Schülern im Training die Anweisung geben, dass hintere Bein an das vordere heranzuführen. So komme ich dann zur Bewegung A, die eine deutliche Energieverschwendung zeigt.

Bei der Bewegung B wird das hintere Bein direkt (soweit möglich) von hinten nach vorne bewegt, in dem es direkt unter dem Körper in einer Linie nach vorne gebracht wird. Also scheint eine direkte Beinbewegung ohne unnötige Energieverschwendung möglich zu sein.

Ist das eine „natürliche“ Bewegung?

Schauen wir uns einfach mal an, wie man ganz „normal“ über die Straße geht. Dann kommen wir zu folgendem Bewegungsablauf:

So haben wir einen ganz normalen Gang. Die Hüfte bleibt in der Regel in einer horizontalen Position und bewegt sich nur minimal. Wenn ich nun eine Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung möglichst natürlich machen möchte, muss ich mir den normalen Gang der Menschen ansehen. Dann komme ich auch auf einen Gang, der die Füße immer wieder in einer klaren geraden Bewegung nach vorne bewegt. Wenige Menschen die einen „normalen“ Gang haben, setzen erst den hinteren Fuß an den vorderen Fuß heran um ihn dann in die Endposition zu bringen.

Das hätte dann auch den Nachteil, dass die Hüfte immer wieder aus der horizontalen Lage gebracht wird.

Das bedeutet nun, dass ich wie in der Darstellung A die Hüfte immer wieder in eine Schräglage bringe, wenn ich den Fuß erst immer an das Standbein in der Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung bringe.

Versuche ich nun aber möglichst den Fuß direkt in die Endposition zu bringen, habe ich bei der Hüfte nur eine minimale Kippbewegung wie in der Darstellung B.

Bleibt nun also festzuhalten, dass die Bewegung aus den Gesichtspuntken Schnelligkeit / Effektivität und einer natürlichen Bewegung direkt in einer graden Bewegung nach Vorne erfolgen sollte. Also definitiv kein heranziehen des hinteren Fuß an den vorderen um ihn dann in die Enposition zu bringen.

Aber was sagen die Erfahrungen aus / mit Japan zu dem Thema?

Hunderte von Büchern und anderen Schriften wurden in diverse Sprachen übersetzt. Meistens von Leuten, die keine Gelegenheit hatten Rückfragen an den Autor der Schrift zu stellen.

Die Übersetzung vom Japanischen ins Deutsche oder eine andere Sprache kann einige Schwierigkeiten mit sich bringen. Hier sind einige der Herausforderungen, die bei der Übersetzung aus dem Japanischen auftreten können:

  1. Kanji-Schriftzeichen: Japanisch verwendet ein Schriftsystem mit mehreren Zeichensätzen, darunter Kanji (chinesische Schriftzeichen), Hiragana und Katakana. Kanji kann besonders knifflig sein, da viele Zeichen mehrere Bedeutungen haben können, abhängig vom Kontext.
  2. Wortbestellungen: Japanisch hat oft eine andere Wortreihenfolge als viele europäische Sprachen. Dies kann die Übersetzung schwierig machen, da die Sätze möglicherweise neu angeordnet werden müssen, um eine korrekte und natürliche Übersetzung zu gewährleisten.
  3. Kulturelle Nuancen: Die japanische Sprache enthält oft kulturelle Nuancen und Bedeutungen, die möglicherweise nicht leicht in eine andere Sprache zu übertragen sind. Die richtige Interpretation und Wiedergabe dieser Nuancen erfordert ein tiefes Verständnis der japanischen Kultur und Sprache.
  4. Höflichkeitsformen: Japanisch verwendet verschiedene Höflichkeitsformen, um Respekt und soziale Hierarchie auszudrücken. Die korrekte Übertragung dieser Höflichkeitsstufen kann kompliziert sein, insbesondere wenn es keine direkten Entsprechungen in der Zielsprache gibt.
  5. Onomatopöien: Japanisch verwendet viele Onomatopöien, um Klänge, Gefühle oder Zustände zu beschreiben. Diese können schwer zu übersetzen sein, da sie in der Zielsprache möglicherweise nicht die gleiche Wirkung haben.
  6. Wortspiele und Wortwitz: Japanisch ist bekannt für seine Wortspiele und Wortwitz. Diese können in der Übersetzung verloren gehen, da sie oft auf kulturellen Besonderheiten und Sprachunterschieden basieren.
  7. Eigennamen und Ortsnamen: Die Übersetzung von Eigennamen und Ortsnamen aus dem Japanischen kann herausfordernd sein, da viele von ihnen keine direkten Äquivalente in anderen Sprachen haben.

Also denke ich, kann man mit den meisten Büchern nicht arbeiten. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass es auch eine ganze Reihe Bücher gibt die sicherlich richtig übersetzt wurden durch den Übersetzer.

An den oben genannten Punkten ist zu sehen, dass es eine Vielzahl von Problemen geben kann wenn ich irgend eine Form von Anleitung für eine Karate Technik übersetzte. Damit ist die „Überlieferung“ in reiner Schriftform sehr Fehleranfällig, wenn ich bei unklaren Punkten nicht beim Autor nachfragen kann, was er genau gemeint hat.

Habe ich nun ein Buch oder ähnliches was übersetzt wurde, muss ich erst mal sicherstellen das der Übersetzer sich selber mit Karate beschäftigt und noch für Rückfragen den Kontakt zum Autor hat. Das kann ich nun aber nicht bei allen Büchern oder sonstigem Schriftmaterial sicher stellen oder in Erfahrung bringen. Da muss man dann schon mehr oder weniger „Glück haben“, ein gutes und korrektes Buch zu finden.

Woher nun also diese Informationen bekommen?

In Deutschland ist die sicherste Weise auf einem der diversen Lehrgänge einen der japansichen Trainer zu fragen. Meistens ist ein Übersetzer an der Seite des Trainer oder ein großer Teil der Trainer spricht auch Englisch. In der Regel ergibt sich auch immer mal auf einem Lehrgang die Möglichkeit solche Fragen zu klären.

Hat man das Glück in Japan zu trainieren (das ist zum Beispiel jeder Zeit in Tokyo im Honbu der Japan Karate Association möglich ist für jeden „Karate“ Touristen) kann ich bestimmte Themen, die unklar sind, direkt bei den Trainern in Japan ansprechen. Die sollten es ja wissen – die machen das ganze ja schließlich hauptberuflich.

Hier zeigt die Erfahrung, dass man solche Fragen stellen kann und auch bei solchen Themen eine detaillierte Erklärung erhält. Zumindest im JKA Honbu in Tokyo gibt es keine komischen Blicke, wenn man solche Themen noch einmal mit einem der Trainer diskutieren möchte. Ganz im Gegenteil.

Ein weiterer Weg ist es von Zeit zu Zeit in einem japanischen Verein direkt in Japan zu trainieren. Dies gestalltet sich in der Regel für normale Touristen als recht schwierig bis unmöglich. Dies ist in den meisten Fällen nur möglich, wenn man Kontakt zu einem Vereinsmitglied hat und von ihm mit zum Training genommen wird. Dort kann man dann auch diese Fragen direkt mit den Trainern erläutern und Diskutieren.

Im JKA Honbu wie auch beim Training im japanischen Verein kommen immer wieder die gleichen Kernaussagen zu dem Thema:

  • mach es „Natürlich
  • nutze „so wenig Kraft“ wie möglich um dein Ziel zu erreichen
  • vermeide unnötige Bewegungen um die Bewegung schnell zu machen

Diese Aussagen sind eigentlich bei allen Bewegungen gleich. Alle Bewegungen sollen unter diesen Aspekten betrachtet werden.

Damit ergibt sich die klare Aussage / Empfehlung die Zenkutsu-Dachi-Vorwärtsbewegung ohne ein ransetzen des hinteren Bein an das fordere Bein.

Die Bewegung soll direkt nach vorne erfolgen ohne Umwege!

Hier findet ihr auch noch eine Erklärung meines Trainers Keigo Shimizu hier in Deutschland:

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Android Apps aus Japan installieren

Ihr fliegt öfters nach Japan und möchtet auch japanische Apps nutzen?

Gar nicht so einfach 🤔

Google Play Store hat in einigen Fällen Geo-Blocking oder regionale Beschränkungen für Apps einführen, aus verschiedenen Gründen:

Lizenz- und Urheberrechte: Einige Apps haben Lizenzbeschränkungen, die sie daran hindern, in bestimmten Ländern verfügbar zu sein. Dies kann aufgrund von regionalen Urheberrechtsbestimmungen oder Vereinbarungen zwischen Entwicklern und Verlagen geschehen.

Lokale Gesetze und Vorschriften: Die Verfügbarkeit von Apps kann durch lokale Gesetze und Vorschriften eingeschränkt sein. Dies kann z. B. bei Apps der Fall sein, die Glücksspiel oder bestimmte Arten von Inhalten betreffen.

Qualitätskontrolle: Google kann regionale Einschränkungen verwenden, um sicherzustellen, dass Apps den Qualitätsstandards und Vorschriften des jeweiligen Landes entsprechen.

Sprachliche und kulturelle Anpassung: Manchmal werden Apps geoblockt, um sicherzustellen, dass sie für die Zielgruppe eines bestimmten Landes angepasst sind, einschließlich Sprache und kultureller Aspekte.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Apps geo-blockiert sind, und die Gründe können von Fall zu Fall variieren. Die Verfügbarkeit von Apps kann sich im Laufe der Zeit ändern, da Entwickler und Plattformen wie der Google Play Store Anpassungen vornehmen.

Diese ganzen Gründe sind zum Teil ja aus meiner Sicht nachvollziehbar. Wechselt man nun aber öfters zwischen Japan und Deutschland hin und her können diese Einschränkungen nerven.

Hier könnte man sich ein Handy für Deutschland mit einem deutschen Google Account erstellen und ein Handy mit einem japanischen Google Account. Aber das it nicht wirklich praktisch, wenn ihr zum Beispiel eine japanische App nutzen möchtet für Rabatt Aktionen oder ähnliches.

Japanische Lawson App

Am einfachsten wäre es, die Google Account Region zu wechseln.

Normalerweise kannst du die Region in deinem Google-Konto nur etwa alle 12 Monate ändern. Google hat diese Beschränkung eingeführt, um zu verhindern, dass Benutzer ihre Region häufig ändern, was möglicherweise zu Missbrauch führen könnte.

Also auch nicht praktisch. 🙈

Ich habe mir da wie folgt geholfen. Japanische Apps über einen alternativen App Store laden und installieren.

Ich nutze hier APK Pure in der ich einfach nach der japanischen App suchen kann. Um diese dann zu installieren, muss man noch die Installation aus unbekannten Quellen erlauben.

Hier findet man in der Regel die gewünschten Apps. Vorteil, dass APK Pure (enthält leider Werbung die manchmal nerven kann) auch Apps aktualisieren kann. Ab und zu kommt es vor, dass man eine App auf einmal nicht mehr nutzen kann da die App Version zu alt ist.

Ist nun die App installiert, kann diese dann in Japan ohne Probleme genutzt werden. Möchte ich nun die japanische App in Deutschland nutzen, kommt es bei ein paar Apps vor das auch die Nutzung vom Anbieter mit einem Geo-Blocking versehen hat. Dann ist zusätzlich noch ein VPN Service notwendig.

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Weihnachten in Japan

Während das Christentum in Japan nach wie vor eine Minderheitsreligion ist, ist Weihnachten im ganzen Land zu einem beliebten und viel gefeierten Ereignis geworden. Weihnachten hat allerdings nicht den religiösen Charakter wie in Deutschland.

Die Weihnachtsdekorationen kommen in Japan bereits Ende November auf den Markt. Beleuchtete Bäume und glitzernde Lichter schmücken Einkaufsstraßen, Vergnügungsparks wie Tokyo Disneyland und öffentliche Plätze.

Auch das Schenken wird rund um die Weihnachtszeit praktiziert, vor allem bei jungen Paaren und Freunden. Geschäfte vermarkten Weihnachtskuchen, Brathähnchen und andere Feiertagswaren Wochen im Voraus, um Verkäufe zu erzielen. KFC erlangte mit seinem Weihnachtsessen im amerikanischen Stil eine solche Popularität, dass Kunden Monate im Voraus bestellen müssen, um sich ein Weihnachtsessen mit Brathähnchen zu sichern!

Selbst im Supermarkt liegen auf einmal neben dem Sushi abgepackt die Gänse Keule mit Beilagen für das kleine Fest Zuhause.

Eine weitere Tradition, die sich herausgebildet hat, besteht darin, sich zu einem Heiligabendessen in einem Restaurant statt Zuhause zu treffen.

Für beliebte Restaurants ist die Reservierung eines Tisches Wochen oder Monate im Voraus ein Muss. Das Abendessen an Heiligabend besteht normalerweise aus einem romantischen Abendessen bei Kerzen und Wein für Paare und einem Abend mit Freunden.

Was man auch oft sieht, sind ganze Familien die einen Ausflug in das örtliche Schnell Restaurant machen. Hier gibt es dann vorzugsweise frittierte Hühnerteile.

Und was wäre ein Feiertag ohne einzigartige Dekorationen und Kostüme? Kaufhäuser stellen Einheimische ein, die sich als Weihnachtsmann oder Weihnachtsfiguren verkleiden, und Weihnachtslieder schlendern durch die geschmückten Einkaufsgassen. Kostümierte Weihnachtsmänner.

Im großen und ganzen kann man sagen, dass Weihnachten in Japan eher eine Tradition der Kaufhäuser ist um den Umsatz zu steigern.

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Zikaden in Japan

Zikaden sind in Japan weit verbreitete Insekten und spielen eine bedeutende Rolle in der japanischen Kultur und Natur. Japan ist die Heimat einer Vielzahl von Zikadenarten, von denen einige ein charakteristisches und unverkennbares Zirpen erzeugen, das den Sommer in Japan prägt.

Hier sind einige interessante Informationen über Zikaden in Japan:

  1. Artenvielfalt: Japan beherbergt mehr als 30 verschiedene Zikadenarten, von denen jede ihre einzigartigen Merkmale und Zirptöne aufweist. Einige der bekanntesten Arten sind die Abura-zemi (Kawaharaera nobilis), die Min-min-zemi (Cryptotympana facialis) und die Higurashi (Tanna japonensis).
  2. Sommergesang: Die Zirptöne der männlichen Zikaden sind ein charakteristisches Merkmal der Sommermonate in Japan. Die Zikaden erzeugen diese lauten Geräusche, um Weibchen anzulocken. Ihr Zirpen kann sowohl tagsüber als auch nachts gehört werden und trägt zur sommerlichen Atmosphäre in Japan bei.
  3. Symbolische Bedeutung: In der japanischen Kultur haben Zikaden eine symbolische Bedeutung. Ihr Gesang wird oft als Symbol für die Hitze des Sommers und die unerbittliche Natur der Zeit betrachtet. In der traditionellen Poesie und Literatur wird oft auf den Gesang der Zikaden Bezug genommen, um die Jahreszeit oder bestimmte Stimmungen zu beschreiben.
  4. Insektenkämpfe: In einigen Regionen Japans gibt es traditionelle Zikadenkämpfe, bei denen Zikaden gegeneinander antreten und ihre Zirptöne von Wettkampfrichtern bewertet werden. Diese Praktik hat eine lange Geschichte und ist eine beliebte Form der Unterhaltung in einigen ländlichen Gemeinden.
  5. Ernährung: Die Larven der Zikaden leben im Boden und ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Die erwachsenen Zikaden ernähren sich hauptsächlich von Pflanzensäften.
  6. Nutzung in der Küche: In einigen Teilen Japans werden Zikadenlarven, auch als „Abura-age“ bekannt, in der traditionellen Küche verwendet. Sie werden frittiert und als Zutat in verschiedenen Gerichten, wie zum Beispiel in Suppen und Eintöpfen, verwendet.
  7. Wilde Lebensräume: Zikaden leben in verschiedenen Lebensräumen, darunter Wälder, Gärten, landwirtschaftliche Gebiete und städtische Umgebungen. Sie sind in der Regel während der warmen Jahreszeit am aktivsten und werden oft mit den heißen und feuchten Sommern in Japan in Verbindung gebracht.

Insgesamt sind Zikaden ein faszinierender Teil der Natur in Japan und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Ihr charakteristisches Zirpen und ihre symbolische Bedeutung in der japanischen Kultur machen sie zu einem interessanten und einprägsamen Merkmal des Sommers in Japan.

Im Sommer sind die Zikaden so laut das man sie im Haus hören kann, obwohl alle Fenster geschlossen sind. Es scheint gefühlt Millionen von den Tieren zu geben, die zur gleichen Zeit singen.

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Zwischen Tabu und Kunst: Eine Einblick in Erotik Mangas in Japan

Erotik Mangas, auch bekannt als „Hentai“ in Japan, sind ein kontroverses und faszinierendes Thema, das verschiedene Aspekte der japanischen Kultur, Kunst und Gesellschaft berührt. Während Erotik Mangas oft als Tabu angesehen werden, haben sie auch eine lange Geschichte und kulturelle Bedeutung in Japan.

Erotik Mangas decken eine breite Palette von Inhalten ab, die von expliziter Darstellung von Sexualität bis hin zu subtiler erotischer Spannung reichen. Sie sind in verschiedenen Genres erhältlich, von romantischen Geschichten bis hin zu Fantasy und Science-Fiction. Trotz ihrer erotischen Natur können diese Mangas auch komplexe Handlungen, Charakterentwicklung und emotionale Nuancen enthalten.

Die Geschichte von Erotik Mangas reicht weit zurück. Bereits im 18. Jahrhundert existierten erotische Drucke, die als „Shunga“ bekannt waren und oft sexuelle Szenen und Darstellungen enthielten. Diese historische Tradition der erotischen Kunst hat sich im Laufe der Zeit in die moderne Form der Erotik Mangas weiterentwickelt.

Die Akzeptanz von Erotik Mangas in der japanischen Gesellschaft ist zwiespältig. Während Erotik Mangas in Japan legal sind, werden sie dennoch oft als Tabu oder peinlich angesehen. Viele Menschen halten sie für anstößig und lehnen sie ab. Gleichzeitig gibt es jedoch auch eine wachsende Akzeptanz, insbesondere unter denjenigen, die Erotik Mangas als Form der Kunst und Ausdruck betrachten.

In der Kunstwelt werden Erotik Mangas oft als ein Beispiel für die Freiheit der künstlerischen Darstellung und Meinungsfreiheit betrachtet. Einige Künstler nutzen Erotik Mangas, um soziale oder politische Botschaften zu vermitteln und tabuisierte Themen anzusprechen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Erotik Mangas nicht gleichbedeutend mit der gesamten Mangakultur in Japan sind. Japan ist bekannt für eine breite Palette von Mangas, die von Kinderliteratur über Jugend- bis hin zu Erwachseneninhalten reichen.

Die Diskussion über Erotik Mangas wirft Fragen nach kulturellen Normen, künstlerischer Freiheit, Moral und Individualität auf. Während sie kontrovers sind, bieten sie dennoch einen interessanten Einblick in die komplexen Dynamiken der modernen japanischen Gesellschaft, in der traditionelle Werte auf moderne Ausdrucksformen treffen.

Kaufen kann man diese Mangas in fast jedem 7-Eleven oder ähnlichen geschäften. Diese sind dann mit einem Band verschlossen, damit keine Kinder und Jugendliche die Hefte im Geschäft lesen können. Zum teil sind die Zeichnungen von einer Fotografie nicht zu unterscheiden.

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Rauchen in Japan: Zwischen Tradition, Gesetzgebung und gesellschaftlichem Wandel

Rauchen ist in Japan ein faszinierendes und komplexes Thema, das verschiedene Aspekte der japanischen Gesellschaft, Kultur und Gesundheitspolitik berührt. Während das Rauchen in der Vergangenheit eng mit Tradition und Alltagsleben verbunden war, haben sich in den letzten Jahren Veränderungen in der Einstellung und Gesetzgebung ergeben.

Traditionell war das Rauchen in Japan weit verbreitet und Teil des sozialen Lebens. Zigarettenautomaten auf den Straßen und Raucherzonen in Restaurants waren häufig anzutreffen. Rauchen wurde oft nicht nur als persönlicher Akt, sondern auch als Mittel der sozialen Interaktion und Entspannung betrachtet.

Jedoch haben sich die gesellschaftlichen Einstellungen gegenüber dem Rauchen verändert, vor allem in städtischen Gebieten und bei jüngeren Generationen. Gesundheitsbewusstsein, Anti-Raucher-Kampagnen und der Einfluss internationaler Normen haben zu einem Wandel in der Wahrnehmung des Rauchens geführt. Viele Menschen bevorzugen jetzt rauchfreie Umgebungen und meiden rauchgefüllte Orte.

Die japanische Regierung hat ebenfalls Maßnahmen ergriffen, um das Rauchen einzuschränken. Im Jahr 2020 wurde ein umfassendes Rauchverbot in Innenräumen öffentlicher Einrichtungen wie Regierungsgebäuden und Schulen eingeführt. Dies zeigt einen klaren Versuch, den öffentlichen Raum rauchfrei zu gestalten und Nichtraucher zu schützen. Zum Beispiel ist es verboten einfach so beim Gehen auf dem Bürgersteig zu rauchen. Immer wieder findet man in Tokyo extra ausgewiesene Raucherbereiche wo geraucht werden darf. Raucht man trotzdem auf dem Gehweg wird man sehr schnell von Passanten oder der Polizei darüber Informiert, dass rauchen auf dem Gehweg verboten ist.

Trotz dieser Schritte bleibt Japan ein Land mit einer eher lockeren Regulierung des Rauchens im Vergleich zu einigen anderen Ländern. Rauchen ist in einigen Bars, Restaurants und speziellen Raucherzonen nach wie vor erlaubt. Dies spiegelt den Balanceakt zwischen den Bedürfnissen von Rauchern und Nichtrauchern wider, der in der Gesetzgebung reflektiert wird.

Die Zukunft des Rauchens in Japan bleibt unsicher, da sich die gesellschaftlichen Normen und die Gesetzgebung weiterentwickeln. Die Diskussion über den Schutz der öffentlichen Gesundheit gegenüber individuellen Freiheiten setzt sich fort. Während das Land Zeuge eines gesellschaftlichen Wandels ist, bleibt das Rauchen ein dynamisches und kontroverses Thema, das das Verhältnis zwischen Tradition, modernen Werten und individuellen Entscheidungen reflektiert.

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Tradition und Geschmack: Die Bedeutung der Sake-Fässer am Megi Shrine

Der Megi Shrine, ein historischer Schrein in Japan, birgt nicht nur eine reiche spirituelle Bedeutung, sondern auch ein faszinierendes Element der japanischen Kultur: die Sake-Fässer. Diese kunstvoll gestalteten Fässer spielen eine wichtige Rolle bei den Schreinzeremonien und repräsentieren gleichzeitig die tiefe Verbindung zwischen Religion, Tradition und der kulinarischen Welt Japans.

Der Megi Shrine, gelegen in malerischer Umgebung, ist ein Ort der Verehrung und der Ruhe. Besucher, die den Schrein betreten, werden sofort von der Pracht der Sake-Fässer begrüßt, die in Reihen aufgereiht sind. Diese Fässer sind keine bloße Dekoration, sondern haben eine symbolische Bedeutung und erinnern an die Bedeutung des Reisanbaus und der Sake-Herstellung in der Region.

Die Sake-Fässer sind traditionelle Darbringungen der örtlichen Sake-Brauereien an den Schrein. Sie repräsentieren nicht nur die Wertschätzung der Brauereien für die spirituelle Verbindung, sondern auch die Beteiligung der Gemeinschaft an den traditionellen Riten. Diese Fässer sind oft kunstvoll bemalt und mit Schriftzeichen versehen, die Wünsche für eine erfolgreiche Ernte und reiche Segnungen ausdrücken.

Während der Schreinzeremonien spielen die Sake-Fässer eine wichtige Rolle. Sie werden als Opfergaben verwendet, um die Götter zu ehren und um ihren Segen für eine gute Ernte und Fruchtbarkeit zu bitten. Das Ritual der Opfergabe von Sake symbolisiert die Einheit von spiritueller Hingabe und menschlicher Aktivität.

Die Sake-Fässer am Megi Shrine sind jedoch nicht nur spirituell bedeutsam, sondern sie weisen auch auf die reiche kulinarische Tradition Japans hin. Sake, ein traditionelles Reiswein-Getränk, ist ein wesentlicher Bestandteil der japanischen Kultur und Gastronomie. Die Fässer am Schrein erinnern daran, wie tief Sake in das soziale und kulturelle Gewebe Japans verwoben ist.

Ein Besuch des Megi Shrines und das Betrachten der kunstvoll angeordneten Sake-Fässer ist eine Möglichkeit, die Geschichte, Tradition und den Geschmack Japans zu erleben. Die Verbindung zwischen Spiritualität, Brauchtum und Kulinarik wird durch diese sorgfältig gestalteten Fässer auf beeindruckende Weise veranschaulicht. Sie sind ein lebendiges Zeugnis dafür, wie verschiedene Aspekte der japanischen Identität miteinander verschmelzen und einen tieferen Einblick in die Kultur des Landes ermöglichen.

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Roboter erobern die Kaufhäuser Japans: Innovationen in der Einzelhandelsbranche

Japan, ein Land, das für seine technologischen Fortschritte und kulturelle Raffinesse bekannt ist, setzt erneut Maßstäbe in der Einzelhandelsbranche. In den letzten Jahren haben japanische Kaufhäuser begonnen, innovative Roboter in ihren Geschäften einzusetzen, um das Einkaufserlebnis zu verbessern und den Kunden neue aufregende Möglichkeiten zu bieten.

Diese Roboter, die in den Gängen und auf den Verkaufsflächen der Kaufhäuser agieren, übernehmen verschiedene Aufgaben, die von der Kundenbetreuung bis zur Produktpräsentation reichen. Hier sind einige faszinierende Anwendungen, wie Roboter die Einzelhandelserfahrung in Japan verändern:

  1. Kundenunterstützung und Informationen: Roboter dienen als freundliche Helfer, die Kunden begrüßen, nach ihren Bedürfnissen fragen und ihnen Wegbeschreibungen zu bestimmten Produkten geben. Diese interaktiven Assistenten sind mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, um auf Kundenfragen zu antworten und Empfehlungen auszusprechen.
  2. Produktpräsentation und Unterhaltung: In einigen Kaufhäusern übernehmen Roboter die Rolle von Modellschaufenstern, indem sie Kleidungsstücke und Accessoires tragen und diese den Kunden vorführen. Einige Roboter sind sogar in der Lage, Tänze oder Aufführungen zu inszenieren, um die Aufmerksamkeit der Kunden zu erregen.
  3. Selbstbedienungskioske: Anstelle von traditionellen Selbstbedienungskiosken können Kunden in einigen Kaufhäusern Roboter verwenden, um Produkte auszuwählen und zu bezahlen. Dies ermöglicht ein reibungsloses Einkaufserlebnis ohne lästige Warteschlangen.
  4. Sprachübersetzung: Für ausländische Touristen, die möglicherweise die Landessprache nicht beherrschen, bieten einige Roboter Echtzeit-Übersetzungen und unterstützen so bei der Kommunikation mit dem Verkaufspersonal.
  5. Lieferung und Lagerhaltung: Roboter werden auch in Lagern eingesetzt, um Produkte zu transportieren und die Lagerhaltung zu optimieren. Einige Kaufhäuser nutzen sogar autonome Lieferroboter, um Produkte direkt zu den Kunden nach Hause zu bringen.

Diese technologischen Innovationen tragen nicht nur dazu bei, das Einkaufserlebnis zu modernisieren, sondern auch die Effizienz und den Kundenservice zu steigern. Sie reflektieren Japans Vorreiterrolle in der Technologie und sein Engagement für eine kontinuierliche Verbesserung der Kundenerfahrung.

Während diese Roboter die Einzelhandelsbranche Japans revolutionieren, ist es faszinierend zu beobachten, wie Technologie und menschliche Interaktion miteinander verschmelzen, um eine neue Ära des Einkaufens einzuläuten. In einer Welt, in der Innovationen rasant voranschreiten, zeigt Japan erneut, wie kreative Anwendungen von Robotik das Alltagsleben verändern können.

Interessant ist auch zu sehen, dass diese Roboter das Personal der Geschäfte unterstützen aber nicht den Anschein machen, dass der Mensch aus kostengründen weg rationalisiert werden soll. Hier steht viel mehr der Service Gedanke an erster Stelle.

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Tokyos Parkplatzproblem: Herausforderungen und Lösungsansätze in der Megastadt

Tokyo, eine der bevölkerungsreichsten und dynamischsten Metropolen der Welt, steht vor einer massiven städtischen Herausforderung: dem Mangel an Parkplätzen. In einer Stadt, die für ihre modernen Infrastrukturen, effizienten Transportmittel und dichten Verkehr bekannt ist, ist das Parkplatzproblem zu einem bedeutenden Anliegen geworden, das nicht nur die Einheimischen, sondern auch die zahlreichen Besucher betrifft.

Die begrenzte Verfügbarkeit von Parkplätzen hat zur Folge, dass Autofahrer oft lange nach einem geeigneten Parkplatz suchen müssen. Die Herausforderungen sind vielfältig: Hohe Immobilienpreise und begrenzter Raum in der Innenstadt machen den Bau von Parkhäusern und -plätzen schwierig. In dicht besiedelten Vierteln sind Parkmöglichkeiten oft rar und teuer (einen Stunde Parken kostet im Schnitt 20 – 25€).

Eine Lösung, die von der Stadtverwaltung gefördert wird, ist die Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel und die Reduzierung der Abhängigkeit vom privaten Auto. Dies zeigt sich in einem gut entwickelten Netzwerk von Zügen, U-Bahnen und Bussen, das die meisten Stadtteile abdeckt. Die Japaner sind bekannt für ihre Effizienz und Pünktlichkeit im öffentlichen Verkehr, was viele dazu ermutigt, das Auto zu Hause zu lassen.

Darüber hinaus haben Technologien wie Carsharing und Fahrgemeinschaften an Beliebtheit gewonnen, um die Nutzung von Autos effizienter zu gestalten und die Parkplatznachfrage zu reduzieren. Elektrofahrzeuge gewinnen ebenfalls an Bedeutung, was zu einer umweltfreundlicheren Alternative führt und die Notwendigkeit von Parkplätzen mit Ladestationen erhöht.

Die Stadtverwaltung hat auch innovative Ansätze zur Lösung des Parkplatzproblems eingeführt. Unterirdische automatische Parksysteme, die Autos automatisch parken und wieder abholen können, werden in einigen Stadtteilen getestet. Solche Technologien könnten in Zukunft dazu beitragen, den begrenzten Raum optimal zu nutzen.

Trotz dieser Maßnahmen bleibt das Parkplatzproblem in Tokyo eine echte Herausforderung. Die Stadt steht vor der Aufgabe, eine Balance zwischen dem Bedarf an individueller Mobilität und der Notwendigkeit zu finden, den Verkehr und die Umweltbelastung zu reduzieren.

In einem stetig wachsenden urbanen Umfeld wie Tokio zeigt das Parkplatzproblem die Notwendigkeit einer ganzheitlichen und innovativen Herangehensweise an die städtische Planung. Während die Stadtverwaltung Maßnahmen zur Verbesserung der Situation ergreift, wird die Zukunft zeigen, wie Tokio mit dieser anhaltenden urbanen Herausforderung umgeht.

In ganz Japan ist es übrigens verboten einfach so am Straßen Rand zu parken. Parken ist nur auf offiziell ausgewiesenen Parkflächen oder halt privaten Grundstücken erlaubt.

Bei der Anmeldung eines Autos muss in Tokyo auch ein Parkplatz nachgewiesen werden. Ist kein Parkplatz vorhanden bekommt man keine KFZ Zulassung.

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Maiden Kaffees in Tokyo: Ein Einblick in Tokios einzigartige Cafékultur

Tokio, die pulsierende Hauptstadt Japans, ist nicht nur für seine modernen Wolkenkratzer und traditionellen Tempel bekannt, sondern auch für seine einzigartige Cafékultur. Unter den vielfältigen Cafés sticht eine besondere Kategorie heraus: die „Maiden Cafés“. Diese Cafés bieten nicht nur köstlichen Kaffee, sondern auch ein einzigartiges Erlebnis, bei dem Kellnerinnen in fantasievollen Kostümen, oft im Stil von Manga- oder Anime-Figuren, die Gäste bedienen.

Die Maiden Cafés sind ein Spiegelbild der Popkultur und des Kawaii-Trends (japanisch für „niedlich“), die in Japan so präsent sind. Bei einem Besuch in einem Maiden Café können die Gäste in eine bunte Welt eintauchen, in der die Kellnerinnen als charismatische Charaktere auftreten und die Gäste mit charmanten Begrüßungen und interaktiven Spielen unterhalten.

Diese Cafés bieten jedoch nicht nur visuelle Reize. Die Qualität des Kaffees und der angebotenen Speisen ist ebenfalls bemerkenswert. Trotz des faszinierenden äußeren Erscheinungsbildes der Cafés steht die gastronomische Erfahrung im Vordergrund. Die Gäste können köstliche Kaffeespezialitäten und Desserts genießen, während sie von einem besonderen Charme umgeben sind, der die japanische Popkultur und Kreativität widerspiegelt.

Die Maiden Kaffees haben eine breite Anziehungskraft und sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt. Sie bieten nicht nur eine Auszeit vom hektischen Alltag der Stadt, sondern auch die Möglichkeit, sich in eine einzigartige Fantasiewelt zu begeben. Neben dem Café-Erlebnis bieten einige dieser Orte auch Veranstaltungen, Workshops und Meet-and-Greets mit den Kellnerinnen an, was die Interaktion und das Eintauchen in die Kultur weiter vertieft.

In Tokio finden sich Maiden Kaffees in verschiedenen Stadtvierteln wie Akihabara und Harajuku. Jedes Café hat seinen eigenen Stil, seine eigenen Themen und seine eigene Atmosphäre. Diese vielfältige Auswahl ermöglicht es den Besuchern, ihre eigenen Vorlieben zu entdecken und ein einzigartiges Erlebnis zu genießen.

Die Maiden Kaffees in Tokio sind nicht nur Cafés, sondern auch ein Fenster in die kreative und verspielte Seite der japanischen Kultur. Sie bieten eine einzigartige Möglichkeit, Kaffee, Essen und Unterhaltung auf eine völlig neue Art und Weise zu erleben. Ein Besuch in einem Maiden Café in Tokio ist zweifellos eine unvergessliche Erfahrung, die die Gäste in eine Welt voller Magie, Charme und Niedlichkeit entführt.

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Spinnen im Garten – Jorō-Gumo 女郎蜘蛛

Trichonephila clavata, auch bekannt als Goldene Radschlange oder Goldene Juwelenspinne, ist eine Spinnenart, die in einigen Teilen Japans vorkommt. Es handelt sich um eine farbenprächtige und auffällige Spinne, die für ihre großen, kreisförmigen, goldenen oder orangefarbenen Radnetze bekannt ist.

Hier sind einige Informationen über Trichonephila clavata in Japan:

  1. Verbreitung: Trichonephila clavata ist in mehreren asiatischen Ländern verbreitet, darunter auch in Japan. In Japan kommt die Art hauptsächlich in den südlichen Regionen vor, insbesondere in den subtropischen Gebieten von Okinawa und den angrenzenden Inseln.
  2. Aussehen: Die Goldene Radschlange ist eine große Spinne mit einer Körperlänge von etwa 2 bis 3 cm bei den Weibchen und etwas kleiner bei den Männchen. Die Weibchen sind größer und haben eine beeindruckende Körperfärbung. Ihr Körper ist golden oder orange mit auffälligen schwarzen und weißen Markierungen. Die Männchen sind in der Regel kleiner und haben eine weniger auffällige Färbung.
  3. Radnetze: Die Goldene Radschlange ist für ihre beeindruckenden Radnetze bekannt, die kreisförmig und groß sind. Diese Netze werden von den Weibchen gewebt, um Beute zu fangen und zu fressen. Die Netze können bis zu einem Meter im Durchmesser erreichen und sind oft an Bäumen oder Sträuchern in offenen oder teilweise geschlossenen Gebieten zu finden.
  4. Beute: Trichonephila clavata ist eine Insektenfresserin und fängt ihre Beute, wie Fliegen und andere Insekten, in den Radnetzen. Sie weben auch spezielle „Stabilimente“ in ihre Netze, die auffällige und symmetrische Muster enthalten können. Es wird angenommen, dass diese Muster dazu dienen, Vögel davon abzuhalten, versehentlich in das Netz zu fliegen und es zu beschädigen.
  5. Verhalten: Die Goldene Radschlange ist eine nachtaktive Spinne und verbringt den größten Teil des Tages in der Mitte ihres Radnetzes, um auf Beute zu lauern. In der Nacht führt sie oft Reparaturen an ihrem Netz durch oder baut ein neues Netz.
  6. Schutzstatus: Obwohl die Goldene Radschlange nicht als gefährdete Art gilt, sind ihre Lebensräume durch Umweltveränderungen und menschliche Aktivitäten bedroht. Der Schutz ihrer Lebensräume ist wichtig, um die Populationen dieser beeindruckenden Spinne in Japan zu erhalten.

Insgesamt ist Trichonephila clavata eine faszinierende und wunderschöne Spinne, die in den südlichen Regionen Japans heimisch ist. Ihre beeindruckenden Radnetze und auffällige Färbung machen sie zu einem bemerkenswerten Teil der natürlichen Vielfalt in Japan.

Bei uns finden sich die Spinnen häufig am Dach und zwischen den Kiefern im Garten.

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Kleine Echsen im Garten

Der Mangroven-Schlankskink (Emoia atrocostata) ist eine Art von Skink, die in den Mangrovenwäldern und küstennahen Feuchtgebieten in Japan vorkommt. Skinks sind eine Familie von Echsen, die sich durch ihren schlanken Körperbau und ihre glatten, schuppenartigen Haut auszeichnen. Der Mangroven-Schlankskink ist eine kleine Echse mit einer Länge von etwa 15 bis 20 Zentimetern, einschließlich des Schwanzes.

Hier sind einige Informationen über den Mangroven-Schlankskink in Japan:

  1. Verbreitung: Der Mangroven-Schlankskink ist in den südlichen Regionen Japans verbreitet, insbesondere in den subtropischen Gebieten von Okinawa und den nahe gelegenen Inseln. Mangrovenwälder und Küstengebiete sind seine bevorzugten Lebensräume, da er die feuchten und warmen Bedingungen dieser Umgebungen schätzt.
  2. Lebensweise: Der Mangroven-Schlankskink ist eine tagaktive Echse und verbringt die meiste Zeit auf Bäumen und Sträuchern in den Mangrovenwäldern. Er ist ein geschickter Kletterer und bewegt sich mühelos zwischen den Ästen und Blättern. Diese Skinks sind sowohl am Boden als auch in den Baumkronen aktiv.
  3. Ernährung: Die Hauptnahrung des Mangroven-Schlankskinks besteht aus Insekten und anderen kleinen wirbellosen Tieren, die er in den Blättern und Zweigen der Bäume und Sträucher findet. Er ist ein aktiver Jäger und nutzt seine schnelle Beweglichkeit, um seine Beute zu fangen.
  4. Fortpflanzung: Die Fortpflanzung des Mangroven-Schlankskinks ist nicht sehr gut erforscht, aber es wird angenommen, dass sie Eier legen. Die Weibchen suchen wahrscheinlich geeignete Verstecke in der Vegetation, um ihre Eier abzulegen und zu schützen.
  5. Natürliche Bedrohungen: Obwohl der Mangroven-Schlankskink in Japan nicht als gefährdete Art gilt, sind Mangrovenwälder weltweit bedroht. Verluste und Störungen seiner natürlichen Lebensräume durch menschliche Aktivitäten wie Entwaldung, Landgewinnung und Umweltverschmutzung können sich negativ auf die Populationen dieser Echse auswirken.

Der Mangroven-Schlankskink ist eine faszinierende und oft übersehene Echsenart, die in den Mangrovenwäldern von Japan heimisch ist. Als wichtiger Bestandteil dieser Ökosysteme spielen sie eine Rolle bei der Regulation von Insektenpopulationen und der Nahrungskette. Der Schutz ihrer natürlichen Lebensräume ist von entscheidender Bedeutung, um ihre Populationen zu erhalten und die Biodiversität in den Küstengebieten Japans zu bewahren.

Im Garten bei uns sind die kleinen Kerlchen zwischen großen Steinen zu finden. Hier scheinen Sie es ganz nett zu finden in der Sonne zu sitzen und auf Insekten zu warten. Da ist man sehr Dankbar, wenn die Echsen sich der Mücken annehmen.

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Line Messenger in Japan

Der Line Messenger ist in Japan äußerst beliebt und weit verbreitet. Tatsächlich wurde Line im Jahr 2011 von dem japanischen Unternehmen Line Corporation (früher bekannt als NHN Japan) entwickelt und gestartet. Seitdem hat sich die App zu einer der am häufigsten genutzten Messaging-Apps in Japan entwickelt.

Die Menschen in Japan verwenden Line nicht nur zum Senden von Textnachrichten, sondern auch zum Teilen von Fotos, Videos, Aufklebern (Stickers) und zum Durchführen von Sprach- und Videoanrufen. Line bietet auch eine breite Palette von Zusatzfunktionen und Diensten, darunter Line Pay (eine mobile Zahlungsplattform), Line Music (einen Musik-Streaming-Dienst), Line Shopping (eine E-Commerce-Plattform) und viele andere.

Dieses Restaurant bietet 10% Rabatt, wenn am den Line Kanal abonniert hat

Line ist in Japan so beliebt, dass es in vielen Aspekten des täglichen Lebens eine wichtige Rolle spielt. Unternehmen nutzen Line, um mit ihren Kunden zu kommunizieren, und viele Veranstaltungen und Promotions werden über die Plattform beworben. Darüber hinaus werden in Japan häufig offizielle Accounts von Prominenten, Unternehmen und Medien über Line betrieben, um Nachrichten und Updates mit ihren Anhängern zu teilen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Popularität von Messaging-Apps in verschiedenen Ländern variieren kann, und in Japan ist Line eine der führenden Messaging-Apps, während andere Länder möglicherweise andere bevorzugen. Wenn Sie in Japan reisen oder mit Menschen in Japan kommunizieren möchten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie auf Line stoßen und es möglicherweise als praktisches Kommunikationsmittel nutzen werden.

Line gibt es aktuell für folgende Platformen:

  • Android
  • iOS
  • BlackBerry OS
  • Windows Phone
  • Nokia Asha
  • Firefox OS

Eine Übersicht über die Nutzungsmöglichkeiten und den Download für die verschiedenen Plattformen findet ihr auf der Webseite von Line unter: https://line.me/en/

im Mobile Bereich und Windows sowie Mac OS im Desktop-Bereich. Damit ist der Messenger auf deutlich mehr Platformen zu insallieren als WhatsApp. Die Verbreitung ist in Japan in allen Bereichen zu sehen. Fast jedes Restaurant, Supermärkte und Ketten haben ihre Line Channels mit aktuellen Angeboten und Rabattaktionen.

Stand 2022 nutzen 82,5% der Japaner den Line Messenger (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/381216/umfrage/reichweite-von-social-networks-in-japan/) und liegt damit deutlich vor anderen Informationsquelle wie Twitter mit 53% Nutzungsrate.

Der Datenschutz in Messaging-Apps wie Line und WhatsApp ist ein wichtiger Faktor, den Benutzer berücksichtigen sollten. Beide Apps haben unterschiedliche Datenschutzrichtlinien und -praktiken. Hier ist ein Vergleich zwischen Line Messenger und WhatsApp hinsichtlich des Datenschutzes:

Datensammlung:

  • WhatsApp: WhatsApp sammelt Informationen wie Ihre Telefonnummer, Kontakte, Standortdaten, Geräteinformationen und Nutzungsdaten. WhatsApp ist jedoch so konzipiert, dass es Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Textnachrichten, Anrufe und Videokonferenzen bietet, was bedeutet, dass nur Sie und der Empfänger Zugriff auf den Inhalt haben.
  • Line Messenger: Line sammelt ähnliche Informationen wie WhatsApp, darunter Name, Telefonnummer, Kontakte und Standortdaten. Wie WhatsApp bietet Line Messenger auch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für bestimmte Kommunikationen.

Datenweitergabe:

  • WhatsApp: WhatsApp gehört zu Facebook, und einige Daten können mit Facebook geteilt werden, um personalisierte Werbung anzuzeigen. WhatsApp hat jedoch betont, dass die Inhalte Ihrer Chats privat und nicht für Werbezwecke verwendet werden.
  • Line Messenger: Line kann Daten an Dritte weitergeben, einschließlich Geschäftspartnern und Dienstleistern. Die Weitergabe erfolgt normalerweise für Funktionen und Dienste innerhalb der App.

Standortdaten:

  • WhatsApp: WhatsApp sammelt Standortdaten, um Standortdienste wie das Teilen Ihres aktuellen Standorts mit Kontakten zu ermöglichen.
  • Line Messenger: Line sammelt ebenfalls Standortdaten für Standortdienste und bietet auch Funktionen wie „Freunde finden“.

Datenschutzrechte:

  • Beide Apps respektieren normalerweise die geltenden Datenschutzgesetze und gewähren Benutzern das Recht auf Zugriff, Änderung und Löschung ihrer persönlichen Daten.

Es ist wichtig zu beachten, dass Datenschutzrichtlinien und -praktiken sich ändern können. Es ist ratsam, die aktuellen Datenschutzrichtlinien und Einstellungen in der App zu überprüfen und sicherzustellen, dass Sie sich Ihrer Datenschutzrechte bewusst sind. Letztendlich hängt die Wahl zwischen Line und WhatsApp auch von Ihren individuellen Datenschutzpräferenzen und den Funktionen ab, die Sie in einer Messaging-App suchen. Beide Apps haben in der Regel Mechanismen zum Schutz der Privatsphäre der Benutzer, aber die spezifischen Details können variieren.

Am Ende würde ich sagen, das beide Messenger Apps ihre Vorteile und Nachteile haben. Das die Großen Konzerne die Benutzerdaten auswerten und damit ihr Geschäft machen sollte jedem klar sein. Damit muss jeder selbst wissen, ob er solche Dienste einsetzt.

Da Line in Japan so verbreitet ist, setzen auch japanische Geschäft in Deutschland auf den Line Services.

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Diese Line Kanäle können einfach per QR Code Scan in den Geschäften oder Restaurants abonniert werden. Das ganze dauert ein paar Sekunden und man bekommt immer die aktuellsten Informationen direkt auf das Handy geliefert.

Selbst Sportverein und Verbände informieren ihre Mitglieder per Line Messenger über aktuellen Entwicklungen im Sport.

Hier zum Beispiel der Line Kanal der Japan Karate Association. Hier gibt es dann immer die aktuellsten Informationen zu Karate direkt auf dein Handy.

JKA HQ Japan Kanal

Nicht zu vergessen das enorme Angebot von Nachtichten der verschiedenen Fernsehsender und Zeitungen.

Line News

Bleibt festzustellen – Line ist aus dem Alltag der Japaner nicht mehr weg zu denken.

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Die Kunst der Zurückhaltung

Zurückhaltung ist ein wichtiger Aspekt der japanischen Kultur. In Japan wird oft großer Wert auf Höflichkeit, Respekt und das Vermeiden von Konfrontation gelegt. Dies äußert sich in der Art und Weise, wie Menschen miteinander kommunizieren und interagieren.

In Japan gibt es unterschiedliche Sprachformen, die je nach sozialem Status und Beziehung zwischen den Gesprächspartnern verwendet werden. Dies zeigt Respekt und Zurückhaltung.

Verbeugungen sind ein häufiges Zeichen des Respekts in der japanischen Kultur. Je nach Anlass und sozialer Hierarchie variieren die Verbeugungen in ihrer Tiefe und Dauer.

Oft wird in Japan indirekt kommuniziert, um Konfrontation zu vermeiden. Kritik oder Ablehnung werden oft auf subtile Weise ausgedrückt.

Die japanische Kultur betont die Bedeutung der Gruppe über das Individuum. Dies fördert Zurückhaltung und Zusammenarbeit.

Das „Gesicht wahren“ ist ein wichtiger Aspekt in der japanischen Kultur. Man versucht, sich und anderen keine peinlichen oder unangenehmen Situationen zu bereiten.

Zurückhaltung ist ein Schlüsselkonzept in der japanischen Gesellschaft und prägt die Interaktionen zwischen den Menschen in vielen Bereichen des täglichen Lebens.

Die Kommunikationsstile in Japan und Deutschland unterscheiden sich in verschiedenen Aspekten, hauptsächlich aufgrund kultureller Unterschiede.


Direktheit vs. Indirektheit
– In Deutschland ist die Kommunikation oft direkt und offen. Menschen drücken ihre Meinungen und Gedanken klar aus.
– In Japan neigt die Kommunikation dazu, indirekter zu sein. Menschen vermeiden es oft, direkt „Nein“ zu sagen, um Konfrontation zu vermeiden, und drücken sich subtil aus.

Höflichkeit und Formalität:
– Japaner legen großen Wert auf Höflichkeit und verwenden höfliche Sprache und Verbeugungen, um Respekt auszudrücken.
– Deutsche sind in der Regel weniger formal in ihrer Kommunikation und verwenden Höflichkeitsformen weniger häufig.

Non-verbale Kommunikation:
– In Japan sind non-verbale Signale, wie Verbeugungen und Mimik, von großer Bedeutung, um die Botschaften zu verstärken.
– Deutsche verwenden häufiger direkte Körpersprache und Gesten.

Gruppenorientierung vs. Individualismus:
– Japaner haben eine starke Gruppenorientierung und betonen die Bedeutung der Harmonie in der Gemeinschaft.
– Deutsche legen mehr Wert auf Individualismus und betonen die Meinungsfreiheit und individuelle Rechte.

Small Talk:
– In Deutschland ist Small Talk in sozialen Interaktionen üblich, auch in geschäftlichen Kontexten.
– In Japan ist Small Talk weniger ausgeprägt, und die Gespräche können oft formeller und zielorientierter sein.

Diese Unterschiede sollten bei interkulturellen Interaktionen und Geschäftsbeziehungen berücksichtigt werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation effektiver zu gestalten.

Man bemerkt tatsächlich, dass die direkte Art der Europäischen Mitmenschen in Japan häufig nicht gut ankommt und zu Konflikten führen kann. In Japan ist man schlicht und einfach diplomatischer unterwegs.

Möchte man zum Beispiel mit einer japanischen Firma Geschäfte machen, trifft man sich erst mal persönlich. Stellt sich vor und lernt sich kennen bei einem Abendessen. Das kann eine ganze Zeit in Anspruch nehmen, bis man überhaupt über das Geschäft spricht. Hält man sich an diese Gepflogenheiten nicht, blocken die Japaner häufig eine Geschäftsbeziehung ab. Auch mit der Konsequenz, dass ein Geschäft nicht zustande kommt und damit dann auch der Gewinn verloren geht für beide Seiten.

Hat man eine Geschäftsbeziehung, schaut man erst mal eine Zeit wie diese verläuft. Wie in Deutschland direkt bei großen Mengen Rabatte aus zu handeln ist unüblich.

Ein Beispiel das für manchen deutschen total fremd ist – der Preis der beim Autohändler am Fahrzeug steht, ist nicht verhandelbar. 🤔

Dieses Verhalten übertragen die Japaner auch auf ihr privates Umfeld. Eigentlich in alle Bereich des Lebens.

Japan Karate Association Gyōda – Japan

Hier auch ein Beispiel aus dem Sportverein. Als „Neuer“ in einem Karate Verein stellt man sich grundsätzlich in der letzten Reihe an. Egal welchen Gürtel / Rang man schon vorher erreicht hat. Und das bleibt auch so lange so, bis der Trainer eine nach vorne bittet, beziehungsweise dich auffordert dich mit in die Reihe der älteren Schüler zu setzen.

Somit ist festzustellen, dass Japaner im allgemeinen wesentlich zurückhaltender sind als Deutsche. Da muss man sich in Japan dran gewöhnen und wird auch fest stellen, dass man mit zum Teil „lauten“ Benehmen oder Äußerungen in Japan nicht weit kommt. Ganz im Gegenteil.

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Totenkopfschwärmer – Shinibukuro シニブクロ

Der Totenkopfschwärmer (Acherontia atropos), auch bekannt als Todeskopfschwärmer, ist ein großer Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer (Sphingidae). Diese auffällige und faszinierende Art ist in verschiedenen Teilen der Welt verbreitet, darunter auch in Japan.

In Japan wird der Totenkopfschwärmer als „Shinibukuro“ (シニブクロ) bezeichnet, was wörtlich übersetzt „Todeskopf“ bedeutet. Der Name bezieht sich auf das auffällige Muster auf dem Rücken der erwachsenen Falter, das einem menschlichen Totenkopf ähnelt. Dieses Muster besteht aus dunklen Flecken auf einem hellen Hintergrund und ist vermutlich eine Art Mimikry oder Tarnung, die dem Schmetterling hilft, sich vor Fressfeinden zu schützen.

Der Totenkopfschwärmer ist einer der größten Schwärmerarten und hat eine beeindruckende Flügelspannweite von bis zu 13 cm. Sie sind nachtaktive Insekten und fliegen hauptsächlich in der Dämmerung und nachts, um Nektar von Blüten zu sammeln. Die Raupen des Totenkopfschwärmers ernähren sich von verschiedenen Pflanzen, insbesondere von Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Tomaten und Tabak.

In der japanischen Kultur und Folklore wird der Totenkopfschwärmer oft als mysteriöses und geheimnisvolles Wesen betrachtet. Sein auffälliges Aussehen hat zu verschiedenen Geschichten und Überlieferungen geführt, die mit seinem Erscheinen in Verbindung gebracht werden. In einigen Regionen Japans wird der Totenkopfschwärmer als Symbol für Glück und Schutz angesehen, während er in anderen Regionen möglicherweise als Omen oder schlechtes Zeichen betrachtet wird.

Da der Totenkopfschwärmer ein nachtaktives Insekt ist, wird er nicht so häufig gesehen wie andere Schmetterlingsarten. Wenn Menschen jedoch auf ihn stoßen, kann seine auffällige Erscheinung und sein ungewöhnliches Muster Aufmerksamkeit erregen und die Neugier wecken.

Wie bei allen Insekten ist es wichtig, den Totenkopfschwärmer und seine natürliche Umgebung zu respektieren. Als Teil des natürlichen Ökosystems spielt er eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen und im Nahrungsnetz. In Japan, wie auch anderswo auf der Welt, ist es ratsam, wilde Tiere in ihrem Lebensraum zu beobachten und nicht zu stören, um ihre Populationen und die ökologische Balance zu erhalten.

Immer wieder kann man diese großen Insekten bei uns am Haus in den Bäumen und unter den Dachüberständen zu beobachten.

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Gottesanbeterinnen im Garten – Kamakiri カマキリ

In Japan sind Gottesanbeterinnen, auch als „Kamakiri“ (カマキリ) bekannt, weit verbreitet. Gottesanbeterinnen sind insektenfressende Insekten, die zu der Ordnung Mantodea gehören. Sie sind für ihre auffällige Körperform, ihre faszinierenden Jagdtechniken und ihre bemerkenswerte Fähigkeit bekannt, sich in einer vorgetäuschten Gebetsposition zu halten, die ihrem Namen „Gottesanbeterin“ ihren Ursprung gab.

Es gibt verschiedene Arten von Gottesanbeterinnen, die in Japan heimisch sind. Einige der häufigsten Arten sind die „Mantis religiosa“ (eine weit verbreitete europäische Art, die auch in Japan vorkommt) und die „Tenodera aridifolia sinensis“, die in der Landwirtschaft in Japan als Nützling zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird.

Gottesanbeterinnen sind in vielen Teilen Japans in Gärten, Parks, Wäldern und ländlichen Gebieten zu finden. Bei uns im Garten in Japan kommen Sie immer wieder vor. Sie sind bekannte Raubtiere und ernähren sich von anderen Insekten, einschließlich Fliegen, Heuschrecken, Schmetterlingen und sogar anderen Gottesanbeterinnen.

In der japanischen Kultur sind Gottesanbeterinnen oft mit Legenden und Folklore verbunden. Sie werden manchmal als glückbringende Insekten angesehen, und es wird angenommen, dass ihr Anblick Glück und Segen bringt. In einigen Regionen wird die Begegnung mit einer Gottesanbeterin auch als Vorzeichen für gutes Wetter oder eine erfolgreiche Ernte betrachtet.

Die auffällige Erscheinung und das einzigartige Verhalten von Gottesanbeterinnen haben auch die künstlerische und ästhetische Sensibilität in Japan beeinflusst. Sie sind oft das Thema von Kunstwerken, Haiku-Gedichten und anderen kulturellen Ausdrucksformen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Gottesanbeterinnen wie andere wilde Tiere am besten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachtet und respektiert werden sollten. In Japan werden sie geschätzt und bewundert, und die Menschen schätzen die wichtige Rolle, die sie in der ökologischen Balance und im natürlichen Ökosystem spielen.

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Das Katana

Museum – Matsumoto Castel

Das Katana war für einen Samurai von großer Bedeutung. Es war nicht nur eine Waffe, sondern auch ein Symbol für die Ehre, die Tugend und die Fähigkeiten des Samurai.

Das Katana war ein Zeichen des sozialen Status eines Samurai. Nur Adlige und hoch angesehene Krieger durften ein Katana tragen.

Das Katana war eng mit den Prinzipien des Bushido, dem Ehrenkodex der Samurai, verbunden. Es erinnerte den Samurai daran, Ehre, Mut und Tugend in allen Aspekten seines Lebens zu bewahren.

Das Katana wurde oft als spirituelles Objekt betrachtet. Es hieß, dass die Seele des Samurai im Schwert wohnte. Daher wurde das Katana mit Respekt behandelt und sorgfältig gepflegt.

Die Herstellung eines Katana erforderte eine hohe handwerkliche Kunst und Präzision. Das Schwert wurde oft als Meisterwerk der Schmiedekunst angesehen und war ein Symbol für die meisterliche Handwerkskunst.

Das Katana war natürlich auch eine äußerst effektive Waffe im Kampf. Samurai verbrachten Jahre damit, die Kunst des Katana-Do zu erlernen, um im Kampf erfolgreich zu sein.

Zusammengefasst war das Katana für einen Samurai weit mehr als nur eine Waffe. Es repräsentierte die Identität, Ehre und Tugend eines Samurai und hatte eine tiefe spirituelle und kulturelle Bedeutung.

Katana – in privat Besitz

Heutzutage hat das Katana in Japan eine eher symbolische und kulturelle Bedeutung als eine praktische Waffe.

Das Katana ist ein wichtiger Teil des japanischen kulturellen Erbes. Es repräsentiert die reiche Geschichte und Tradition der Samurai-Klasse sowie die Kunst der Schwertschmiedekunst.

Kunst des Iaido und Kendo: In Japan gibt es immer noch traditionelle Schwertkampfkünste wie Iaido und Kendo, die sich auf den Umgang mit dem Katana konzentrieren. Diese Künste werden weiterhin praktiziert und gelehrt, um die Techniken und die Philosophie der Samurai lebendig zu halten.

Das Bild des Samurai und des Katanas ist in der japanischen Popkultur präsent. Filme, Manga, Anime und Videospiele verwenden oft Samurais und Katanas als Symbole für Tapferkeit und Ehre.

Insgesamt hat das Katana in der modernen japanischen Gesellschaft seinen Platz als kulturelles und historisches Symbol behalten, obwohl es keine aktive Waffe mehr ist. Es wird weiterhin geschätzt und geachtet, sowohl in traditionellen als auch in zeitgenössischen Kontexten.

Edo Themen Park – Nagano

In Japan gibt es heute keine spezifischen Familien oder Personen, die exklusiven Besitzanspruch auf Katanas haben. Die Kultur der Katanas und der Schwertschmiedekunst hat im Laufe der Geschichte viele Veränderungen durchgemacht, und die meisten historischen Katanas, die von bekannten Samurai getragen wurden, sind in Museen oder Sammlungen untergebracht.

Es ist wichtig zu beachten, dass der Besitz und der Verkauf von Katanas in Japan strengen gesetzlichen Regulierungen unterliegen, um sicherzustellen, dass sie nicht für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Personen, die ein Katana in Japan erwerben möchten, müssen bestimmte Vorschriften und Lizenzen einhalten.

Die Ausfuhr eines Katana aus Japan kann komplex sein, da es sich um kulturelles Erbe und in einigen Fällen um nationales Vermögen handeln kann.
Einige Katanas in Japan können als wichtige kulturelle Schätze eingestuft werden und dürfen das Land nicht verlassen. Dies betrifft besonders alte und historisch bedeutsame Katanas.

Mizuno Koretada Katana (1537-1575) – in privat Besitz



Die Ausfuhr von Schwertern, einschließlich Katanas, unterliegt in Japan strengen gesetzlichen Vorschriften. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Exportgesetze und -bestimmungen zu informieren.

Im großen und ganzen bleibt festzustellen, dass ein Katana sicher kein geeigneter Einkauf als Mitbringsel aus dem Japan Urlaub ist.

Replikate können in Deutschland wesentlich günstiger erworben werden und reichen als Dekoration völlig aus. Sollte man trotzdem Interesse an einem original Katana aus Japan haben, empfehle ich diese in Deutschland bei einem entsprechenden Antiquitäten Händler zu kaufen.

Unsere Katanas haben wir innerhalb der Familie vererbt bekommen. Somit sind diese von entsprechend hoher Qualität und haben auch ein gewisses Alter.

Diese sind auch mit einer genauen Beschreibung der Klinge, Aussehen sowie Informationen zum Schmied der Klinge bei der japanischen Präfektur Verwaltung registriert. Mit dieser Registrierung sind die Schwerter legal in Japan im Besitz der Familie und so muss man keine Probleme befürchten.

Im Prinzip verhält es sich in Japan ähnlich wie in Deutschland, wenn Waffen von einer Generation zur nächsten vererbt werden.

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Ashikaga Orihime-jinja Shrine

Der Ashikaga Orihime-jinja Shrine ist ein bekannter Schrein in der Stadt Ashikaga in der Präfektur Tochigi, Japan. Der Schrein ist der Verehrung der Shinto-Gottheit Orihime gewidmet, die in der japanischen Mythologie als Hime-no-Mikoto bekannt ist und die Göttin der Weberkunst und der romantischen Liebe ist. Der Schrein ist berühmt für seine Verbindung zur romantischen Legende von Hikoboshi und Orihime, die auch als Tanabata-Festival bekannt ist.

Geschichte und Legende:

Der Ashikaga Orihime-jinja Shrine hat eine lange Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. Die Legende von Hikoboshi und Orihime ist eine der bekanntesten romantischen Legenden in Japan. Es wird erzählt, dass Hikoboshi ein Hirte auf der Erde war und Orihime eine wunderschöne Weberin am Himmel. Eines Tages trafen sie sich und verliebten sich sofort ineinander. Doch ihre Liebe wurde nicht gutgeheißen, und sie wurden gezwungen, auf gegenüberliegenden Seiten des Flusses Amanogawa (Milchstraße) zu leben, getrennt voneinander.

Jedoch gewährte ihnen die himmlische Krähe (Tentei), der Vater von Orihime, die Erlaubnis, sich einmal im Jahr, am 7. Tag des 7. Monats des japanischen Mondkalenders, zu treffen. An diesem Tag bildet sich eine Brücke von Vögeln über den Fluss, und Hikoboshi und Orihime können sich für kurze Zeit wiedersehen. Dieses Ereignis ist als das Tanabata-Festival bekannt, das in Japan jedes Jahr gefeiert wird, und der Ashikaga Orihime-jinja Shrine ist einer der wichtigsten Orte für diese Feierlichkeiten.

Der Schrein:

Der Ashikaga Orihime-jinja Shrine ist ein malerischer Schrein, der von einem üppigen Wald umgeben ist. Der Schrein selbst ist ein einfacher Holzbau mit traditionellen Shinto-Architekturelementen.

Das Tanabata-Festival:

Das Tanabata-Festival, das am 7. Juli stattfindet, ist eines der beliebtesten Sommerfeste in Japan. Während des Festivals schreiben die Menschen ihre Wünsche auf farbenfrohe Papierstreifen, die Tanzaku genannt werden, und hängen sie an Bambuszweige. Es wird angenommen, dass die Wünsche in Erfüllung gehen, wenn sie an diesem besonderen Tag gemacht werden.

Während des Tanabata-Festivals zieht der Ashikaga Orihime-jinja Shrine viele Besucher aus der ganzen Region an, die hierher kommen, um ihre Wünsche zu machen und an den traditionellen Feierlichkeiten teilzunehmen. Es ist eine Zeit des Feierns, der Romantik und der Festlichkeiten, die die Besucher in eine einzigartige kulturelle und spirituelle Erfahrung eintauchen lässt.

Insgesamt ist der Ashikaga Orihime-jinja Shrine ein bedeutender Schrein, der nicht nur eine reiche Geschichte und Kultur repräsentiert, sondern auch eine romantische Legende, die die Herzen der Menschen seit Generationen berührt. Das Tanabata-Festival ist eine Gelegenheit für Besucher, die Schönheit und Bedeutung der japanischen Traditionen zu erleben und ihre eigenen Wünsche und Träume zu teilen.

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Homeoffice / Remote Arbeiten in Deutschland und Japan

Die Homeoffice-Quote kann sich je nach Land und Zeitraum ändern.

Bis September 2021 war die Homeoffice-Quote in Deutschland tendenziell niedriger als in Japan. Deutschland hatte im Vergleich zu vielen anderen Ländern eine vergleichsweise geringe Homeoffice-Nutzung.

Japan hatte vor der COVID-19-Pandemie auch eine eher geringe Homeoffice-Quote, aber mit der Zeit sind immer mehr Jobangebote im Internet zu finden mit einem gewissen Anteil an Homeoffice. Hier beobachte ich besonders die Angebote für IT Stellen in Deutschland und Japan.

Seit der COVID-19-Pandemie ist Homeoffice in der IT in den meisten Firmen völlig normal. Hier natürlich in unterschiedlichen Ausprägungen.

Hier sind einige Vor- und Nachteile von Homeoffice:

Vorteile des Homeoffice:

Homeoffice bietet den Mitarbeitern die Flexibilität, ihren Arbeitsplatz nach ihren Bedürfnissen einzurichten und ihre Arbeitszeiten anzupassen.

Durch das Wegfallen des Arbeitswegs sparen Mitarbeiter Zeit und können diese für produktivere Zwecke nutzen.

Mitarbeiter sparen Geld für Pendeln, Mittagessen und Arbeitskleidung, während Arbeitgeber möglicherweise weniger Büroflächen und -ausstattung benötigen.

Einige Mitarbeiter finden, dass sie in einer ruhigen Umgebung zu Hause effizienter arbeiten können, ohne Ablenkungen im Büro.

Nachteile des Homeoffice:

Mitarbeiter im Homeoffice können sich isoliert fühlen und den sozialen Kontakt mit Kollegen vermissen, was sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken kann.

Die Kommunikation mit Teammitgliedern kann schwieriger sein, wenn alle remote arbeiten, was zu Missverständnissen und Informationslücken führen kann.

Es kann schwierig sein, Arbeit und Privatleben voneinander zu trennen, was zu Überarbeitung und Burnout führen kann.

Nicht alle Jobs eignen sich für das Homeoffice, und einige Mitarbeiter könnten Schwierigkeiten haben, die notwendige Technologie und Infrastruktur bereitzustellen.

Die Anerkennung der Vorteile von Homeoffice variiert von japanischem Unternehmen zu Unternehmen und hat sich im Laufe der Zeit entwickelt. Vor der COVID-19-Pandemie war die Akzeptanz des Homeoffice in Japan im Vergleich zu einigen westlichen Ländern geringer. Japan hatte eine stark ausgeprägte Präsenzkultur am Arbeitsplatz, und die Erwartung war oft, dass Mitarbeiter physisch im Büro anwesend sind.

Jedoch hat die Pandemie die Sichtweise auf das Homeoffice weltweit verändert, und das schließt auch Japan ein. Viele japanische Unternehmen waren gezwungen, flexible Arbeitsmodelle zu implementieren, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen. Dies führte dazu, dass einige Firmen die Vorteile des Homeoffice erkannten, wie Kosteneinsparungen und die Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter aus der Ferne zu rekrutieren.

Ob japanische Unternehmen langfristig die Vorteile des Homeoffice beibehalten oder zu einem traditionelleren Arbeitsmodell zurückkehren, hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Unternehmenskultur, der Art der Branche und der individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter. Einige Unternehmen könnten hybride Modelle einführen, die die Flexibilität des Homeoffice mit der Zusammenarbeit im Büro kombinieren. Es ist wahrscheinlich, dass die Einstellung zu Homeoffice in Japan und anderswo weiterhin im Wandel ist.

Wenn ich mir die Stellenangebote in Japan für IT Angestellte ansehen, scheinen japanische Firmen Remote Arbeiten als Chance zu sehen, ihr Personal schnell und relativ einfach mit Fachkräften aus dem Ausland zu ergänzen.

Remote arbeiten aus einer anderen Zeitzone kann sowohl Vorteile als auch Herausforderungen mit sich bringen. Hier sind einige Überlegungen:

Vorteile:

Das Arbeiten in einer anderen Zeitzone kann die Möglichkeit bieten, Arbeitszeiten besser an persönliche Präferenzen anzupassen. Dies kann die Work-Life-Balance verbessern.

Unternehmen können Talente aus verschiedenen Regionen und Zeitzonen rekrutieren, was die Vielfalt und Fachkenntnisse im Team erhöhen kann.

Wenn Teams in verschiedenen Zeitzonen arbeiten, kann dies dazu beitragen, den Arbeitsablauf rund um die Uhr aufrechtzuerhalten, wodurch die Produktivität gesteigert wird.

Herausforderungen:

Die Koordination von Teams in unterschiedlichen Zeitzonen erfordert eine sorgfältige Planung und Kommunikation, um sicherzustellen, dass alle Teammitglieder effektiv zusammenarbeiten können.

Das Arbeiten in verschiedenen Zeitzonen kann zu Zeitunterschieden führen, die die Kommunikation und die Verfügbarkeit von Kollegen beeinträchtigen können.

Wenn ein Mitarbeiter in einer völlig anderen Zeitzone arbeitet, kann dies zu sozialer Isolation führen, da die Interaktion mit Teammitgliedern eingeschränkt sein kann.

Unternehmen müssen möglicherweise arbeitsrechtliche Fragen klären, wie die Einhaltung von Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen und Datenschutzvorschriften in verschiedenen Ländern.

Um erfolgreich aus einer anderen Zeitzone zu arbeiten, ist eine klare Kommunikation mit dem Team, eine effiziente Zeitplanung und die Nutzung von Tools zur virtuellen Zusammenarbeit entscheidend. Es ist auch wichtig, die rechtlichen und steuerlichen Aspekte zu berücksichtigen, die mit grenzüberschreitender Arbeit verbunden sein können.

Bei den ganzen Vor- und Nachteilen scheinen japanische Firmen diese Remote Arbeitenden Mitarbeiter zu suchen. Hier dann aber auch wieder in alte Muster zurück fallen wenn man die Stellenangebote in diversen Portalen sieht.

Qualifizierte Mitarbeiter aus dem Ausland gerne aber bitte mit Kenntnis der japanischen Sprache.

Japanische Firmen verlangen oft Kenntnisse der japanischen Sprache aus mehreren Gründen.

Die interne Kommunikation in japanischen Unternehmen erfolgt in der Regel auf Japanisch. Dies erleichtert die effektive Zusammenarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern.

Die japanische Geschäftskultur ist stark von Traditionen und Etikette geprägt. Die Kenntnis der Sprache hilft, diese kulturellen Nuancen zu verstehen und sich angemessen zu verhalten.

In Japan werden oft wichtige Informationen und Anweisungen in Meetings und internen Dokumenten auf Japanisch kommuniziert. Die Fähigkeit, diese ohne Übersetzungen zu verstehen, erhöht die Effizienz am Arbeitsplatz.

Insgesamt ermöglichen Kenntnisse der japanischen Sprache eine reibungslosere Arbeitsumgebung und fördern die kulturelle Integration in japanischen Unternehmen. Dennoch ist zu beobachten, dass die japanischen Firmen sich immer mehr öffnen für Ausländer.

Ich denke wie werden in den nächsten Jahren einen extremen Wandel der Arbeitswelt in Deutschland wie auch in Japan sehen. Die Firmen in beiden Ländern werden die Vorteile von Homeoffice oder komplett Remote Arbeiten nicht mehr aufgeben wollen.

Zusätzlich haben viele Mitarbeiter sich an die neue „Normalität“ gewöhnt und möchten diese nicht wieder aufgeben. Zumindest ein großer Teil der Mitarbeiter mit denen ich zu tun habe.

Hier stellt sich nun die Frage, wie weit sind japanische Firmen bereit alte Tradition und neue Vorteile zusammen zu bringen. Siegt am Ende die Kultur der Anwesenheit oder die neuen Arbeitsmodelle der COVID-19-Pandemie.

Wir werden es in den nächsten Jahren sehen in welche Richtung es sich entwickelt.

Werden mehr Ausländer Remote für japanische Unternehmen arbeiten?

Werden Menschen aus Japan für deutsche Unternehmen arbeiten?

Wird sich das Homeoffice in Japan durchsetzen?

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Oshi Castle – Stadt Gyoda, Präfektur Saitama

Das Oshi Castle ist eine historische Burganlage in der Stadt Gyoda, Präfektur Saitama, Japan. Es ist eine der wenigen Burgen in der Kanto-Region, die während der Edo-Periode (1603-1868) erbaut wurden und bis heute erhalten geblieben sind. Die Burg befindet sich auf einem Hügel und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die umliegende Landschaft.

Geschichte des Oshi Castle:

Das Oshi Castle wurde erstmals im Jahr 1479 von Lord Ota Dokan erbaut, der ein bekannter Samurai-Krieger und Baumeister war. Die Burg diente ursprünglich als Verteidigungsanlage gegen feindliche Angriffe und spielte eine wichtige Rolle während der Sengoku-Periode (ca. 1467-1603), als Japan von zahlreichen Kriegen und Konflikten geplagt war.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Oshi Castle mehrmals zerstört und wiederaufgebaut. Die heutigen Strukturen stammen größtenteils aus der Edo-Periode, als die Burg von den Tokugawa-Shogunen, die zu dieser Zeit Japan regierten, wieder aufgebaut und erweitert wurde.

Besondere Merkmale des Oshi Castle:

Das Oshi Castle verfügt über eine beeindruckende Verteidigungsarchitektur, die typisch für japanische Burgen aus dieser Zeit ist. Die Anlage ist von einer doppelten Verteidigungsmauer und einem Wassergraben umgeben, um sie vor Eindringlingen zu schützen. Die Tore und Türme der Burg wurden strategisch platziert, um die Verteidigung zu erleichtern und einen klaren Blick auf die umliegende Landschaft zu ermöglichen.

Besucher des Oshi Castle können auch den Hauptturm (Tenshu) besichtigen, der als wichtigster und am meisten geschützter Teil der Burg diente. Der Hauptturm wurde im Laufe der Zeit mehrfach restauriert und bietet nun ein Museum, das Artefakte und Informationen zur Geschichte der Burg und der Region enthält.

Heutiger Zustand und Bedeutung:

Obwohl das Oshi Castle während der Edo-Periode eine wichtige Rolle als Verteidigungsanlage spielte, verlor es nach der Meiji-Restauration (1868) seine militärische Bedeutung. In den folgenden Jahrzehnten wurden viele der Gebäude und Strukturen der Burg abgerissen oder dem Verfall überlassen.

In den letzten Jahrzehnten wurde jedoch ein umfangreiches Restaurierungsprojekt durchgeführt, um das Oshi Castle zu erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Burg ist heute ein beliebtes Touristenziel und ein kulturelles Erbe, das die Geschichte und Architektur der Edo-Zeit demonstriert.

Das Oshi Castle bietet Besuchern eine einzigartige Gelegenheit, in die Geschichte Japans einzutauchen und die beeindruckende Verteidigungsarchitektur vergangener Zeiten zu bewundern. Es ist ein Ort, der nicht nur für Geschichtsinteressierte, sondern für alle, die die Schönheit und Bedeutung des japanischen Erbes schätzen, von großer Bedeutung ist.

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Kamakura: Ein charmantes Küstenstädtchen mit historischem Flair

Kamakura, ein malerisches Küstenstädtchen in der Präfektur Kanagawa, Japan, ist ein Juwel, das sowohl Einheimische als auch internationale Besucher mit seinem historischen Charme und seiner natürlichen Schönheit begeistert. Bekannt für seine bedeutenden historischen Stätten, entspannte Atmosphäre und atemberaubende Aussichten, zieht Kamakura Reisende auf der Suche nach kulturellen Schätzen und entspannenden Strandmomenten gleichermaßen an.

Historische Schätze und Kultur

Kamakura hat eine reiche Geschichte und war einst die politische Hauptstadt Japans während der Kamakura-Zeit (1185-1333). Das Erbe dieser bedeutenden Ära ist in der ganzen Stadt spürbar und wird durch zahlreiche historische Schätze und religiöse Stätten verkörpert.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen von Kamakura ist der Große Buddha (Kamakura Daibutsu), wie bereits in einem vorherigen Artikel beschrieben. Die beeindruckende Bronzestatue ist ein Symbol für den Buddhismus und ein bedeutender Ort der Anbetung.

Eine weitere bedeutende Stätte ist der Tsurugaoka Hachimangu Schrein, der dem Shintō-Kriegsgott Hachiman gewidmet ist. Mit seinen prächtigen Torii-Toren, steinernen Brücken und malerischen Gärten ist der Schrein nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch ein beliebtes Ziel für Fotografen und Kulturinteressierte.

Kulturelle Erlebnisse und Veranstaltungen

Kamakura bietet das ganze Jahr über kulturelle Erlebnisse und traditionelle Veranstaltungen, die die Geschichte der Stadt zum Leben erwecken. Während des Kamakura Matsuri im April können Besucher traditionelle Prozessionen, Paraden und Aufführungen erleben, die das historische Erbe der Stadt zelebrieren.

Im September findet das Kamakura Hase-dera Wind Festival statt, bei dem farbenfrohe Drachen in den Himmel steigen und die Besucher mit einem zauberhaften Anblick begeistern.

Natürliche Schönheit und Strände

Kamakura ist nicht nur ein Ort der Kultur, sondern auch ein wunderbarer Ort, um die natürliche Schönheit Japans zu genießen. Die Stadt liegt am Ufer des Pazifischen Ozeans und verfügt über eine wunderschöne Küstenlandschaft.

Ein Spaziergang entlang der Küste oder ein entspannter Tag am Strand von Yuigahama oder Zaimokuza bieten eine willkommene Abwechslung vom geschäftigen Stadtleben. Die ruhigen Wellen laden zum Surfen und Stand-up Paddeln ein, während der goldene Sand zum Sonnenbaden und Entspannen einlädt.

Reisepraktiken und Tipps

Kamakura ist von Tokio aus leicht mit dem Zug erreichbar und bietet sich ideal für einen Tagesausflug oder ein Wochenendziel an. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind zu Fuß erreichbar, aber es stehen auch Fahrradverleihe zur Verfügung, um die Stadt und ihre Umgebung auf zwei Rädern zu erkunden.

Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da Kamakura einige steile Straßen und Wege hat, die zu den verschiedenen Attraktionen führen.

Fazit

Kamakura ist zweifellos ein zauberhaftes Küstenstädtchen, das es versteht, seine Besucher mit seiner historischen Bedeutung, kulturellen Schätzen und entspannten Stränden zu begeistern. Ein Besuch in Kamakura ist eine Reise in die Vergangenheit und eine Gelegenheit, die Vielfalt und den Zauber Japans zu entdecken. Egal, ob man historische Stätten erkunden, lokale Traditionen erleben oder einfach nur die natürliche Schönheit genießen möchte – Kamakura ist ein Ort, der die Herzen der Besucher im Sturm erobert und eine unvergessliche Erfahrung bietet.

Kamakura ist zweifellos ein zauberhaftes Küstenstädtchen, das es versteht, seine Besucher mit seiner historischen Bedeutung, kulturellen Schätzen und entspannten Stränden zu begeistern. Ein Besuch in Kamakura ist eine Reise in die Vergangenheit und eine Gelegenheit, die Vielfalt und den Zauber Japans zu entdecken. Egal, ob man historische Stätten erkunden, lokale Traditionen erleben oder einfach nur die natürliche Schönheit genießen möchte – Kamakura ist ein Ort, der die Herzen der Besucher im Sturm erobert und eine unvergessliche Erfahrung bietet.

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Der Große Buddha von Kamakura – 鎌倉大仏 Japans beeindruckendes Wahrzeichen

Inmitten der historischen Stadt Kamakura, nur eine Stunde von Tokio entfernt, erhebt sich eine beeindruckende Ikone der buddhistischen Kultur – der Große Buddha von Kamakura. Diese majestätische Bronzestatue, auch bekannt als „Kamakura Daibutsu“ (鎌倉大仏) in der lokalen Sprache, ist nicht nur ein Wahrzeichen Japans, sondern auch ein bedeutendes religiöses Symbol und eine Touristenattraktion von weltweiter Bedeutung.

Eine Geschichte des Erbes

Der Große Buddha von Kamakura ist ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten, das eine faszinierende Geschichte erzählt. Die Bronzestatue wurde im Jahr 1252 errichtet und repräsentiert Amida Buddha, den Buddha des Unendlichen Lichts und der Unendlichen Lebensdauer. Ursprünglich stand die Statue in einem Tempelgebäude, aber wiederholte Zerstörungen durch Taifune und Tsunamis führten dazu, dass der Tempel schließlich zerstört wurde, während die massive Statue unbeschadet blieb.

Seitdem steht der Große Buddha von Kamakura im Freien und dient als eine Art Schrein und Denkmal der buddhistischen Lehren und der japanischen Geschichte.

Ein beeindruckendes Meisterwerk

Die Statue des Großen Buddha von Kamakura ist ein bemerkenswertes Beispiel für die Kunstfertigkeit und das Können der japanischen Handwerker des 13. Jahrhunderts. Die Bronzestatue ist beeindruckende 13,35 Meter hoch und wiegt rund 121 Tonnen. Die Darstellung des sitzenden Amida Buddha strahlt eine Aura der Ruhe und Erleuchtung aus, die die Besucher in ihren Bann zieht.

Das Innere der Statue ist hohl und kann von innen besichtigt werden, eine Erfahrung, die viele Reisende suchen, um das Ausmaß und die Komplexität der Arbeit zu bewundern.

Religiöse Bedeutung und Pilgerstätte

Der Große Buddha von Kamakura ist nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern auch ein wichtiger Ort des Glaubens und der Pilgerfahrt für buddhistische Anhänger. Die Statue repräsentiert das Streben nach Erleuchtung und ist ein Ort für Gebete und Meditation.

Pilger und Gläubige kommen aus der ganzen Welt, um die Statue zu sehen, und viele beten und machen Opfergaben, um Segen und Schutz zu suchen. Der Ort strahlt eine friedliche und spirituelle Atmosphäre aus, die Besucher dazu einlädt, in die Welt des Buddhismus einzutauchen und eine Verbindung mit der spirituellen Seite Japans herzustellen.

Anreise und praktische Tipps

Der Große Buddha von Kamakura ist von Tokio aus leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher können den Zug nach Kamakura nehmen und von dort aus den Bus oder einen Spaziergang zum Buddha-Denkmal unternehmen.

Es wird empfohlen, den Besuch früh am Morgen oder unter der Woche zu planen, um den Massen zu entgehen und die Statue in Ruhe zu bewundern.

Ein unvergessliches Erlebnis

Der Große Buddha von Kamakura ist zweifellos eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Japans und ein faszinierendes Zeugnis der Geschichte und Kultur des Landes. Die monumentale Bronzestatue fesselt die Sinne und lässt die Besucher in die tiefgründige Welt des Buddhismus eintauchen. Für alle, die Japan besuchen, ist ein Besuch des Großen Buddha von Kamakura ein unvergessliches Erlebnis und eine Reise zu einem der beeindruckendsten religiösen und künstlerischen Meisterwerke des Landes.

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Fujiyoshida: Ein malerisches Juwel am Fuße des majestätischen Mount Fuji

Fujiyoshida, eine charmante Stadt in der Präfektur Yamanashi, Japan, ist eine wahre Perle in der Nähe des beeindruckenden Mount Fuji. Mit ihrer atemberaubenden Naturkulisse, kulturellen Schätzen und einer reichen Geschichte bietet Fujiyoshida den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis und ist ein idealer Ausgangspunkt, um den majestätischen Berg und seine Umgebung zu erkunden.

Der majestätische Mount Fuji

Fujiyoshida liegt am nordwestlichen Fuße des berühmten Mount Fuji, des höchsten Berges Japans und eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Der imposante Vulkan ist eine heilige Stätte und zieht seit Jahrhunderten Pilger, Künstler und Naturliebhaber gleichermaßen an. Von Fujiyoshida aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf den Berg, der zu jeder Jahreszeit eine faszinierende Kulisse darstellt.

Die Chureito Pagode und der Panoramablick

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Fujiyoshida ist die Chureito Pagode, eine beeindruckende fünfstöckige Pagode, die auf einem Hügel über der Stadt thront. Die Pagode bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf den Mount Fuji und ist besonders während der Kirschblüte im Frühjahr und im Herbst, wenn sich die Blätter verfärben, ein beliebtes Fotomotiv.

Um die Pagode zu erreichen, müssen Besucher eine Treppe mit 398 Stufen hinaufsteigen, aber der Aufstieg wird mit einem unvergesslichen Ausblick belohnt, der sich in Erinnerung einprägt.

Fujiyoshida Sengen-Schrein

Der Fujiyoshida Sengen-Schrein ist ein bedeutender Shintō-Schrein, der dem Schutz des Mount Fuji und seiner Umgebung gewidmet ist. Der Schrein, der eine lange Geschichte hat und bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht, ist von üppigen Wäldern und wunderschönen Gärten umgeben, was ihm eine atmosphärische und spirituelle Ausstrahlung verleiht.

Besucher können den Schrein besichtigen, an traditionellen Zeremonien teilnehmen und die ruhige Atmosphäre dieses heiligen Ortes erleben.

Kultur und Tradition

Fujiyoshida ist stolz auf seine reiche Kultur und Tradition, die in den zahlreichen Festivals und Veranstaltungen der Stadt zum Ausdruck kommt. Eines der bekanntesten Festivals ist das „Fujiyoshida Fire Festival“ (Yoshida no Himatsuri), das jedes Jahr am 26. und 27. August stattfindet. Bei diesem beeindruckenden Ereignis tragen Einheimische brennende Holzbündel durch die Straßen und zelebrieren die Schutzgötter des Mount Fuji.

Reisemöglichkeiten und praktische Tipps

Fujiyoshida ist von Tokio aus gut erreichbar und bietet sich als Tagesausflug oder als Zwischenstopp auf dem Weg zum Mount Fuji an. Die Stadt ist mit dem Zug und dem Bus bequem zu erreichen.

Besucher sollten sich auf unterschiedliche Wetterbedingungen vorbereiten, da sich das Klima in der Region je nach Jahreszeit ändern kann. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe und wetterfeste Kleidung mitzubringen, insbesondere für Aktivitäten im Freien und Wanderungen.

Fujiyoshida ist zweifellos ein malerisches Juwel am Fuße des majestätischen Mount Fuji. Mit seiner bezaubernden Landschaft, kulturellen Schätzen und authentischen Festivals bietet die Stadt eine einzigartige Gelegenheit, das Beste der japanischen Natur und Kultur zu erleben. Ein Besuch in Fujiyoshida ist eine unvergessliche Erfahrung, die die Herzen der Besucher im Sturm erobert und sie mit wunderbaren Erinnerungen zurücklässt.

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Shiraito Waterfall (白糸の滝) in Karuizawa: Ein verstecktes Juwel in Japans Bergparadies

Im malerischen Karuizawa, einer kleinen Stadt in der Präfektur Nagano im Zentrum Japans, verbirgt sich ein wahres Naturjuwel – der Shiraito Waterfall. Umgeben von einer atemberaubenden Berglandschaft und üppiger Vegetation, ist dieser Wasserfall ein faszinierendes Ziel für Naturliebhaber und Reisende, die eine entspannende Flucht aus dem Alltag suchen.

Die Magie des Shiraito Waterfall

Der Shiraito Waterfall, oder auch „Shiraito no Taki“ (白糸の滝) genannt, ist ein beeindruckender Anblick, der wie ein silberner Faden den steilen Fels hinabfließt. Der Name „Shiraito“ bedeutet wörtlich übersetzt „weißer Faden“ und beschreibt die zarte Schönheit dieses Wasserfalls perfekt. Im Gegensatz zu den breiteren Wasserfällen in anderen Teilen Japans präsentiert sich der Shiraito Waterfall mit einer eleganten Breite von nur etwa drei Metern.

Das Wasser des Wasserfalls stammt aus dem nahe gelegenen Berg Asama und fließt über eine Klippe, wodurch sich ein erfrischender Nebel bildet, der die Luft mit Feuchtigkeit erfüllt. Dies schafft eine angenehme und kühle Atmosphäre rund um den Wasserfall, was ihn zu einem idealen Ort für einen Spaziergang oder eine entspannte Wanderung macht.

Ein Ort der Besinnung und Erholung

Der Shiraito Waterfall und seine Umgebung bieten eine friedliche und beruhigende Umgebung, die sich perfekt für eine Flucht aus der Hektik des städtischen Lebens eignet. Die grünen Wälder und das klare, sprudelnde Wasser schaffen eine Oase der Entspannung, in der Besucher die Seele baumeln lassen und den Stress des Alltags hinter sich lassen können.

Es gibt verschiedene Wanderwege rund um den Wasserfall, die es den Besuchern ermöglichen, die Natur in vollen Zügen zu genießen. Die Pfade führen durch dichte Wälder und entlang von klaren Bächen, und bieten so ein unvergleichliches Erlebnis der Naturvielfalt in Karuizawa.

Anreise und praktische Tipps

Der Shiraito Waterfall ist von Karuizawa aus leicht zu erreichen. Die Stadt ist mit dem Zug von Tokio aus gut erreichbar, und von dort aus kann man mit dem Taxi oder Bus zum Wasserfall gelangen. Es wird empfohlen, bequeme Schuhe und wetterfeste Kleidung zu tragen, besonders wenn man die Wanderwege erkunden möchte.

Da der Shiraito Waterfall ein beliebtes Ziel für Touristen ist, sollte man versuchen, ihn unter der Woche zu besuchen, um den Massen zu entgehen und die Ruhe und Schönheit der Natur in vollen Zügen zu genießen.

Der Shiraito Waterfall in Karuizawa ist zweifellos ein verstecktes Juwel in Japans Bergparadies. Seine schlichte Eleganz und die umgebende Natur machen ihn zu einem Ort der Entspannung und Besinnung. Für alle, die die Schönheit der Natur lieben und die Magie eines ruhigen und abgeschiedenen Ortes erleben möchten, ist der Shiraito Waterfall ein absolutes Muss bei einem Besuch in Japan.

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Gehälter in Japan im Vergleich zu Deutschland

In Japan wird das Netto-Gehalt (Yakugi) normalerweise durch Abzug von verschiedenen Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen vom Brutto-Gehalt (Grosupay) berechnet.

Also im Prinzip wie in Deutschland auch.

Diese Abzüge umfassen die Einkommenssteuer, die Sozialversicherungsbeiträge für Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung sowie eventuell andere Abgaben. Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Abzüge je nach individueller Situation variieren können. So wie in Deutschland auch (Kinder / Kirche / usw).

Die Einkommenssteuer in Japan variiert je nach dem Einkommen einer Person.

Japan hat eine progressive Einkommenssteuer, was bedeutet, dass höhere Einkommen höhere Steuersätze haben. Die Steuersätze können sich im Laufe der Zeit ändern, daher ist es ratsam, die aktuellen Steuersätze von offiziellen Quellen oder Steuerexperten zu überprüfen.

Im Allgemeinen können die Einkommenssteuersätze in Japan bei höheren Einkommen bis zu rund 45% oder sogar mehr betragen. Zusätzlich zur nationalen Einkommenssteuer können lokale Gemeindesteuern und andere Abgaben das gesamte Steueraufkommen erhöhen. Es ist wichtig zu beachten, dass es verschiedene Abzüge und Vergünstigungen gibt, die die tatsächliche Steuerlast beeinflussen können.

Die Sozialversicherungsbeiträge in Japan können je nach dem Einkommen und der Art der Versicherung variieren. In der Regel sind die wichtigsten Sozialversicherungsbeiträge in Japan:

1. Krankenversicherung: Die Beiträge zur Krankenversicherung betragen in der Regel etwa 10-12% des Bruttoeinkommens, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte tragen.

2. Rentenversicherung: Die Rentenversicherungsbeiträge betragen normalerweise etwa 18-20% des Bruttoeinkommens, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber wiederum jeweils die Hälfte beisteuern.

3. Arbeitslosenversicherung: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung liegen normalerweise bei etwa 1% des Bruttoeinkommens, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber erneut je die Hälfte übernehmen.

Das durchschnittliche Einkommen in Japan kann je nach Quelle und Zeitpunkt variieren. Im Allgemeinen lag das durchschnittliche Jahresbruttoeinkommen für Vollzeitbeschäftigte in Japan im September 2021 bei etwa 4,5 bis 5,5 Millionen Japanischen Yen (JPY).

Dies entspricht ungefähr 40.000 bis 50.000 Euro.

Bei einem jährlichen Bruttoeinkommen von 5.500.000 Japanischen Yen in Japan können die Abzüge für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge je nach individueller Situation variieren. Als grobe Schätzung könnten die Abzüge in etwa wie folgt aussehen:

1. Einkommenssteuer: Die Einkommenssteuer wird je nach Einkommenshöhe progressiv berechnet. Bei einem Bruttoeinkommen von 5.500.000 JPY pro Jahr könnten die Einkommenssteuerabzüge einen spürbaren Anteil des Einkommens ausmachen, aber die genaue Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab.

2. Krankenversicherung und Rentenversicherung: Die Beiträge zur Krankenversicherung und Rentenversicherung könnten ungefähr 10-12% bzw. 18-20% des Bruttoeinkommens betragen, wobei Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils die Hälfte tragen.

3. Arbeitslosenversicherung: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung könnten bei etwa 1% des Bruttoeinkommens liegen.

Eine relativ gute Übersicht kann man hier finden:

https://japantaxcalculator.com/

So ergibt sich bei eine Einkommen von 5,5 Millionen JPY pro Jahr folgende Berechnung:

Salary ¥5,500,000
Insurance / Pension– ¥775,500
Income Tax– ¥176,600
Resident Tax– ¥270,400
Netto Einkommen¥4,277,500

Also am Ende ein Netto Einkommen von ca. 4,3 Millionen JPY pro Jahr. Nach dem Wechselkurs vom 12. August 2023

Brutto 34.619,58 €

Netto 26.924,59 €

Zum Vergleich die Berechnung für ein Deutschland Gehalt von €

Brutto (jähr.) 34.619,00 €
Lohnsteuer3.769,00 €
Kirchensteuer0,00 €
Solidaritätszuschlag0,00 €
Krankenversicherung2.977,23 €
Pflegeversicherung796,24 €
Rentenversicherung 3.219,57 €
Arbeitslosenversicherung 450,05 €
Netto (jähr.)23.406,92 €


Somit kann man sagen, dass der Japaner mehr Netto in der Tasche hat als der Deutsche.

Ich persönlich, kann von unseren Ausgaben pro Monat sagen, dass die Kosten für Strom / Gas / Benzin (der Benzinpreis lag in 07/2023 bei ca. 140¥ pro Liter – also 0,88€) geringer sind als in Deutschland.

Wenn man jetzt in Japan die Lebensmittel kauft, die in Japan produziert werden und nicht importiert werden müssen liegen die Lebenshaltungskosten in Japan deutlich unter den Kosten in Deutschland.

Möchte man in Japan nicht auf Europäische Lebensmittel verzichten, wird es deutlich teurer.

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Kose Onsen Hotel – Eine Oase der Entspannung und Erholung inmitten der Natur

Das Kose Onsen Hotel ist ein idyllisches Rückzugsort in Japan, das sich in einer malerischen Lage umgeben von üppiger Natur befindet. Als traditionelles japanisches Onsen-Hotel bietet es den Gästen eine einzigartige Erfahrung der Entspannung und Erholung in den heißen Quellen.

Lage und Umgebung:
Das Kose Onsen Hotel liegt in der Präfektur Nagano, etwa zwei Stunden entfernt von der pulsierenden Metropole Tokyo. Die abgelegene Lage des Hotels in den Bergen ermöglicht es den Gästen, dem hektischen Alltag zu entfliehen und sich inmitten der natürlichen Schönheit zu erholen.

Onsen-Erlebnis:
Das Herzstück des Kose Onsen Hotels sind die heißen Quellen, die einen einzigartigen Reiz für die Gäste bieten. Diese natürlichen Quellen sind berühmt für ihre heilenden Eigenschaften und die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist. Die Gäste können in verschiedenen Innen- und Außenbädern die heilenden Eigenschaften des Onsens genießen und dabei den atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft schätzen.



Traditionelle Unterkunft und Gastfreundschaft:
Das Hotel bietet traditionelle japanische Zimmer, die mit Tatami-Matten und Futons ausgestattet sind, um den Gästen einen authentischen Einblick in die japanische Kultur zu ermöglichen. Die Gastfreundschaft des Personals ist warmherzig und einladend, was den Aufenthalt im Kose Onsen Hotel zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Kulinarische Genüsse:
Die Gastronomie des Kose Onsen Hotels ist ein weiterer Höhepunkt. Die Gäste werden mit köstlichen traditionellen japanischen Gerichten verwöhnt, die aus frischen und regionalen Zutaten zubereitet werden. Die Mahlzeiten sind nicht nur ein kulinarisches Vergnügen, sondern auch eine kulturelle Erfahrung, die die reiche kulinarische Tradition Japans widerspiegelt.

Aktivitäten und Ausflüge:
Abgesehen von den entspannenden Onsen-Bädern bietet das Hotel eine Vielzahl von Aktivitäten und Ausflügen in der Umgebung an. Die Gäste können Wanderungen durch die malerische Landschaft unternehmen, traditionelle Handwerkskünste erlernen oder lokale Tempel und Schreine erkunden, um das kulturelle Erbe der Region zu entdecken.

Nachhaltigkeit und Naturschutz:
Das Kose Onsen Hotel legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Naturschutz. Es setzt sich für den Erhalt der Umwelt ein und bemüht sich, die natürlichen Ressourcen zu schonen, um die Schönheit der Region für zukünftige Generationen zu bewahren.

Fazit:
Das Kose Onsen Hotel ist ein wunderbarer Zufluchtsort für Reisende, die nach Entspannung, Ruhe und einer authentischen japanischen Erfahrung suchen. Mit seinen heißen Quellen, traditionellen Unterkünften, köstlichen Speisen und reichen kulturellen Angeboten ist es ein Ort, den man unbedingt besuchen sollte, um die Schönheit Japans in ihrer reinsten Form zu erleben.

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65. All Japan Karate Championships in Tokyo

Team Japan Karate Association Saitama

Die 65. All Japan Karate Championships fanden am 09.07.2023 in Tokyo statt und brachten die besten Karatekas aus ganz Japan zusammen. Das Turnier war ein wahres Spektakel, bei dem die Teilnehmer ihr Können, ihre Technik und ihre Ausdauer unter Beweis stellten.

Mit großer Vorfreude und Spannung versammelten sich die Zuschauer in der beeindruckenden Arena in Tokyo, um das hochkarätige Karate-Event zu erleben. Die Veranstaltung bot die Kategorien Kumite (Kampf) und Kata (Formenlauf) in verschiedenen Altersgruppen, um den unterschiedlichen Fähigkeiten der Teilnehmer gerecht zu werden.

Die Zuschauer wurden in den einzelnen Blöcken nach Präfekturen aufgeteilt. Jede Präfektur hatte ihren eigenen Block. Jeder Block war mit der entsprechenden Fahne / Banner der Präfektur gekennzeichnet.

Die Wettkämpfe begannen am Vormittag mit den Einzelwettbewerben bis zu den Viertel Finals, bei denen die Athleten in packenden Duellen um den Titel des All Japan Karate Champions kämpften. Die Technik und Präzision der Karatekas fesselten das Publikum, während sie mit atemberaubenden Bewegungen und blitzschnellen Angriffen beeindrucken.

Die Halbfinale und Finale wurden am Nachmittag ausgetragen.

Besonders beeindruckend waren die Kata-Vorführungen, bei denen die Athleten elegante und kraftvolle Bewegungsabläufe präsentierten. Die Synchronität und Perfektion in ihren Darbietungen zeugten von jahrelangem Training und Hingabe zur Kunst des Karate.

Im Kumite-Bereich lieferten sich die Kämpfer erbitterte Gefechte, die oft bis zur letzten Sekunde spannend blieben. Die Geschwindigkeit und Entschlossenheit der Athleten waren bewundernswert, und das Publikum feuerte jeden Kämpfer enthusiastisch an.

Neben den Einzelwettbewerben gab es auch Teamwettbewerbe, bei denen verschiedene Dojos und Vereine ihre Kräfte bündelten, um als Team anzutreten. Diese Wettbewerbe stärkten den Teamgeist und die Zusammengehörigkeit der Karate-Community und waren eine wahre Freude für die Zuschauer.

Die 65. All Japan Karate Championships boten jedoch nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern waren auch eine Plattform für den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen. Karatekas aus verschiedenen Regionen des Landes kamen zusammen, um voneinander zu lernen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Am Ende des Turniers wurden die besten Karatekas mit verdienten Auszeichnungen und Trophäen geehrt. Doch unabhängig von den Ergebnissen waren alle Teilnehmer Sieger, denn sie hatten die Gelegenheit, ihre Liebe zur Kunst des Karate zu teilen und sich gegenseitig zu inspirieren.

Sieger Kumite – Tatsuro Igarashi

Die 65. All Japan Karate Championships waren zweifellos ein unvergessliches Ereignis, das die Leidenschaft und Hingabe der Karate-Community in Japan widerspiegelte. Die Zuschauer und Teilnehmer werden sich noch lange an die spannenden Wettkämpfe und die außergewöhnliche Atmosphäre erinnern, die dieses Turnier zu einem wahren Highlight machten.

Beeindruckt hat auch die Planung und Ausrichtung diese Turnier durch die JKA. Vor dem Turnier wurden Hefte verteilt in denen alle Begegnungen auf den Kampfflächen aufgeführt waren.

Der Zeitplan wurde auf die Minute genau eingehalten und die Zuschauer haben sich mehr als Vorbildlich verhalten. Alle Plätze wurden von den Zuschauern am Ende selber gereinigt und der Müll wurde mit nach Hause genommen. Die Mülleimer in der Arena waren mit Hinweisen versehen, dass bitte alle ihren Müll wieder mit nach Hause nehmen.

Mülleimer in der Sportarena

Im Allgemeine muss man sagen, dass dieses Event perfekt geplant und ausgerichtet wurde durch die JKA Japan. Ein vergleichbares Turnier zu finden mit solch einer Organisation ist sicher schwer.

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Chāhan – gebratener Reis

Schnelle Küche – das Gericht ist in 10 – 15 Minuten zubereitet 😊

Zutaten:

  • Gekochter Reis
  • Möhren
  • Zwiebeln
  • 3 – 4 Eier
  • Fleischwurst
  • Lauch
  • Schnittlauch
  • Soja Sauce
  • Merin

Zubereitung:

Möhren in kleine Würfel schneiden und mit ein wenig Wasser für 5-10 Minuten in die Mikrowelle geben, bis die Möhren schön weich sind.

Zwiebeln, Lauch und Schnittlauch in die Pfanne geben und mit ein wenig Öl anbraten. Wenn die Möhren aus der Mikrowelle fertig sind mit in der Pfanne und anbraten. Dazu ein eine Hand voll gewürfelte Fleischwurst oder ähnliches mit anbraten.

Dann 2 Esslöffel Soja Sauce und 2 Esslöffel Merin mit in die Pfanne geben. Gut unter rühren und die Eier mit in die Pfanne schlagen. Wenn die Eier in der Pfanne wie Rührei gebraten sind den Reis mit in die Pfanne geben. Alles schön vermischen.

Alles zusammen 2 – 3 Minuten braten lassen.

Fertig 😊

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Japan – Bargeld Land?

Immer wieder hört man, dass man in Japan immer in Bar bezahlt. Japan ist ein Bargeld Land.

Ist das wirklich so?

Ich kann man diesen Mythos nicht erklären. In Japan kann man genau so gut oder schlecht digital oder mit Kreditkarte bezahlen wie in Deutschland / Europa.

Ich würde sogar sagen, dass es in Japan problemloser möglich ist, auch kleine Beträge mit Google Pay oder Apple Pay mal eben zu bezahlen. Sei es der Kaffee bei einer der diversen Ketten oder auch mal schnell ein Snack im Supermarkt um die Ecke.

Der Unterschied für die Touristen ist es, dass in Asien andere Bezahlsysteme verbreitet sind, als in Europa. So ist es zum Beispiel kein Problem alles mögliche per PayPay oder Line Pay zu bezahlen. Diese Dienste sind aber meistens nicht für Europäer zugänglich, da die Deutschen bzw. Europäischen Banken eine Verbindung zu den Konten durch diese Dienste nicht zulassen.

Daher bleibt dem Touristen meistens nur die alte gute Kreditkarte. Diese werden aber auch völlig Problemlos in den Geschäften und Restaurants akzeptiert.

Hier mal ein Bild der Möglichkeit, die man hat seine kleinen Einkauf im 7-Eleven zu bezahlen.

7-Eleven Kasse

In den meisten Kaufhäusern und selbst in kleineren Shops sind die Bezahlsysteme gleich.

In Geschäften oder Restaurants wo nur Zahlung in Bar möglich ist, wird meistens schon am Eingang mit einem Schild „Cash only“ drauf hingewiesen.

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Oyakodon 親子丼

親子丼

Zutaten:

  • 400g Schweinefleisch
  • 4 große Zwiebeln
  • Koch Sake
  • Soja Sauce
  • 4 – 5 Eier
  • Zucker

Zubereitung:

Zwiebeln grob schneiden und das Schweinefleisch würfeln. Beides zusammen in den Topf geben und mit Wasser auffüllen, bis Zwiebeln und Fleisch mit Wasser bedeckt sind. Beides zusammen kochen, bis das Fleisch durch ist und die Zwiebeln schön weich.

Dann 4 Esslöffel Koch Sake und 6 Esslöffel Soja Sauce und 1 Esslöffel Zucker dazu geben.

Das ganze dann noch ca. 5 Minuten zusammen kochen lassen. Dann in die ganze Mischung 4 – 5 Eier dazu geben. Das ganze immer schön umrühren bis sich das Ei in der ganzen Masse schön verteilt hat.

Alles weiter kochen lassen, bis das Wasser nur noch ca 1/4 des ursprünglichen Wassers im Topf ist.

Fertig!
Am besten auf Reis servieren.

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Reiseplanungen für 2023

2022 geht zu Ende – Zeit für die Planung 2023

Nach dem Schock über die extrem gestiegenen Preisen für die Flugtickets, kann es an die Planung der Reise vor Ort gehen. In 2023 werden wir in den Sommerferien nach Japan fliegen. Leider wieder von Frankfurt, da ANA die Strecke Düsseldorf – Tokyo leider noch nicht wieder aufgenommen hat. Ich hoffe, dass sich das dann auch in 2024 spätestens wieder ändern wird, wenn die ganze Welt sich mal von Corona / Krieg usw. auf ein normales Level wieder eingestellt hat.

Natürlich geht es erst mal in unser Haus, um dort alles wieder her zu richten. Der Garten wird wohl wieder mindestens einen Tag in Anspruch nehmen.

Im nächten Jahr werden wir eine kleine Rundreise mit dem Auto unternehmen. Dazu haben wir uns schon mal eine Strecke raus gesucht. Ziel sind ein paar Orte die nicht ganz so von Touristen überlaufen sind.

Also eine Schöne Route erstellt von Tokyo über Mt. Fuji und wieder durch die Berge zurück. Also viel zu sehen über die Metropole Tokyo runter an das Meer und dann wieder zurück in die Berge. Das verspricht Abwechslung. Die ganzen Kilomenter haben wir in drei Etappen aufgeteilt, damit wir uns in der jeweiligen Region in Ruhe umsehen können.

Kamagurahttps://de.wikipedia.org/wiki/Kamakura
Mount Fujihttps://de.wikipedia.org/wiki/Fuji_(Vulkan)
Karuizawahttps://de.wikipedia.org/wiki/Karuizawa

Mein mittlerer Sohn, der 2023 mit uns nach Japan kommt ist bisher noch nicht in Japan gewesen ist. Also ist das Ziel möglichst viele unterschiedliche Teile von Japan zu zeigen. Also von der absoluten Großstadt bis hin zum Landleben und von einem Blick auf das Meer bis zu wandern durch die japanischen Berge.

Es ist tatächlich zu merken, dass Japan sich wieder nach Corona öffnet. Sei es bei der Buchung der Flüge oder bei der Reservierung der Hotels. Im letzten Jahr hatte man noch freie Auswahl bei den Hotels (es waren keine Touristen in Japan, da die Grenzen geschlossen waren). Jetzt sind tatächlich wieder Hotels in den Listen, die Ausgebucht bzw. schon voll mit Reservierungen sind. Das ist schon mal ein gutes Zeichen für die Japanische Wirtschaft. Die Hotels haben unter der Corona Kriese sehr gelitten.

Damit an der Stelle Nichts mehr Schief gehen kann, haben wir schon alle Hotels reserviert. Wäre ja echt schade, wenn kein Onsen Hotel mehr frei ist 😉

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Hiroshima 広島市

Eine Stadt die sich auf jeden Fall lohnt. Viele Leute denken bei Hiroshima direkt an den Abwurf der Atombombe am 06. August 1945 und die schrecklichen Bilder aus dem Fernsehen.

Ich denke das Image wird der Stadt nicht gerecht. Für Leute die geschichtsträchtige Orte suchen sind hier in der Stadt genau richtig. An allen möglichen Ecken der Stadt gibt es Gedenkstätten und Hinweise auf den schrecklichen Abwurf der Atombombe.

Aber die Stadt hat noch mehr zu bieten. Nach dem Abwurf der Atombombe war von der Stadt faktisch Nichts mehr übrig bis auf Steine und Verwüstung. Aber die Japaner haben es geschafft diese Stadt wieder aufzubauen. Somit kann man sich eine Stadt in Japan ansehen in der kaum ein Gebäude älter als 1945 ist. Das bedeutet die Stadt ist sehr modern und dennoch gemütlich geblieben.

Ohne die Vergangenheit zu ignorieren hat Japan es geschafft eine Stadt neu zu errichten ohne den alten Häuserbestand wie in anderen japanischen Städten. Dennoch wurde in der Zeit nach 1945 die Stadt nicht einfach mit Hochhäusern verbaut. Es wurde ein schöner Mix zwischen Modernen Häusern und nachgebauten alten Häusern gefunden. So wurden Temple wieder aufgebaut an ihrer alten Stelle.

Eine schöne Idee finde ich, dass die Gleise der Straßenbahn auf altem Pflaster verlegt wurden. Somit zieht sich durch die ganze Stadt ein Band der Erinnerung an 1945. Selbst im Schatten der Vergangenheit haben die Japaner es geschafft direkt in Sichtweiter der Gedenkstätten Kaffees und Restaurants an den Fluss zu bauen.

Pflicht ist natürlich der Besuch im Museum über den Abwurf der Atombombe. Sehr beeindruckend gemacht mit sehr vielen Exponaten von 1945 und gleichzeitig einer sehr modernen Medial super aufbereiteten Darstellung der Ereignisse.

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Ehrenamt – Zeitaufwand

Nun bin ich schon ein paar Jahre mit in der Organisation unseres kleinen Vereins. Mit der Zeit ist aus der Unterabteilung in einem großen Verein ein eigenständiger e.V. geworden. Hier bin ich dann von der reinen Organisation in den Vorstand gewechselt.

In diversen Lehrgängen des DOSB zum Thema Ehrenamt ist immer wieder zu hören, dass Ehrenamt ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft. Es ist wichtig den Leuten einen Verein zur Verfügung zu stellen, um ihren Sport auszuüben. Alles gut und schön.

Um dieses Ehrenamt zu würdigen, gibt der Gesetzgeber dem Verein die Möglichkeit Mitgliedern im Verein eine Ehrenamtspauschalte einmal im Jahr zu zahlen. Dies soll dann gedacht sein als eine Art Entschädigung / Anerkennung für die geleitstet Arbeit im Verein.

So heißt es auf einschlägigen Webseiten wie folgt: Die Ehrenamtspauschale ist ein persönlicher steuerlicher Freibetrag von nunmehr 840 Euro pro Jahr. Mit diesem Freibetrag haben gemeinnützige Vereine die Möglichkeit, ihre ehrenamtlich Tätigen (Helfer, Mitglieder, Vorstand) finanziell zu honorieren – ohne dass für diesen Betrag Steuern beim Verein oder den Begünstigten anfallen. Das Geld gibt es also brutto für netto.“ (Quelle: https://www.vereinswelt.de/ehrenamtspauschale).

Das bedeutet nun, man muss eine Begründung dem Verein geben, wenn man diese Pauschale haben möchte. Bedeutet, dass man über das ganze Jahr mal aufschreiben muss, was man für den Verein so alles gemacht hat. Ich habe damit dann im Januar angefangen mal eine kleine Excel Tabelle zu pflegen, in der ich alle Tätigkeiten, die über eine normale Vorstandstätigkeit hinaus geht (Aufgaben die reine Vorstandsarbeit sind, können nicht für diese Begründung genommen werden) aufgeschrieben mit Datum und Zeitaufwand. Also habe ich nun eine Tabelle mit allen Aufwänden die eigentlich nicht die reine Vorstandsarbeit widerspiegeln, sondern alles, was noch dazu kommt.

Also Tätigkeiten wie Pflege der Internetseite, Ausschreibungen für Lehrgänge erstellen, Pflege von Sozial Media Kanälen, Diskussionen über Konflikte im Verein, usw. usw. Also alles Aufgaben, die auch durch zum Beispiel andere Mitglieder erledigt werden könnten.

Aus Spaß habe ich hier mal ausgerechnet, wie hoch der theoretische Stundenlohn liegt für die ganzen Aufgaben. Und hier darf man nicht vergessen, es handelt sich um die Aufgaben, die über die normale Tätigkeit als Vorstand hinaus gehen. Das Schreiben von Einladungen für die Mitgliederversammlung kann zum Beispiel nicht zu diesen Tätigkeiten gezählt werden.

Da hat unser Gesetzgeber aber wieder ein schönes Monster aus dem Sack gelassen, dass man für die paar Euro auf die Stunde gesehen auch noch einen Dokumentationsaufwand hat, um wenigstens diese Pauschale rechtssicher zu erhalten.

Fazit: Aufgaben müssen auf möglichst viele Schultern verteilt werden, um einen Verein gut am Laufen zu halten. Wer auch immer mit dem Gedanken spielt sich in einem Verein als Vorstand zu engagieren muss sich bewusst sein – Es ist definitiv mehr Aufwand als man denkt.

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Fischsuppe – Kabeljau Miso Suppe

Zutaten für ca 3l Suppe:

Kabeljau (ein großes Stück)

Miso Paste

Koch Sake

Merin

Soja Sauce

Lauchzwiebeln

Rettich

Möhren

Chinakohl

Ingwer

Zubereitung:

Alles an Gemüse klein schneiden und mit ca. 3.5l Wasser in eine Topf geben. Das ganze gut 15 Minuten gut durch kochen, bis die Möhren und der Rettich schön weich sind.

Nach den 15 Minuten den Kabeljau mit in den Topf geben und alles zusammen weiter kochen. Dazu jeweils 6 Esslöffel Koch Sake / Merin und Soja Sauce geben. Alles gut 5 Minuten zusammen weiter kochen lassen.

Dann 4-5 Esslöffel Miso Paste dazu geben und gut einrühren. Das ganze dan gute 20 Minuten weiter kochen lassen.

Fertig 😊

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Projekt – deutscher Backofen in Japan

In Japan ist leider kein Backofen zu bekommen, wie er in Deutschland üblich ist. In Japan wird eingentlich alles in der Mikrowelle mit Grillfunktion gebacken.

Damit kann man aber leider keine Pizzableche🍕 backen oder auch mal einen Blechkuchen
backen. Also haben wir bei einem Händler mal nachgeschaut, was ein Backofen nach deutschem Standard in Japan kosten würde.

Die Preise lagen alle wesentlich über den deutschen Preise. Teilweise liegen die Preise bei umgerechnet ca. 2.000€ für einen Backofen der in Deutschland 300 – 400€ kostet. Also ist der Kauf in Japan keine Option.

Backofen in Deutschland kaufen und nach Japan verschicken (1 x Euro Palette per Schiff – Kosten ca. 2.200€).

Also auch keine gute Idee.
Also wie bekommt man einen Backofen von Deutschland günstig nach Japan?

Also mal bei der Airline angerufen und gefragt, was Übergepäck kostet und ob es ein Problem ist einen Backofen mit zu nehmen. ANA hat damit kein Problem und da die Abmessungen des Backofen auch noch in die Bestimmungen der Airline passen, sollte der Preis bei 150 – 300 € liegen. Das ist auf jeden Fall schon mal viel günstiger als den Backofen nach Japan zu schicken.

Natürlich gab es auch direkt von der Airline den Hinweis, dass es sein kann das noch Zollabgaben am Flughafen auf uns zu kommen. Klar, da wir ja ein Elektrogerät importieren werde ich alle Rechnungen mit nehmen. Dann kann an die original Rechnungen am Zoll Zeigen und fragen, ob Abgaben erhoben werden.

Dann stellt sich jetzt noch die Frage, wie man einen deutschen Backofen in Japan 🗾 in die Küche einbauen kann. Platz ist ein Probelem, da wir noch zwei Unterschränke frei haben, in den wir einen Backofen einbauen können. Da die Unterschränke nicht deutsche Küchen Standard Abmessungen haben, muss ich da wohl eine kleine Eigenkonstruktion aus Holz bauen. Aber das sollte kein Problem sein, da alles an Werkzeug in Japan vorhanden ist.

Dann kommt noch die Kleinigkeit, dass in Japan keine 220v Wechselstrom vefügbar sind. In Japan gibt es zum einen keine Schukosteckdose (extra bei dem Backofen geschaut, dass der einen normalen Schukostecker hat) und zum anderen 110v (Ostjapan 50Hz / Westjapan 60Hz) im Stromnetz.

Einen Backofen werden wir wohl nicht mit einem Reiseadapter in die Japanische Küche einbauen können. Dann wird dieser Adapter wohl mal kurz stinken bei der ersten Pizza und das war es dann. Also mal im Internet nach einer richtigen Lösung geschaut.

Ein ordentlicher Ringkonverter muss her. Wenn dann was kaufen, mit dem man auch noch andere Geräte in der Küche betreiben kann. Zwar nicht gleichzeitig, da dass sicher die Strom Zuleitungen in der Küche nicht mit machen.

Ein passendes Modell extra für Europäische Geräte bei Amazon Japan gefunden. Der hat dann auch eine eigene Sicherung und alles was man so braucht. Diesen werden wir dann in Japan bestellen und dann auch in der Küche einbauen.

Schauen wir mal, ob das so alles funktionieren wird wie ich mir das vorstelle.

Hat schon jemand von euch Erfahrungen mit deutschen Küchengeräten in Japan?

Wenn ja -> bin für jeden Tipp dankbar

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Fliegen nach Corona – Chaos schon vor Abflug 🛫

Nichts ist wie es einmal gewesen ist.

Eigentlich hatten wir schon unseren kompletten Japan Urlaub durchgeplant. Da hatten wir aber nicht mit den Airlines gerechnet. Gestern haben wir eine E-Mail von der Fluggesellschaft bekommen, dass mein Hinflug und der Hin- und Rückflug für meine Frau und meinen Sohn gestrichen wurden. Der Flug sollte im Rahmen des Star Alliance Abkommens der Airlines nicht selbst durchgeführt werden, sondern durch eine Partnerairline.

Jetzt haben wir erst mal ein Problem.

Also gestern versucht auf der Hotline bei der Airline durchzukommen. Zwei mal dreißig Minuten in der Warteschleife und dann einfach rausgeworfen. Danke für den Überragenden Service!

Also heute der zweite Versuch. Direkt bei ANA angerufen und dann auch durchgekommen. Und siehe da … nach ein paar Minuten warten sind wir durchgekommen. Die Mitarbeiterin der ANA Hotline wusste direkt um was es geht. Es scheinen wohl ein oder zwei Leute mehr zurzeit das gleiche Problem zu haben.

Aber ANA kümmert sich um seine Kunden auf jeden Fall besser als so manche andere Airline. Von ANA werden jetzt die Strecken nach Europa mit eigenen Maschinen angeflogen. Und das mit großen Flugzeugen, damit alle Kunden, die gebucht haben auch nach Japan kommen. Das ist mal Service!

Also wurden unsere Tickets einfach einen Tag vorverlegt auf einen ANA Maschine, die auch gegen Mittag von Frankfurt Richtung Japan fliegt. 😊 Nach 15 Minuten waren die neuen eTickets im Mailpostfach und alles ist gut.

Top Service! Da können andere Airlines von lernen.

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Die Planung für den Japan Urlaub startet wieder 🎉

Visa und Leihwagen

Auch in diesem Jahr geht es wieder nach Japan zur Familie. 😊

Viele Deutsche und andere nicht Japaner haben immer noch das Problem, dass Japan Reisen durch Corona immer noch schwierig sind. Aktuelle sind individuelle Reisen durch Japan noch nicht erlaubt.

Damit haben wir zum Glück nicht zu kämpfen. Frau und der kleinste sind Japaner und haben damit kein Problem bei der Einreise. Und ich habe noch ein gültiges Visum und einen „Reentry Permit“ der es mir erlaubt ohne Probleme nach Japan zu reisen.

Also geht die Planung wieder los. Wann wohin. Wann mit wem treffen und so weiter.

Zum Glück haben wir schon einige Routine in der Organisation von Leihwagen. Hier werden wir, wie auch im letzten Jahr, einen Leihwagen vom Airport bis zum Haus buchen. Diesen werden wir dann an der nächsten Station in Gunma zurück geben.

Dann werden wir uns einen kleineren Leihwagen bei einem örtlichen Anbieter mieten. Für die Zeit in Gunma sind wir ja zu 99% mit leichtem Gepäck unterwegs. Somit ist der Leihwagen für diese Zeit bedeutend günstiger.

Für den Rückweg zum Flughafen nehmen wir dann wieder für einen Tag einen großen Leihwagen, den wir dann am Haneda Airport wieder abgeben können.

So lassen sich dann doch ein paar hundert Euro sparen 😉

Damit ist dann schon einmal das komplizierteste erledigt ✅

Dieses Jahr bleiben wir nicht nur in Gunma, sondern werden ein paar Tage durch Japan reisen. Um die paar Wochen effektiv zu nutzen, haben wir schon die Tage geplant wann es wohin geht. Auf dem Plan für diese Jahr:

  • Tokyo
  • Yokohama
  • Hiroshima
  • Osaka

Tokyo

Tokyo

Dieses Jahr ist ein Tag Pflicht in Tokyo. Ich muss bei der Japan Karate Association (JKA) ein paar Formalitäten erledigen. Mitgliedschaft verlängern / DAN Prüfung eintragen lassen / eine Trainingseinheit mit einem der hervorragenden Trainer und noch ein paar Sachen für den Verein in Düsseldorf abklären.

JKA Tokyo – Honbu Dojo

Dann noch ein Wenig Shopping in Tokyo und Abends wieder zum Karate Training.

Hotel für Tokyo buchen wir nicht mehr im voraus, da man immer ein gutes Hotelzimmer noch am gleichen Tag per zB Booking.com bekommt. Zum Teil auch zu wesentlich günstigerem Preis als bei langer Vorreservierung.

Yokohama

Ein Tag um sich mit der Familie zu treffen und ein Besuch im Anpanman Children Museum (https://www.yokohama-anpanman.jp/en/).

Anpanman kennt in Japan jedes Kind. Anpanman ist in Japan so bekannt wie bei uns das Sandmännchen oder Kapitän Blaubär. Also schauen wir da mal vor bei 😉

Hiroshima

Ein Zug Ticket nach Hiroshima habe ich von meiner wunderbaren Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen 😊

Also geht es dieses Jahr nach Hiroshima. Hier werden wir uns natürlich das Museum und Gedenkstätte zum Abwurf der Atombombe ansehen.

Allerdings soll die Stadt auch sonst eine Reise wert sein. Das werden wir dann mal testen. Meine Frau war schon mehrere Male in Hiroshima und wird mir dann die Stadt zeigen.

Osaka

Osaka liegt mit dem Zug fast auf dem Rückweg von Hiroshima. Also machen wir einen kleinen Umweg und schauen uns noch ein paar Tage Osaka an.

Ich bin jetzt schon gespannt, was die Stadt alles zu bieten hat. Bevor die genaue Planung für Osaka startet, werden wir uns noch ein paar Tips von meinem Freund René einholen. Seine Frau ist in Osaka geboren und kennt sich dementsprechend gut in der Stadt aus 😉 Insider Wissen nutzen.

Verplanung der restlichen Zeit

Die restliche Zeit werden wir in unserem Hause verbringen. Da ist wieder eine Menge im Garten zu tun. Bäume und Hecken schneiden und erst mal wieder für Ordnung sorgen.

Überreichen der japanischen JKA DAN Urkunde durch Nishimura Shihan

Abends werde ich dann wieder die Zeit in Gyōda verbringen mit Karate Training. Ich bin in der Japan Karate Association Gyōda Mitglied und möchte dementsprechend viel in der Zeit in Japan dort im Verein trainieren.

Karate Training mit netten Leuten auf einem Niveau das man in Deutschland nur schwer finden kann. Hier bekomme ich dann sicher wieder Hausaufgaben für die nächsten Monate.

Und nicht zuletzt werden wir wieder viel Zeit mit der Familie verbringen. Man wohnt ja nicht direkt um die Ecke 😉

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Deutsche Lebensmittel in Japan kaufen

Immer wieder ist von Bekannten zu hören, ob man bestimmte Deutsche Lebensmittel in Japan vermisst.

Japan hat was Lebensmittel angeht einen sehr hohen Standard. Das was im Supermarkt zu kaufen ist, liegt zum Beispiel bei der Qualität von Obst und Gemüse weit über dem was in Deutschland verkauft wird.

Allerdings sind die Preise für Lebensmittel wesentlich höher als in Deutschland. Wer allerdings auf super Qualität steht und gerne selber kocht ist in Japan gut aufgehoben.

Ab und zu möchte man dann evtl doch mal deutsche Lebensmittel haben. In Tokyo und auch im größeren Einkaufszentrum gibt es Lebensmittel Geschäfte die auf Lebensmittel aus dem Ausland spezialisiert sind.

Da es sich um reine Import Artikel handelte, sind die Preise wesentlich höher. Da kostet dann auch mal deutsche Süßigkeiten fünfmal mehr als in Deutschland.

Es stellt sich natürlich immer die Frage ob man tatsächlich den Unterschied zwischen japanischen Salz und deutschen Salz schmecken kann. Ich auf jeden Fall nicht.

Man bekommt eigentlich in den passenden Geschäften alles – allerdings zu entsprechenden Preisen.

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Highball – Whisky-Cocktail

In Japan kann man in so ziemlich jedem Restaurant oder Supermarkt Highball bestellen. In der Dose kann man es im Supermarkt oder Mini Markt kaufen.

In Deutschland leider nicht 🤨

Zum Glück hat ein Japanischer Hersteller das Rezept online gestellt. 😊 Bei der Limonade und dem Whisky muss man was experimentieren bis man die Sorten gefunden hat, die einem Schmecken.

  • Ein Glas mit Eis füllen und abkühlen lassen.Gießen Sie eine angemessene Menge Whisky ein.
    Whisky mischen.
  • Soda hinzufügen. (Whiskey 1: Limonade 3-4)
    Mischen Sie einmal vertikal mit einem Stößel oder ähnlichem.
  • Fertig
  • グラスに氷を一杯に入れて冷やします。ウイスキーを適量注ぐ。ウ
  • イスキーまぜます。
    ソーダを加えます。(ウイスキー1:ソーダ3~4)
    マドラーなどでタテに1回まぜます。
  • 完成

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Japanische Küche mit integrierten Grill

Wo wir in der deutschen Küche das Bedienfeld für die Herdplatten ist, haben wir in unserer Küche hier in Japan einen Grill integriert. Der reicht von der Größe her locker für 3 – 4 Portionen Lachs oder eine komplette Markrele.

Diesen habe wir heute mit Lachs getestet 😊 also den Lachs auf einer Folie auf den Rost und ab in den Grill damit.

Am Bedienfeld gibt es extra die Option zum Fisch grillen.

Wenn der Fisch fertig ist, spielt der Herd eine Melodie ab und verkündet per Sprachausgebe, dass der Fisch fertig ist.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ein perfekt gegrillter Lachs 😊

Wundert mich, dass sowas noch kein Standard in Europa ist. 🤔

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Rentenversicherung in Japan

Mit der Anmeldung des Wohnsitz wird man in Japan direkt auch in der japanischen Rentenversicherung angemeldet.

Eigentlich ein klasse Service von der Stadt, dass an direkt bei der Anmeldung auf dem Amt Rentenversicherung / Krankenkasse / MyNumber direkt erledigen kann.

In unserem Fall allerdings auch ein Problem. Wir sind zwar mehr als 3 Monate in Japan, allerdings nicht zum arbeiten sondern um unsere Elternzeit bei der Familie meiner Frau zu verbringen. Also haben wir Inder Zeit kein Einkommen in Japan.

Meine Frau befindet sich in dieser Zeit in Elternzeit und ich auch. Also erhalten wir das übliche Elterngeld aus Deutschland und arbeiten nicht in Japan. Leben halt ohne Einkommen für eine gewisse Zeit in Japan.

Hier muss nun ein entsprechender Antrag bei der Rentenkasse auf Befreiung vom Beitrag gestellt werden. Macht man das nicht, muss man die Mindestbeiträge zur Rentenversicherung zahlen.

Also kurz diesen Antrag direkt bei der Anmeldung mit ausgefüllt und fertig. Nach ein paar Wochen ist nun das japanische Rentenheft gekommen.

Kurz da drauf eine Bestätigung das wir vom Beitrag befreit sind.

Somit sind wir zwar im System hinterlegt, zahlen aber keine Beiträge und haben somit auch keinen Rentenanspruch 😊

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Krankenversicherung in Japan

Vor einem längeren Zeitraum in Japan habe ich mir Gedanken zur Krankenversicherung gemacht. Was ist die günstigste Variante um auch in Japan vernünftig versichert zu sein.

Die meisten Kreditkarten haben im Leistungsumfang auch eine Auslandsreise Krankenversicherung enthalten. Allerdings sind diese meistens auf 90 Tage im Ausland begrenzt. Also keine Möglichkeit für eine lange Aufenthalt.

Krankenversicherungen bieten aber auch die Möglichkeit sich bei einer deutschen Versicherung für Japan zu versichern. Ein entsprechendes Angebot kann man sich schnell auf der Webseite zusammen klicken.

Zum Beispiel bei der UKV gibt es die Möglichkeit sich in verschiedenen Varianten für den Aufenthalt zu versichern:

https://www.ukv.de/content/reiseversicherungen/auslandsreisekranken/langzeit-auslandskrankenversicherung/gesundheitglobal-rechner/

Bedeutet für unseren Fall Kosten von ca. 900€ wenn man so versichert sein möchte wie in Deutschland. Also in der Zeit „ganz normal“ zum Arzt gehen möchte.

Eine andere Variante wäre es, eine reine Versicherung für den Notfall ab zu schließen. Also nur bei Unfall oder Krankheit zum Arzt gehen zu können.

Dazu besteht bei meiner Kreditkarte die Möglichkeit die Auslandsreise Krankenversicherung zu verlängern. Hier werden dann alle Tage die über die 90 Tage hinaus gehen berechnet. Hier kommen wir bei zwei Erwachsenen plus ein Säugling auf rund 450€ für ca. 4 Monate.

Nun gibt es noch die Möglichkeit, die ersten Tage sich auf die Auslandsreise Krankenversicherung der Kreditkarte zu vertrauen.

Dann in Japan den Wohnsitz für die Zeit anmelden. Hier besteht dann auch direkt die Möglichkeit sich in die staatliche japanische Krankenversicherung aufnehmen zu lassen. Diese trägt bei einem Arzt euch 80% der Kosten. Die restlichen 20% der Behandlungskosten sind dann beim Arzt direkt zu bezahlen.

In Japan ist auch die staatliche Krankenversicherung nicht für jeden kostenfrei. Für ca. 4 Monte werden hier umgerechnet ca. 200€ fällig. Wenn am diesen Beitrag bezahlt hat, ist an zumindest recht gut in Japan abgesichert. Für den Säugling fallen bei einem Kinderarzt Besuch nicht die 20% Rest kosten an. Für Kinder besteht kein Eigenanteil bei der staatlichen Krankenversicherung.

Bedeutet unser Kind erhält in der Zeit in Japan ganz normal seine U-Untersuchung und Impfungen nach dem japanischen Impfplan. Dieser ist bis auf die Zeitabstände gleich dem deutschen Impfplan für Säuglinge.

Da wir davon ausgehen, dass bei uns Erwachsenen keine großen Arztbesuche und Behandlungen anstehen haben wir uns für diese Variante entschieden. Diese ist aber nur mit angemeldetem Wohnsitz für den Aufenthalt möglich (also mindestens 3 Monate in Japan).

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Neues Jahr im Karate Dojo Gyōda

Das erste Training im Jahr – ein besonderer Anlass für alle im Verein. Und dieser Anlass wurde hier im Dojo in Gyōda besonders begangen.

Erst wird mit dem Gesamten Verein ein gemeinsames Training abgehalten. Samstags stehen immer zwei Stunden Kumite Training auf dem Plan.

Training für alle Gürtel Farben und Altersstufen. Alle trainieren zusammen um das neue Jahr zu begrüßen.

Im Anschluß erfolgt eine kleine Rede der Dojo Leitung und alle wünschen sich gegenseitig einen guten Start in das neue Jahr.

Nach dem Training, steht mit Namen beschriftet eine Tüte bereit. In der Tüte Mochi zum neuen Jahr. 😊

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Küchen Renovierung

Nach gut 30 Jahren ist die Küche optisch nicht mehr ganz das was man sich so vorstellt. Da können auch die im letzten Jahr gestrichenen Wände Nichts dran ändern.

Die Küche ist eine hervorragende Einbauküche. Das Holz ist noch super in Schuss und außer ein paar Kratzer auf den Oberflächen ist die Küche noch gut an zu sehen.

Die Elektrogeräte der Küche sind auch noch in einer einwandfreien Zustand und auf dem aktuellen Stand der Technik. Das Induktions Zeranfeld verfügt über eine Abzug im Zeranfeld. Eine separaten Fischgrill und spricht mit dir beim Kochen. Eine fast schon überdimensionierte Abzughaube mit Abzug nach draußen ist auch vorhanden.

Also was tun? Eine technisch Einwandfreie Küche raus reißen und eine neue einbauen lassen? 🤔 Da komme dann bei gleichem Stand der Technik mindestens umgerechnet 15.000 – 20.000€ auf uns zu. Je nach Ausführung der Elektrogeräte. 😬

Also mal das Internet durchsucht, ob es ich in Japan die Möglichkeit gibt nur die Fronten zu tauschen. Für eine moderne Optik der Küche würde das völlig ausreichen und sicher die Kosten drastisch senken.

Fehlanzeige 😢 Wir konnten keinen Dienstleister finden, der die Fronten der Küche tauschen kann.

Also bleibt mal wieder nur die Möglichkeit selber Hand an zu legen. Also im Internet neue Türgriffe und schwarze Folie auf der 10m Rolle bestellt. Beides konnte innerhalb weniger Tage geliefert werden.

Dann werden alle Fronten abgebaut und alle Aufkleber entfernt. Die Türen und Schubladenfronten alle noch schön reinigen, bevor es an das bekleben geht. Damit die Folie auch vernünftig hält wurden die Oberflächen mit Sandpapier angeschliffen. Zudem ist so auch sichergestellt, dass Unebenheiten von den Fronten entfernt werden.

Da ich noch nie eine ganze Küchen Front beklebt hab, haben wir uns Unterstützung besorgt. Ein ehemaliger Klassenkamerad meiner Frau ist heute selbstständiger Schreiner hier in Japan.

Zu zweit geht das bekleben wesentlich einfacher voran. Nachdem alle Fronten mit der Folie beklebt sind, wurden noch die neuen Türgriffe montiert. Und dann alle Fronten wieder an der Küchen Zeile wieder Montiert.

Hier der direkte Vergleich – Braun Alt und Schwarz Hochglanz die neue Oberfläche.

Jetzt noch eine neue Lampe in die Küche und die Küche macht einen ganz anderen Eindruck. Zudem hat die alte Lampe zwei 70 Watt Leuchtstoffröhren verbaut. Erstens ist das Licht nicht wirklich schön und zweitens ein Stromfresser.

Also noch eine neue schöne Lampe bestellt und angebracht.

Tipp: LED Birnen sind im Daiso wesentlich günstiger als im Baumarkt oder Elektromarkt 😉 hier bekommt man die Standard 40 Watt Leistung LED Birne (Verbrauch 4 Watt) für umgerechnet 1€. LED Birnen mit eingebautem Bewegungsmelder sind schon ab umgerechnet 4€ zu bekommen.

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Postkarten zum neuen Jahr

In Japan werden jedes Jahr zum neuen Jahr Tausende von Postkarten verschickt.

Man bekommt die Karten in allen Supermärkten zu kaufen oder auch per Internet individuell bedruckt. Im Supermarkt werden die Karten direkt im 5er Pack verkauft incl. Porto auf der Karte für den Versand innerhalb von Japan.

Schickt man die Karten zum Beispiel Richtung Europa, müssen noch ¥7 auf die Karte. Die Marken gibt es in jeder Post Filiale.

Jede der Postkarten hat am unteren Rand einen Zahlen Code, über den die Karte automatisch ein einer Lotterie Teil nimmt. Je mehr Karten man bekommt, um so höher ist natürlich die Chance auf eine Gewinn.

Mir scheint es so, dass sich der Versand von diesen Karten zum Jahreswechsel zum Volkssport entwickelt hat.

Eine schöne Tradition, mit der man mit viel Glück auch noch richtig viel Geld verschenken kann 😉

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Bankkonto in Japan

In Japan gibt es ein paar Unterschiede zu deutschen Kreditinstituten. Konten werden grundsätzlich nur auf eine Person angelegt. Konten für Eheleute wie in Deutschland sind in Japan unbekannt.

Ein Ehepaar hat in Japan in der Regel jeder sein eigenes Konto. Zwischen den beiden Konten wird dann das Geld nach Bedarf hin und her überwiesen.

Um überhaupt ein Konto zu eröffnen, sind diverse Dokumente notwendig. Angefangen vom Pass bis zum Visa sowie der Residence Card. Die Banken in Japan verlangen mindestens eine Wohnsitz in Japan für ein Jahr. Sonst ist es so gut wie möglich als Ausländer ein Konto in Japan zu eröffnen.

Nach langem hin und her suchen, hat meinen Frau heraus gefunden das es bei der SMBC Bank die Möglichkeit gibt ein Konto zu eröffnen und eine Familien Karte zu beantragen.

Also einen Termin bei der Bank zur Beratung gemacht. Auf Nachfrage bei der Beraterin wird bestätigt, dass es die Möglichkeit gibt ein Konto für eine Person zu eröffnen und einer zweiten Person Zugriff zu geben. Da meine Frau bei der SMBC Bank schon Kundin ist, könnten wir direkt eine Familien Karte beantragen.

Interessant an dieser Karte ist, dass mit dieser Karte nur am Automaten der Bank auf das Konto zugegriffen werden kann. Auch steht kein Name auf der Karte. Sie dient rein um zum Beispiel Überweisungen oder Einzahlungen in Bar auf das Konto vor zu nehmen.

Allerdings gibt es die Möglichkeit auf dieses Konto eine Kreditkarte zu beantragen. Hier steht dann auch dein Name drauf und du kannst mit der Karte überall bezahlen.

So wie es aussieht, ist das die einzige Möglichkeit ein Konto für Eheleute in Japan zu eröffnen.

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Vergleichswettkampf der Karate Dojo’s

In Deutschland werden Turniere in der Regel groß angekündigt und eine relativ aufwendige Planung geht einem Turnier voraus.

Organisation das genug Kampfrichter vor Ort sind. Matten die am Morgen oder sogar am Tag vorher ausgelegt werden.

Hier können die Vereine auf eine wesentlich bessere Infrastruktur für diese Events zurückgreifen. Hallen mit Matten für Wettkampf sind schon vorhanden. Diese Hallen sind das ganze Jahr mit Tatami Mattem ausgelegt und können von den Vereinen im Sportpark gebucht werden.

Durch die schon vorhandene Infrastruktur reicht es 30 Minuten vor Beginn vor Ort zu sein. Kurz mit Klebeband die Kampfflächen ankleben. Pro Kampffläche ein Tisch aufgestellt und ein paar Absperrungen zu den Zuschauern aufstellen. Noch ein paar Stühle für die Kampfrichter und fertig. Auch diese sind im Sportpark vorhanden und können von den Vereinen genutzt werden. Komplett Aufbau für ein Turnier mit 4 Kampfflächen keine 30 Minuten. 🎉

Kampfrichter werden von den Dojo’s gestellt die an dem Wettkampf teilnehmen. Fast alle Trainer die in den Dojo’s Training geben, haben auch eine JKA Kampfrichter Ausbildung. Das scheint hier völlig normal zu sein, dass der Trainer auch ein ausgebildeter Kampfrichter ist.

Damit entfallen die Probleme wie in Deutschland immer genügend ausgebildete Kampfrichter zu finden für ein Event. So kommt man erst gar nicht in die Verlegenheit Helfer als Kampfrichter ein zu setzen die den Job noch nie gemacht haben. So ist eine wesentlich höhere Qualität in den Wettkämpfen zu sehen.

Alle arbeiten schnell und sehr professionell.

Für die Mittagspause wird lediglich Mittagessen für alle Helfer vom ausrichtenden Verein organisiert.

Für das Mittagessen steht auch im Sportpark ein Essensraum zur Verfügung. Insgesamt kann man sagen, dass die Voraussetzungen in Japan für solche Events wesentlich besser sind als in Deutschland.

So ist es nicht verwunderlich, dass für einen Vergleichswettkampf schnell mal ein paar Hundert Starter zusammen kommen. Zu sehen waren Karate Dojo’s aus dem Umkreis von ca. 50km um den, Austragungsort mit rund 150 Startern.

Durch die hohe Zahl von Startern wurde für ein relativ kleines Event viel angeboten:

  • Kata Einzel
  • Kata Team
  • Kumite Einzel
  • Kumite Team

Und das in allen Altersklassen. Von ca. 5 Jahren rauf bis zu den Erwachsenen. Diese Wettkampf Tage werden von fast allen Dojo’s veranstaltet über das ganze Jahr.

Durch dieses hohe Angebot von Wettkämpfen ist ganz klar schon bei den kleinsten zu sehen, dass eine große Routine zu sehen ist. Alles wissen was zu tun ist und was erwartet wird.

Unterstützung finden die Vereine durch die Eltern der Kinder und die Erwachsenen aus den Vereinen. Die Erwachsenen sind schon am Vormittag da, obwohl die Erwachsenen erst am Nachmittag starten. So ist der Aufbau schnell erledigt. Dazu kommt, dass es kein rum Fragen gibt wer kann. Es ist völlig klar und normal das fast der ganze Verein anwesend ist und hilft.

Die Mütter der Kinder betreuen die Kinder und führen die Listen. Bringen die Kinder zur richtigen Zeit an die richtige Kampffläche. Alleine aus dem Verein, in dem ich Mitglied bin, waren ca. 15 Mütter anwesend die sich um die Kinder gekümmert haben.

Andere Eltern haben Kameras vor Ort und Filmen die Wettkämpfe für eine spätere Auswertung. Jeder Kampf wird aufgezeichnet und ausgewertet.

Alles in allem ein klasse Tag mit einer super Organisation. Zudem attraktiv für die Umliegenden Vereine bei einer Startgebühr von ¥1.000 (ca 7, 70€ nach Wechselkurs 12/2021). Keine lange Anfahrt und moderat bei den Startgebühren.

So bekommt man viele Vereine in die Halle zum Wettkampf. Es ist auch „normal“ das alle aus dem Verein die Zeit haben für den Verein starten. Da wird erst gar nicht diskutiert, da es ein Vergleich der Dojo’s ist. Jeder startet egal welches Niveau um zu üben und Wettkampf Routine zu bekommen.

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Immobilien kaufen in Japan

Immer wieder ist zu lesen, dass Wohnraum in Japan sehr teuer ist. Letztes Jahr hatten wir ein paar Termine, bei Immobilien Makler Büros in Tokyo.

Hier zeigt sich ganz klar, sobald eine Wohnung oder ein Haus die Postleitzahl von Tokyo hat wird es teuer. Allerdings sind auch viele sehr schöne Immobilien Objekte außerhalb des Ballungsraum Tokyo zu bekommen. Sprich je weiter man vom Stadt Zentrum raus kommt um so günstiger werden die Wohnungen und ganze Häuser.

Immer wieder sind am Straßenrand unbewohnten Häuser mit schönen großen Grundstücken zu sehen. Da liegt an dem Umstand, dass der Japan lieber ein neues Haus baut oder eine neue Wohnung kauft als ein gebrauchtes Objekt zu kaufen. Der Japan möchte gerne alles neu haben.

So werden, aus deutscher Sicht schöne Häuser im klassischen Baustil, abgerissen und neue Häuser auf diesen Grundstücken gebaut. Diese neuen Häuser und Wohnungen sind in der Regel sehr teuer.

Japaner sind keine großen Heimwerker. In der Regel wird einen Fachfirma gerufen um zum Beispiel den Anstrich des Wohnzimmer zu erledigen. Daher kommen die meisten Japaner überhaupt nicht auf die Idee selber Hand an zu legen.

Wer also ein wenig Handwerklich begabt ist und Zeit investieren möchte und kann, kann auf dem japanischen Immobilien Markt sehr günstig gebrauchte Immobilien kaufen.

Der Vorteil einer gebrauchten Immobilie ist auch, dass in Japan die Grundbesitzabgaben mit dem Alter des Hauses sinken. Bedeutet die Grundkosten zum Beispiel für ein Haus werden immer geringen mit den Jahren.

Um dem Leerstand von alten Häusern Herr zu werden gibt es sogar in manchen Präfekturen Initiativen.ei der Häuser im ländlichen Raum für umgerechnet 15.000€ zu haben sind.

Wer also nicht direkt in der großen Stadt wohnen möchte oder muss, kann hier sehr schöne Objekte finden. Mittlerweile gibt es auch in Japan viele Jobs, die Homeoffice ermöglichen. So kann man auch eine Arbeitsweg von zum Beispiel einer Stunde in Kauf nehmen, wenn dieser nur einen Tag die Woche absolviert werden muss. Oder wenn man ein Haus als Ferienhaus oder die Rente sucht.

Hier gib es extra Makler, die sich auf diese Geschäfte spezialisiert haben. Zum Beispiel https://cheaphousesjapan.com/ die hier den Kauf einer Immobilie bis zur Betreuung für den ganzen Papierkram anbieten.

Aber Achtung! Renovieren ist in Japan nicht günstig. Die Preise im Baumarkt sind zum Teil gewöhnungsbedürftig. Hier kann zum Beispiel für den Eimer Wandfarbe gerne mal der dreifache Preis anfallen wir in Deutschland.

Wer mit dem Gedanken spiel ein Haus zu kaufen und renovieren zu lassen, sollte viel Geld einplanen. Zum Beispiel kostet ein Maler für 60m² anstreichen umgerechnet rund 4.000€.

Wer also kauft sollte Handwerklich begabt sein und die Renovierung am besten selber machen, sonst kann es sehr schnell sehr teuer werden 😬

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Karate Training – Unterschiede in Techniken / Abläufen

Trotz des Trainings im Dojo Yamato Düsseldorf e.V. wo unser Cheftrainer immer bemüht ist alle Techniken so zu unterrichten, wie es die JKA Japan macht scheint es kleine Unterschiede zu geben. Diese Unterschiede zeigen sich in sehr kleinen Details bei Kata und Kihon in einzelnen Techniken. Zum Teil sind es Handhaltung / Fingerstellung oder auch ein kleiner Tick mehr die Hüfte mit ein zu setzten.

Zum Teil scheinen diese aber aus der Interpretation der Techniken durch den Trainer her zu kommen. Klar ist, dass die DJKB Deutschland und JKA Japan Kata Abläufe wie auch Techniken zum Teil unterschiedlich sind. Grundsätzlich sind die Unterschiede bekannt und werden auch im Training erwähnt, da wir in Düsseldorf nicht die DJKB Version der Kata, sondern die JKA Japan Version der Kata trainieren.

Bedeutet für das Training hier in Japan, dass ich ohne Probleme die Kata mitlaufen kann aber in vielen kleinen Details Verbesserungen erhalte. Um diese Details zu behalten bleibt mir keine andere Möglichkeit, als diese Änderungen mit entsprechenden Bildern und Notizen fest zu halten.

Fest zu halten ist, dass ein großer Teil der Anleitungen und Bilder die frei Verfügbar im Internet umher geistern komplett falsch sind. Jedenfalls nicht auf dem aktuellen Stand der JKA Japan. Festzustellen ist hier, dass die meisten falschen Zeichnungen und Erklärung bei Techniken zum Teil so in Japan auch trainiert werden. Dies aber meistens nur bis zum Leistungsniveau eins Blaus oder Violett Gurt. Diese werden dort als Vorbereitung für die spätere Finale Technik verwendet. Also scheint es so zu sein, dass ein großer Teil der im Internet befindlichen Dokumente entweder falsch aus dem japanischen übersetzt wurden oder schlicht aus Quellen stammen für Trainings bis zum blauen oder violetten Gürtel. Damit fehlen dann schlicht die letzten 40% bis zur Finalen Technik oder dem finalen Ablauf einer Bewegung.

Fazit: Das was der Trainer sagt, so genau wie möglich für mich Aufschreiben und später in Deutschland weiter diese Details zu trainieren.

Es ist und bleibt einfach unerlässlich immer mal wieder für „Updates“ nach Japan zu fliegen und hier mit zu trainieren. Anders denke ich, wird man nicht auf dem aktuellen Stand der JKA sein können.

Selbst wenn die JKA Honbu Trainer nach Europa kommen, ist es fast unmöglich für die Trainer in diesen kurzen Einheiten so viel an Wissen zu vermitteln, dass alle Trainer & Schüler in Europa auf dem aktuellen Stand sind. Selbst wenn heute viel per Video Trainining usw. vermittelt wird, kann das ein Training vor Ort nach meiner Meinung nicht ersetzten.

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Karate Training – Unterschied Deutschland / Japan

Nach nun so einigen Jahren Training in Deutschland und auch einigen Karate Einheiten in Tokyo im Honbu Dojo bin ich nun in einem japanischen Karate Verein angemeldet. Und es stellt ich heraus, dass es eine ganze Reihe Unterschiede im Training gibt.

Das Training im Honbu Dojo Tokyo und den Trianingseinheiten in privat Dojo`s wo sich mehrere Ausländer bzw. häufig Ausländer in Training befinden ist anders als hier im „normalen“ Verein. Das Training im Honbu Dojo wie auch in den Vereinen scheint in gewisser Weise an die vielen „Ausländer“ angepasst zu sein. Es ist vom Aufbau mehr den Gästen angepasst oder wird zumindest in den Einheiten auf die Gäste angepasst.

Hier im Verein bin ich der einzige nicht Japaner im Verein. Alle anderen Mitglieder sind Japaner und sprechen fließend japanisch. Man kann also sagen, es handelt sich um einen typischen japanischen Karate Verein. Somit ist das Training auch nicht auf mich in irgendeiner Weise angepasst.

Im Verein gibt es einen Grundsätzlichen Unterschied zu Deutschland. Das ist die Motivation der Schüler – jeder Schüler versucht immer zu Training zu kommen. Es ist eine Seltenheit, dass Schüler fehlen.

Das ein Schüler mal zu spät kommen ist völlig normal. Es gibt immer wieder Leute die länger arbeiten müssen, oder auch ein Kinder von seinen Eltern erst später zum Training gefahren werden kann.

Alles kein Problem – Hauptsache man ist beim Training!

Das kann auch bedeuten, dass ein Schüler bei einem zwei Stunden Training erst nach einer Stunde kommt. Kein Problem – kurz am Rand knien und warten, dass der Trainer einen Auffordert mit zu machen. Dann kurz Aufwärmen und dann am Training teilnehmen.

Ein zweiter Unterschied ist, es wird nicht im oder nach dem Training gemeckert! Wenn der Trainer im Training der Meinung ist, es werden 200 Zuki am Stück gemacht dann werden diese gemacht. Ohne meckern der Schüler!

Gleiches gilt dafür, wenn das Training mal länger dauert. Das kann auch mal bedeuten, dass ein 2 Stunden Training 2,5 Stunden dauern kann. Grundsätzlich dauert das Training so lange, wie der Trainer meint das es nötig ist. Keiner geht eher oder es wird sich beschwert, dass es länger gedauert hat. Ganz im Gegenteil – es wird sich mehr oder weniger bedankt nach dem Training beim Trainer das er sich so viel Zeit für seine Schüler genommen hat.

Generell besteht das Training in Japan aus wesentlich mehr Wiederholungen von Techniken oder Kombinationen. Im letzten Training von 2,5 Stunden wurden zwei Katas behandelt. Diese dann bis in das letzte Detail und vielen Erklärungen. Aber so kommt es, dass man in einem Training zwei Katas gut und gerne 15-mal läuft. Und es gibt immer noch Punkte, die vom Trainer angesprochen werden, was zu verbessern ist. Völlig normal solch ein Training, was in Deutschland sicher zu Protesten der Schüler führen würde.

Ein weiterer Punkt betrifft den Anfang und das Ende des Trainings. Jeder wird persönlich begrüßt. Und wenn man zu Spät kommt mindestens der Trainer und seine Co-Trainer. Nach dem Training wird sich auch wieder von allen einzeln verabschiedet in der Reihenfolge des Rangs im Dojo. Erst der Trainer, dann die Co-Trainer und dann von jedem einzelnen Schüler. Das kann dann je nach Gruppen Größe auch mal was länger dauern. Und dieses Ritual wird von allen Schülern durchgeführt – egal ob 5 Jahre oder 70 Jahre alt!

Im Ganzen muss man sagen, dass das Training in einem japanischen Karate Verein von viel Respekt und Höflichkeit in allen Bereich geprägt ist. Durch das Training in Düsseldorf nicht unbekannt, hier aber noch ein Wenig ausgeprägter.

In vielen Filmen oder Büchern wird oft von Hartem und blutigem Training gesprochen. Ja – das Training ist härter. Aber das eher durch die vielen Wiederholungen ist das Training wesentlich anspruchsvoller, was die Kondition angeht. Das es jetzt blutiger ist als das Training in Deutschland, kann ich jetzt nicht bestätigen.

Klar kommt es mal beim Kumite zu einer blutigen Lippe oder Ähnlichen Verletzungen. Hier ist aber einfach der Unterschied, dass nicht so ein „Drama“ draus gemacht wird wie in Deutschland. Hier wird mal das Blut abgewischt und weiter trainiert. Sowas passiert halt mal, aber nicht öfters als im Deutschen Kumite Training und auch nicht mit Absicht.

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Trainingseinheiten weniger separiert werden wie in Deutschland. Es gibt nicht „das Kata“ oder „das Kumite“ Training. In jedem Training kommt Kihon, Kata und Kumite vor. Allerdings an verschiedenen Tagen in unterschiedlichen Ausprägungen.

Im Großen und Ganzen denke ich, dass dieses Training in Deutschland machbar ist. Aber nicht mit allen – hier fehlt ein Stück weit diese andere Einstellung zum Training.

 

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Spülmaschine kaufen in Japan

Nach ein paar Wochen in Japan wird es Zeit die Küche auf zu rüsten 😉

Also ab in die Küchenabteilung im Baumarkt. Da waren so ca. 10 Küchen aufgebaut. Leider hatten alle Küchen in der Ausstellung keine Spülmaschine wie wir sie in Deutschland kennen.

Gut, kann ja nicht das Problem sein eine Spülmaschine zu bestellen. Also kurz im Internet das Bild einer Standard Spülmaschine raus gesucht und auf zum Berater um zu erfahren, was so eine Spülmaschine mit Lieferung kostet.

Der Berater wusste erst, was wir haben möchten nachdem wir ihm ein Bild einer deutschen Spülmaschine gezeigt haben. In Japan werden Spülmaschine verkauft, die von oben bestückt werden und im Prinzip wie eine überdimensionierte Schublade aussehen. Passt aber leider nicht in unsere Küche.

Kein Problem! Der Küchen Berater hatte ein Prospekt da um uns ein Angebot zu machen. Eine Standard deutsche Spülmaschine liegt incl. Lieferung bei umgerechnet ca. 2.500€. 😮

Also definitiv, bei dem Preis keine Lösung die in Frage kommt. 😬

Also haben wir uns mal die günstigsten japanischen Lösungen angesehen. Da in Japan keine Veränderungen an einer Mietwohnung vorgenommen werden dürfen, sind Spülmaschinen beliebt die man einfach auf die Arbeitsfläche in der Küche stellt.

Der Aufbau ist denkbar einfach 😊 raus aus dem Karton und auf die Arbeitsfläche gestellt. Strom abgeschlossen und den Ablaufschlauch in das Spülbecken gehangen. Fertig 👍

Der Platz in der Maschine reicht locker für zwei drei Teller ein paar Tassen und Gläser. Dazu in der Mitte ein Halter für Stäbchen in der Maschine. Für einen Single Haushalt oder bis zwei Personen völlig ausreichend.

Vom Preis her, sind diese Maschinen wesentlich attraktiver. Mit Versandkosten liegt der Preis bei ca. 200 – 300€ je nach Modell. Hauptsache der Spül ist automatisch erledigt 😜

Da die Spülmaschine keinen festen Wasser Anschluss hat, wird das Wasser einfach mit einem Becher oben eingefüllt bis ein Signal Ton ertönt.

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Karate – Anmeldung in einem japanischen Karate Verein

Da wir nun mehrere Monate in Japan sind, habe ich mich dazu entschlossen auch in einem japanischen Karate Verein Mitglied zu werden. Immer zum Training nach Tokyo rein zu fahren (mit der Bahn 1:30 Std.) ist definitiv zu viel Aufwand und mit den Bahnkosten auf Dauer nicht tragbar.

Also auf der Web-Seite der JKA nach einem passenden Dojo in der direkten Umgebung geschaut. Das nächste Dojo befindet sich 5 Minuten zu Fuß vom Haus entfernt. Also dort hin und das Training angeschaut. Ein sehr gutes Training, aber nur Kinder bis maximal 15 Jahre anwesend. Also mit dem Trainer gesprochen, der dann erzählte, dass es sich um eine reine Kindergruppe handelt. Also kein Training für Erwachsene. Aber es gibt Erwachsenentraining ca. 25 Minuten mit dem Auto entfernt (kein Probleme – Leuhwagen ist vorhanden für die Monate in Japan) in der Nachbar Präfektur.

Also bei der Kontakt Telefonnummer angerufen, die auf der JKA Seite vermerkt ist und einen Termin zum Probetraining vereinbart. Also hingefahren und das Training angeschaut und mit trainiert. In der Gruppe waren ca. 20 Kinder und 5 Erwachsene, die zusammen trainiert haben. Es erfolgte keine Unterscheidung nach alter oder Gürtelfarben. Bedeutet es standen Menschen im Alter von 5 bis geschätzt 70 Jahre in der Halle und haben zusammen trainiert. Allein das ist schon ein klasse Anblick, da das in deutschen Vereinen selten zu sehen ist. Es gibt auch keine Unterscheidung zwischen Unterstufe und Oberstufe – alles Trainieren zusammen.

Nach dem Training super Training mit dem Trainer über Vereinsbeitrag usw. gesprochen. Auch hier gibt es Unterschiede. Training wird 5-mal pro Woche von je 2 Stunden angeboten in Top Trainingshallen. In deutschen Vereinen beläuft sich der Beitrag in der Regel zwischen 20 – 40€ pro Monat. In Japan ist ein Beitrag von 50€ für einen Karate Verein normal. Also schon mal was höher als in Europa. In dem Verein, in dem ich mich jetzt angemeldet habe, Kostet der Monatsbeitrag ca. 60€, da der Trainer Shihan ist und schon Schüler von ihm Honbu Instructor geworden sind. Also darf man davon ausgehen, dass der Mann sich ganz genau bewusst ist was er da macht. Er ist über 70 Jahre alt und startet immer noch auf Turnieren. Wirkt super fit und das was er im Training zeigt, macht er auch mit seinen über 70 Jahren noch mit einer Kraft und Geschwindigkeit von der Karate Trainer mit 40 Jahren in Deutschland zum Teil träumen können.

Der Monatsbeitrag wird in Japan nicht einfach per Überweisung vom Konto erledigt. Nein, jeder Schüler bringt in einem kleinen Briefumschlag mit seinem Namen drauf am Monatsanfang den Beitrag für den Trainer mit. Dieser wird dann vor dem Training übergeben – also wesentlich persönlicher als die Banküberweisung in Deutschland.

So wie mir von einem der Mitschüler berichtet wurde, ist es noch lange nicht gesagt das man nach einem Probetraining auch in dem Verein zum Training geht. Der Trainer bzw. Shihan entscheidet wer in den Verein aufgenommen wird. Gefällt dem Trainer nicht, was du beim Probetraining gezeigt hast, kann es wohl auch vorkommen das man nicht wieder zum Training kommt. Das sichert hier im Verein auch eine gewisse Mindestqualität der Mitglieder.

Alles in allem kann man sagen, dass sich die Suche und Aufnahmen in einen Karate Verein ohne meine Frau nicht möglich gewesen wäre. Alles läuft rein auf Japanisch im Verein ab und es wird kaum englisch im Verein gesprochen. Allerdings gibt es Mitschüler, die ein Wenig englisch sprechen und dann im Training vom Shihan dazu eingeteilt werden dem „Neuen“ (nicht negativ gemeint) ein paar Sachen zu übersetzen. Das macht zum Teil auch Sinn, da mir nicht alle japanischen Vokabeln geläufig sind, besonders wenn es um Ursprung einer Kata oder Technik geht. Für das reine Training reicht zum Glück das japanisch mittlerweile aus.

Hier ist es von enormem Vorteil das in meinem Verein in Deutschland in Düsseldorf das Training oft auch vom japanischen ins Deutsche übersetzt wird. Da sind dann schon viele Wörter bekannt die auch hier im Training benutzt werden.

Es sein also gesagt, wer nicht nur im Honbu Dojo in Tokyo trainieren möchte, sondern auch „auf dem Land“ außerhalb sollte mindestens japanisches Training in Deutschland mit machen. Ohne, dass man die Kommandos kennt, zusätzlich zu den Karate Fachbegriffen, dürfte große Probleme im Training haben oder zumindest sollte nicht erwarten direkt Spaß am Training zu haben.

Durch das Training bei Keigo Shimizu im Dojo Yamato Düsseldorf e.V. ist es relativ einfach von Deutschland in das Training in Japan ein zu steigen. Rein was das Training angeht. Das Administrative mit der Anmeldung usw. sollte oder muss auf jeden Fall mit der Hilfe eines Japaners erfolgen.

Ach ja … alle Formulare zur Anmeldung im Verein und bei der JKA Japan sind rein auf Japanisch. Von daher ist für die Anmeldung japanisch Pflicht!

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Große Betten in Japan

Was tun als relativ großer Europäer in Japan wenn das Bett zu klein ist. 😬

In Japan sind die Standards was Betten angeht anders als in Deutschland. Das „Dubble Size Bed“ in Japan kommt auf 140 cm Breite * 195 cm Länge. Was auch bedeutet, dass alles was an Bettwäsche dem Standard entspricht maximal diese Größe hat.

Alles was nicht dem Standard entspricht wird schnell teuer in Japan. 🤦

Ein Futon in zum Beispiel 200 cm * 200 cm ist nicht zu bekommen. Es sei denn, man lässt sich eine anfertigen. Was wieder bedeutet, dass zum Beispiel die Bettwäsche nicht passt.

Matratzen gibt es bis zu 140 cm Breite ohne Probleme. Also hatte ich überlegt, wie man an ein 200 cm * 200 cm Bett kommt.

Die Lösung ist jetzt recht einfach geworden. Man bestellt zwei Matratzen in 97 cm * 195 cm und legt diese zusammen. Die Bettwäsche ist für die 97 cm Breite noch Standard.

Das Spannbettuch ist komischerweise bei Amazon Japan in 197 cm * 200 cm zu normalen Preisen zu bekommen. 🤔

Also an das Tablett und mit der Planung starten. Nach der Planung – ab in den Baumarkt Holz und Zubehör kaufen. 😊

Nach dem Plan alles auf dem Hof kurz zugeschnitten und die Holzbalken kurz mit Sandpapier glätten. Alles ab in das Schlafzimmer und zusammen Schrauben 😉

Damit die Matratzen auf der Tatami nicht Schimmelpilze bildet, gibt es im Baumarkt oder auch bei Amazon Unterlagen die unter die Matratzen gelegt werden. Diese sorgen für die gute Belüftung.

Nach dem Angebot für umgerechnet ca. 2.000€ eine günstige Alternative im Eigenbau für umgerechnet knapp 200€ inkl der Matratzen. 😊

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Fenster Papier – Shōji 障子 erneuern

Irgendwann ist das Papier auf den Fenstern einfach hin.

Die Sonne hat das Papier gelb werden lassen und durch längeren Leerstand des Hauses, hatte sich Ungeziefer am Papier zu schaffen gemacht.

Also wird es Zeit, die Fenster wieder in Stand zu setzen 😊

Ab in den Baumarkt und alles nötige kaufen. Messer und Schiene zum zuschneiden / Papier / Lösungsmittel für das alte Papier und neue Papier Bögen um die Fenster neu zu bekleben.

Hier gibt es alles extra für diesen Job. Spezielles Lösungsmittel und Papier mit passendem Kleber. Als Zubehör bekommt man noch gute Messer und eine Schiene zum beschneiden des Papier.

Papier / Kleber und Lösungsmittel für das alte Papier kosten ca. umgerechnet 10€ für 4 Fenster von 85 x 195 cm. Die Kosten halten sich also in Grenzen 👍

Als erstes wird das Papier von der Rückseite mit Lösungsmittel bestrichen, an allen Klebestellen (Vorsicht – nicht übertreiben sonst wird das Papier zu  Matschig).

Ein paar Minuten warten, bis das Lösungsmittel alles schön abgelöst hat.

Nun kann das Papier vom Holzrahmen gelöst werden.

Sollten noch Reste da sein, können diese relativ problemlos mit einem alten Handtuch vom Holz abgerieben werden.

Sollte das nicht funktionieren, gibt es hier in Japan auch spezielle Spachtel für diesen Zweck (Kosten ca 2€). Auch im Baumarkt zu bekommen.

Nun den Holzrahmen mit einem Tuch reinigen und gut trocknen lassen.

Wenn das Lösungsmittel noch auf dem Rahmen feucht ist, hält der neue Kleber nicht auf dem Holz. Dann war die ganze Arbeit umsonst.

Dann den neuen Kleber auf den Rahmen auftragen. Rand und alle Querstreben müssen mit dem Kleber bestrichen werden.

Der Kleber für diesen Zweck hat extra eine Führung und das auftragen auf die dünnen Streben zu erleichtern.

Jetzt das neue Papier auf den Rahmen aufbringen. Ich hab die Ränder mit Tape fixiert, damit ich das Papier gleichmäßig auf den Rahmen aufbringen kann.

An den Rändern leicht mit dem Finger über das Papier gehen um sicher zu stellen, dass alles am Ende gut am Holz klebt.

Wenn das Papier sich ein wenig wellt, keine Panik bekommen.

Wenn alles trocken ist, zeigen sich kleine Fakten aus dem Papier raus 😉

Dann die Ränder mit dem Eisen gleichmäßig abschneiden.

Nun das ganze noch zuende trocknen lassen und die Fenster können wieder eingesetzt werden.

Der Zeitaufwand lag bei ca. 30 Minuten pro Fenster.

Ich finde, der Unterschied ist zu sehen. Wieder schön weiß und kein Loch mehr zu sehen (rechts neu im Gegensatz zu links alt) 😊 und nach acht Fenstern hat man auch den Dreh raus 🎉

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Japan und sein Müll

Überall in Japan finden sich ab und zu diese kleine Müll Ansammlungen an den Straßenecken.

Aber warum?

Keiner hat seine eigene Mülltonne wie in Deutschland in der Einfahrt oder auf dem Hof stehen. Es fährt kein Müll Wagen alle Haushalt ab und sammelt den Müll ein.

In Japan gibt es wie in Deutschland eine Müll Kalender der Kommune in dem bekannt gegeben wird, wann welcher Müll abgeholt wird. Dieser wird aber nicht direkt am Haus abgeholt, sondern an diesen Müll Sammel Punkten im Ort.

Hier werden (zumindest bei uns) am Tag der Abholung zwischen 6:30 – 8:30 Uhr alle Anwohner aufgerufen ihren Müll an diese Punkte zu bringen. Damit der Müll nicht durch die Gegend fliegt liegt ein Netz und Steine bereit um den Müll ab zu decken.

Der Müll Wagen kommt dann vorbei, sammelt den Müll und legt das Netz mit den Steinen wieder ordentlich an die Straßen Ecke. Dort bleibt das Netz mit den Steinen bis zum nächsten Termin liegen.

Den Müll Plan mit Zeiten und Erklärungen erhält man bei der Anmeldung des Wohnsitz bei der Stadtverwaltung.

Die Stadtverwaltung informiert dann auch direkt jemanden der für deine Straße / Wohnblock ehrenamtlich zuständig ist. Dieser organisiert auf Böcke eine, dass die Müll Entsorgung und alles was das direkte Umfeld angeht richtig läuft. Über diese Ehrenamtlich tätigen Personen werden alle möglichen Aktion organisiert.

Was und wie zu welcher Kategorie Müll gehört, ist in Japan wesentlich genauer beschrieben und geregelt als in Deutschland.

Nehmen wir ein Beispiel: Milchverpackungen – steht dort Milchverpackungen, ist auch nur diese gemeint. Bedeutet, der Auslass wird aus dem Karton heraus getrennt und gesondert im Plastik Müll entsorgt.

Plastik von Fertiggerichten ist vor der Entsorgung zu spülen. Alles wird fast sauber in den Müll gegeben. Natürlich vom Restmüll abgesehen.

Ich habe noch nie ein Land auf der Welt gesehen mit solch einer Disziplin bei der Müll Trennung wie Japan.

Leider gibt es in Japan sowas wie die Anmeldung von Sperrmüll nicht. Hier muss der Sperrmüll zu Sammlpunkten gefahren werden. Natürlich auch richtig getrennt.

Hat man keine Möglichkeit den Müll selber zum Sammel Punkt zu fahren, gibt es jede Menge Kleinunternehmen die deinen Sperrmüll abholen und entsorgen. Das kann schnell recht teuer werden. Die Entsorgung einer japanischen LKW Ladung (entspricht ca. einer halben Sprinter Ladefläche) kostet ca. 150€.

Muss zum Beispiel ein Schrank noch vom Unternehmen aus dem Haus geholt werden, wird es entsprechend teurer.

84% des japanischen Müll können laut Statistik so vollständig dem Recycling zugeführt werden. Deutschland kommt hier nur auf eine Recycling Rate von 67%.

Also ist es in Japan eigentlich gar nicht so nicht schlimm, wenn für alle möglichen Sachen kleine Plastik Tüten verwendet werden. Am besten wäre es natürlich den Müll komplett zu vermeiden.

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Edo Wonderland – Nikko Edomura 江戸ワンダーランド 日光江戸村

Internetseite des Park: http://edowonderland.net/en/

Erwachsene: 4.800 Yen

Kinder: 2.500 Yen

Das Edo Wonderland in der Nähe der Stadt Nikko ist ein Ort der komplett in der Architektur usw. der Edo (jap. 江戸時代, Edo jidai) von 1603 bis 1868 bezeichnet Zeit japans nachempfunden ist.

In diesem Ort laufen an allen Ecken Mitarbeiter verkleidet in alten Gewändern durch die Gassen und über die Plätze. Vom Samuarai bis zum Ninja ist alles zu finden.

In diesem Ort sind zwei Gebäude mit Ausstellungen über die Feuerwehr der Edo Zeit. Hier finden sich alle möglichen alten Löschwerkzeuge und Anzüge der damaligen Feuerwehr. Dazu gehören auch original Bilder aus der Zeit sowie Informationen wie die Feuerwehr damals schon organisiert gewesen ist. Sehr interessante Ausstellungen.

Im Ort verteilt finden Sie immer wieder kleine Snack Stände mit den üblich hohen Preisen wie man Sie auch in deutschen Parks gewöhnt ist. Die Restaurants im Park lohnen sich allerdings sehr, da hier das Preis Leistungsverhältnis wesentlich besser ist als an den Snack Ständen.

Natürlich finden sich in der Stadt auch an mehreren Stellen kleinere Ausstellungsobjekte zu Samurai und Ninja.

Wer möchte kann sich eines der verschiedenen Kostüme ausliehen und zum Beispiel als Samurai oder Ninja verkleidet durch die Stadt laufen. Bei entsprechendem Wetter sicher mal eine lustige Sache.

Für die Kinder finden sich unter anderem Gebäude mit einer Schule in der man lernen kann Shuriken zu werfen oder auch eine Art kleine Geisterbahn. Im Haus der Ninja findet sich ein Irrgarten usw. für die Kinder. Die Kinder sind auf jeden Fall gut beschäftigt im Ort.

Im Gegensatz zu deutschen Parks sind hier weder Achterbahnen noch irgendwelche großen Attaktionen zu finden. Wer also einen Park wie das Phantasialand erwartet, ist hier klar an der falschen Stelle. Es geht rein um die Edo Zeit.

Von der Edo Wassermühle der Weberrei und den kleinen Gebäuden die diese Zeit dem Besucher näher bringen sollen.

Auch für die Erwachsenen gibt es natürlich Stationen im diesem Dorf. Wer zum Beispiel lust hat, sich mit dem Katana (dem japanischen Samurai Schwert) zu versuchen kann hier einen einstündigen Kurs buchen.

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Weltkulturerbe Stadt Nikko 日光市

Die Stadt Nikkō liegt ca. 140 Kilometer nördlich von Tokio in den Bergen der Präfektur Tochigi. Von uns aus (Tatebayashi – Gunma) waren es anderthalb Stunde mit dem Auto bis zum Tempel und Shrine.

Der älteste Tempel ist der Rinnō-ji-Tempel aus dem Jahr 766.

Wir waren unter der Woche in Nikko. Das könnte ein Fehler gewesen sein, da jede Menge Schulklassen unterwegs gewesen sind um die Tempel zu besichtigen. Bedeutet an jeder Ecke schreit irgend ein Lehrer seinen Schülern hinter her.

Am Wochenende haben wir die Tempel von Nikko noch nie besucht und können daher nicht sagen, ob es dann besser ist mit den Meschenmassen.

Die Tempel liegen alle gut zu Fuß zu erreichen in einem Wald verteilt. Für jeden der Tempel ist ein Eintritt fällig, daher sollte mal sich überlegen was man sehen möchte, sonst kann es schnell recht teuer werden.

Wir hatten uns dazu entschieden, die berühmten 3 Affen von Nikko zu besichtigen. Sie werden ja schließlich alle paar Tage in irgendwelchen Textnachrichten verwendet als Emoji.

An einem der Gebäude (der Stall der heiligen Pferde) des Nikkō Tōshōgū – befindet sich Fassadenschnitzerei das Wahrzeichen Nikkōs, die drei Affen, die nichts Böses sehen, hören und sagen.

Sehr zu empfehlen ist der Herbst als Reisezeit. Die Farben der Wälder sind einfach klasse.

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Einreise & Quarantäne (Stand Oktober 2021)

Vor der Einreise 🛫 nach Japan:

Visum – zum Glück konnte ich ein ein Jahres Visum als Ehemann beantragen (vom Antrag bis zur Ausstellung mit CoE hat es gut zwei einhalb Monate gedauert). Also Zeit einplanen 😉

Alle anderen Visa sind entweder ausgesetzt oder sehr schwer zu bekommen. Zur Zeit darf nur mit wichtigen Grund nach Japan eingereiht werden. Die Inseln Schotten sich ab. 🎌

Vor dem Abflug müssen online Fragen beantwortet werden. Genaue Informationen was gefordert ist, kann man bei der japanischen Botschaft nachlesen.

https://www.de.emb-japan.go.jp/itprtop_de/index.html

❗Wichtig: immer wieder auf die Seite der Botschaft schauen, da sich die Vorgaben relativ schnell verändern.

Zu den Fragen die beantwortet werden müssen, muss ein PCR Test nach Vorgaben der japanischen Gesundheit Behörde vorgelegt werden (auf der Seite der Botschaft werden auch Testcenter empfohlen, die euch das Testergebnis auf dem passenden Formular ausstellen). Wir hatten unsere Tests in Düsseldorf gemacht. Hier kann auch direkt der Test für die Einreise nach Japan durchgeführt werden.

Alle Dokumente sind in Papierform mit nach Japan zu nehmen. Mit einem Test auf deutsch oder englisch oder gar nur einem QR  Code werdet ihr definitiv Probleme bei der Einreise bekommen 😬

Vor dem Abflug wird schon der passende PCR Test am Flughafen kontrolliert. Ohne kommt ihr erst gar nicht an Board eines Flugzeug Richtung Japan.

Einreise nach der 🛬 Landung:

Nach der Landung geht es los, mit einem super organisierten Covid-19 Einreise Verfahren. Japan schafft es tatsächlich durch massiven Personaleinsatz die Einreise angenehm und zügig zu gestalten.

Für jeden Fragebogen und Zettel gibt es eine eigenen Bereich in dem alle Angaben geprüft werden. Hier kann im übrigen der deutsche Impfnachweis hinterlegt werden, um die Quarantäne von 14 Tage auf 10 Tage zu verkürzen. Wer in Deutschland als vollständig Geimpft gilt, kann mit einem negativen PCR Test nach 10 Tagen seine Quarantäne verkürzen (Kopie muss für die Unterlagen der japanischen Behörde mit gebracht werden).

Wenn alle Dokumente 📃 richtig ausgefüllt sind, geht es Richtung PCR Test. Dieser wird direkt ausgewertet und das Ergebnis liegt innerhalb einer halben Stunde vor.

Im Anschluß wird durch Mitarbeiter der Behörde geprüft, ob ihr die 2 Apps des japanischen Gesundheitsamt installiert habt und ob eure Google Time Line aktiviert ist. Zusätzlich wird euch eine Test Email auf euer Handy geschickt, um die Kommunikation mit der Behörde sicher zu stellen.

Covid App zur Kontaktnachverfolgung: https://play.google.com/store/apps/details?id=jp.go.mhlw.covid19radar

Covid App zur Kontrolle der Quarantäne: https://play.google.com/store/apps/details?id=net.allm.mysos

Ja richtig! Ich müsst dem Mitarbeiter euer Handy geben und die prüfen ob alles richtig installiert und aktiviert ist.

Solltet ihr keine SIM Karte 📲 direkt nach der Landung haben, um eine Datenverbindung zu haben ist das kein Problem. Für die Installation der Apps und Empfang der Test Email steht ein kostenloser Hotspot 📡 zur Verfügung. Die haben an alles gedacht 😉

Ist der Test negativ geht es wie gewohnt zum Zoll uns man darf den Flughafen verlassen.

  • Bahn
  • U-Bahn
  • Bus
  • Usw

dürfen nicht genutzt werden auf dem Weg in die Unterkunft wo man die 10 bzw. 14 Tage Quarantäne verbringen möchte.

Also sind wir mit dem Mietwagen Richtung Haus gefahren.

Quarantäne im Haus 🏠

Die Regeln der Quarantäne im Haus sind genau festgeschrieben fast wie in Deutschland. Aber es gibt ein paar Unterschiede zur Quarantäne wie wir sie aus Deutschland her kennen.

Ihr dürft in der Quarantäne das Haus verlassen um zum Beispiel Essen zu kaufen. Aber auch hier gilt wie am Flughafen das Öffentlich Verkehrsmittel verboten sind. Als Faustregel gilt hier, man soll sich maximal 15 Minuten zu Fuß 🚶 von der Unterkunft weg bewegen. Dabei ist dir Maske Pflicht.

Wenn man trotzdem raus muss, soll man zu Zeiten einkaufen gehen in denen nicht viel los ist im Geschäft. Empfohlen wird Lieferdienste zu nutzen wo immer es geht.

https://www.hco.mhlw.go.jp/en/

Täglich ist der Gesundheitszustand per App zu dokumentieren. Zusätzlich erhalten alle Personen die sich in Quarantäne befinden in unregelmäßigen Abständen Push Nachrichten auf das Handy. Kommt solch eine Nachricht an, hat man 15 Minuten Zeit seine GPS Standort per App an das Gesundheitsamt zu melden.

Zusätzlich erhält man ein mal am Tag einen Video Anruf der Behörde. Dieser wird 30 Sekunden lang aufgezeichnet inkl. dem Hintergrund um zu sehen wo man sich aufhält. Die Auswertung erfolgt per KI.

Bei unserem Sohn (hat im Alter von einem Monat noch kein eigenes Handy) erfolgt jeden Tag eine Video Anruf in dem das Kind gezeigt werden muss, sowie alle anderen anwesenden Personen. Hier wied dann auch der Gesundheitszustand vom Kind abgefragt.

Fazit 🤔

Die Einreise ist super organisiert und für das was zu tun ist echt schnell erledigt.

Die Quarantäne mit den Auflagen ist erträglich und mit 14 Tagen OK.

An alle die sich über die Maßnahmen der Deutschen Regierung aufregen – es geht noch deutlich strenger bei der Überwachung von Quarantäne Vorschriften.

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Hackfleisch Curry キーマカレー

Zutaten:

  • 600g Hackfleisch
  • Eine Aubergine
  • Eine Zucchini
  • Eine große Zwiebel
  • Eine Knoblauch Zehe
  • Curry Pulver
  • Bull Sauce
  • Tomaten Ketchup
  • Zwei hart gekochte Eier
  • Salz & Pfeffer
  • Reis

Zubereitung:

Zwiebel in kleine Würfel schneiden und mit dem Hackfleisch in der Pfanne braten, bis das Hackfleisch durch gebraten ist. Dann eine Knoblauch Zehe mit in die Pfanne pressen und alles zusammen weiter braten lassen.

Die Aubergine und die Zucchini in kleine Würfel 🔪 schneiden und mit in die 🫕 Pfanne geben.

Jetzt 5 🥄 Esslöffel Curry Pulver mit in die Pfanne geben und unter heben. Dann 5 🥄 Esslöffel Ketchup und 5 🥄 Esslöffel Bull Sauce mit in die Pfanne geben.

Alles nach Geschmack mit Pfeffer und Salz 🧂 abschmecken.

Das ganze auf 🍚 Reis servieren 😊

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Kohl / Mais Salat コールスローサラダ

Zutaten:

  • Spitzkohl
  • Mais
  • Japanische Mayonnaise
  • Zitrone
  • Salz
  • Pfeffer
  • Brokkoli
  • Kochschinken

Zubereitung:

Broccoli 🥦 zerkleinern in mundgerechte Stücke und für 5 Minuten in die Mikrowelle geben. Den Spitzkohl in feine Streifen schneiden 🔪 oder mit einem Hobel zerkleinern. Und alles zusammen mit dem Mais in eine große Schüssel geben. Den Kochschinken 🐖 in kleine Streifen schneiden und mit in die Schüssel 🥗 geben.

Nun die Salat Sauce zubereiten. 5 Esslöffel 🥄 Mayonnaise mit 1 Esslöffel Zitronensaft verrühren und mit Salz 🧂 und Pfeffer Abschmecken.

Jetzt die Sauce mit dem Kohl usw vermischen. Fertig 😊

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Aubergine / Hackfleisch Pfanne なすとひき肉の生姜炒め

Zutaten:

  • 2 Auberginen 🍆
  • 1 Ingwer
  • 500g Hackfleisch 🐖
  • 1 Spitzkohl
  • Merin
  • Soja Sauce
  • Olivenöl

Zubereitung:

Ingwer in kleine ca 2 cm Streifen 🔪 schneiden und in Olivenöl anbraten. Dann das Hackfleisch dazu geben und gut durch braten.

Die Auberginen in Würfel von ca 1,5 x 1,5 cm schneiden und auch in Olivenöl anbraten.

Den Spitzkohl in schmale Streifen schneiden und mit in die Pfanne zum Hackfleisch geben. Dazu 5 Esslöffel Soja Sauce und 5 Esslöffel Merin geben. Alles zusammen in der Pfanne braten, bis der Spitzkohl zusammen fällt.

Dann die angebraten Auberginen mit in die Pfanne geben und alles zusammen in der Pfanne braten, bis die Auberginen schön weich sind.

Im Anschluss noch einmal mit Soja Sauce und Merin Abschmecken. Das ganze auf Reis servieren – > Fertig 😊

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Makiwara im Büro

Dieses Jahr hat meine Frau mir ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk ausgesucht. Ein neues Makiwara das ich in der Wohnung an die Wand bauen kann.

Bisher habe ich auf dem Balkon eine einfache Schlagfläche an einem Seil vom Dachsparren auf den Klinkerstein zum Home Training gehabt. Nicht sehr komfortabel, aber was soll man im Lockdown machen 🤔

Auf Dauer sicher nicht sehr gesund, da die Federung durch das alte Verpackungsmaterial hält sich in Grenzen. Dazu kommt, dass die Übertragung des Lärm direkt auf den Klinkerstein der Fassade nicht zur Beliebtheit bei den Mitbewohnern des Hauses sorgt 😬

Die alte Konstruktion auf dem Balkon

Also hat meine Frau geschaut, was der Import eines Makiwara aus Japan kosten würde. Preis und Versand sind schlicht indiskutabel.

Also die verschiedenen deutschen Hersteller im Internet verglichen. Hier wird sehr viel Schrott angeboten zu Preisen die echt frech sind. 🤮 Aber gut…. Auch die Hersteller werden ihre Kunden haben.

Nach viel suchen und Vergleichen habe ich folgendes Angebot gefunden:

https://www.instagram.com/p/CH78aCjJHGu/?igshid=gwmc55xc28hq

Preis / Leistung scheint mir der beste Anbieter zu sein. Also noch schauen welche Variante die beste ist. Da wir eine Fußbodenheizung haben, fällt die Variante „Flor-Makiwara“ raus.

Also raus mit der Bestellung – am nächsten Tag gab es schon den Link zum Versand. 2 Tage später nach der Bestellung war schon alles in der Post 😊

Alle Teile wurden in zwei Paketen perfekt verpackt angeliefert 👍

Da die Schrauben für die Wand nicht dabei sind (macht ja auch keine Sinn – woher soll der Hersteller wissen wo es montiert wird. Betonwand / Kalksandstein… Oder was auch immer).

Bei uns ist es ein 24cm Kalksandstein. Also mal geschaut was da so empfohlen wird. Ich hatte mir hier die Seite von Fischer angesehen was es da so an Befestigungsmöglichkeiten gibt.

Von Fischer werden komplett Sets im Baumarkt angeboten wo alles drin ist was man braucht ( 4 Dübel / Kleber / Gewindestangen / Muttern und Unterlegscheiben ). Ich hab mich hier für die Variante mit M8er Gewindestangen entschieden. Der Hersteller empfiehlt die Variante mit M10er Gewindestangen, aber für diese Größe hatte ich keinen passenden Bohrer da. Also probiere ich es mit M8er Gewindestangen 🤔

M8er Gewindestange nach dem Einkleben in die Wand

Laut der Firma Fischer kann man die Stangen schon nach 60 Minuten belasten. Naja…. Ich hab ja Zeit ⏱️ und gönne dem Material 24 Stunden zum Aushärten. Ich war sehr erstaunt… Die Stangen sind bombenfest in der Wand verankert 👍

Dann kann jetzt alles an die Wand montiert werden 🎉

Die Wand Halterung des Makiwara ist wirklich Top verarbeitet und konnte somit ohne Probleme angebracht werden.

Nach dem Anschrauben 😊

Ich hab das Makiwara an der Wand im Arbeitszimmer vor einem Großen Wandkalender. Jetzt kann ich beim Training über die Jahres Planung nach denken 😉

Ich hab mich dafür entschieden zuerst die alte Version vom Balkon auf das neue Makiwara zu knoten. Funktioniert super 👍

Danke an der Stelle an Shinto Füssen für den super schnellen Versand und Support per WhatsApp.

Also wer sich auch ein super verarbeitetes Makiwara in die Wohnung hängen möchte kann ich das hier gekaufte zu 100% empfehlen:

Link zum Webshop:

https://www.shinto-fuessen.de/index.php/shop

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Japan Cheesecake – チーズケーキ

Zutaten:

  • 6 Eier
  • 60g Butter
  • 600g Philadelphia Frischkäse
  • 150 ml Milch
  • 120g Weizenmehl
  • 150g Zucker

Zubereitung:

Die 6 Eier trennen in Eigelb und Eiweiß.

600g Philadelphia Frischkäse mit der Butter in eine große Schüssel geben und verrühren. Wenn die Butter unter den Frischkäse gemischt ist Die 6 Eigelb dazu geben und alles wieder schön verrühren.

Dann 150ml Milch dazu geben und diese auch schon mit der Masse verrühren. Dann die 120g Weizenmehl mit in die Masse einrühren.

Das Eiweiß zu Ei-Schnee schlagen. Beim Rühren immer wieder langsam 150g Zucker mit einrühren.

Dann beide Massen zusammen in eine Schüssel und mit einem Löffel den Ei-Schnee unter Rühren.

Die Backform (28 cm) mit Butter einschmieren und dann die Masse in die Form geben

Und ab in den vorgeheizten Backofen bei 170 C für gut 1:30 Stunden.

Fertig 😊

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Schnitzel in japanischer Marinade – トンテキ

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 x Schweineschnitzel
  • 2 x Knoblauchzehe
  • Mehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Oister Sauce 2 Esslöffel
  • Ketchup 1 Esslöffel
  • Soja Sauce 1 Esslöffel

Zubereitung:

Knoblauch in kleine Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten.

Die Schnitzel an einer Seite alle ca. 2cm einschneiden.

Die Schnitzel von beiden Seiten gut mit Salz und Pfeffer einreiben.

Dann die Schnitzel von beiden Seiten mit Mehl bestreuen.

Jetzt in den Knoblauch aus der Pfanne nehmen und die Schnitzel in dem Knoblauch Olivenöl braten.

Nun in einer Schale 2 Esslöffel Oister Sauce, 2 Esslöffel
Ketchup und 1 Esslöffel Soja Sauce 1 verrühren und mit in die Pfanne geben. Das ganze auf mittlerer Hitze 2 – 3 Minuten zusammen braten.

Auf den Schnitzeln ein Stück Butter verteilen und alles noch ein paar Sekunden zusammen braten.

Die Schnitzel auf dem Teller anrichten mit den am Anfang angebratenen Knoblauchzehen.

Fertig zum Servieren mit Reis und einem Salat 😊

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Japanisches Ei

Zutaten:

  • 4 Eier
  • Merin
  • Soja Sauce
  • 1 Lauchzwiebel
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Eier in eine Schale schlagen mit 1,5 Esslöffel Soja Sauce und 1,5 Esslöffel Merin.

Ein Wenig Salz und Pfeffer dazu und die klein geschnitten Lauchzwiebel dazu geben.

Die Pfanne einölen und eine dünne Schicht Ei-Masse in die Pfanne geben.

Wenn das Ei in der Pfanne langsam härter wird damit beginnen das Ei zu einer Rolle zu Formen. Die Rolle an eine Seite der Pfanne schieben und weitere rohe Ei-Masse dazu geben.

Die so lange wiederholen, bis in der Pfanne eine schöne dicke Rolle liegt.

Aus der Pfanne nehmen – Aufschneiden – fertig 👍

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Japanisches Pizza Toast – ピザトースト

Mal ein Rezept das auch super mit deutschen Zutaten funktioniert 😊

Zutaten:
  • 2 Scheiben japanisches Toastbrot
  • 2 Lauchzwiebeln
  • 2 Eier
  • 2 Scheiben Schinken
  • 1 Tüte Schmelzkäse
  • Zubereitung:

    Das Toastbrot im Toaster Gold brauch vorbereiten. Die zwei Lauchzwiebeln in kleine Stücke schneiden und auf das Toast legen. Wem der Lauch zu intensiv ist kann ihn auch vorher in einer Pfanne anbraten, dann schmeckt der Lauch nicht so bitter.


    Da drauf dann Ei und Schmelzkäse.

    Das ganze bei 200C für 10 Minuten in den Backofen geben bis der Käse alles schön überbacken hat.

    Und fertig 😊

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    Yamamoto Isoroku 山本 五十六 Memorial Museum in Nagaoka

    Isoroku_Yamamoto
    (Quelle: Wikipedia)

    In Nagaoka gibt es ein sehr kleines aber sehr feines Museum über den japanischen Strategen Yamamoto Isoruku. Er hatte den Angriffsplan auf die US-Flotte in Pearl Harbor 1941 entwickelt und durchgeführt. Er wurde in Nagaoka geboren.

    Interessant ist in diesem Museum zu sehen anhand verschiedener Schriften wie sich der Admiral gegen den Angriff auf Pearl Harbor ausgesprochen hat. Er hatte sich mehrfach gegen einen Angriff ausgesprochen, hatte aber trotzdem den Befehl erhalten den Angriff zu planen und durch zu führen.

    Im Museum selber gibt es sehr schön gemachte Mappen die das Leben und die Geschichte rund um den Admiral Yamamoto beschreiben. Die Mappen wurden extra auf englisch für die Touristen erstellt. Somit lohnt sich das Museum auch für Leute die kein japanisch sprechen und lesen können.

    Im Museum wird auch der original Flugzeug Flügel ausgestellt von dem Bomber in dem der Admiral im weiteren Verlauf des 2. Weltkrieg abgeschossen wurde und gestorben ist.

     

    Adresse:
    1-4-1 Gofukumachi, Nagaoka 940-0056 Präfektur Niigata

    Webseite des Museum:
    http://yamamoto-isoroku.com/

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    Jigokudani Monkey Park – Präfektur Nagano

    Der Park der Affen liegt im Joshin’etsukogen National Park in der nähe von Nagano. Mit dem Auto braucht man ca. 1 Stunde über die kleinen Bergstraßen zum Parkplatz des Park von Nagano aus. Ein Teil der Parkplätze sind kostenlos und werden immer teurer je näher man an den Park ran kommt.
    Wenn man glück hat, laufen einem schon auf dem Weg zum Park die ersten wilden Affen über den Weg.

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    Hat man einmal den Parkplatz gefunden (nicht sehr gut ausgeschildert – daher immer schön auf das Navi hören) sollte man auf Wanderschuhe wechseln. Wer keine Wanderschuhe hat, kann auch am Parkplatz Gummi Stiefel ausleihen. Es geht von dem Parkplatz über einen schmalen Wanderweg zum Schnee Affen Park. Für den Weg sollte man gut 40 Minuten einplanen. Es geht über diverse Stufen und Schotterwege zum Eingang des Park.

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    Nach ein paar Höhenmetern kommt man an eine lange Treppe die zum Eingang führt. Hier wird dann der Eintritt bezahlt – rund 16 € pro Person. Und dann geht es noch mal gut einen 1/2 km weiter zu den Quellen und Pools mit den Schnee Affen. Ich denke dort entstehen 90% der Schnee Affen Bilder die in der Presse zu finden sind.

    Park Adresse:
    6845 Hirao, Yamanochi, Shimotakai District, Nagano 381-0401, Japan

    Webseite des Park:
    http://jigokudani-yaenkoen.co.jp/

    Parkplatz Adresse:
    Hirao, Yamanochi, Shimotakai District, Nagano 381-0401, Japan

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    Nagano – Zenkō-ji Tempel 善光寺

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    Bei dem Zenkō-ji Tempel handelt es sich um einen sehr großen Haupttempel mit mehreren kleinen Tempel Gebäuden sowie einem Tempel Shop. Mit den ganzen Nebengebäuden und dem Park der um den Tempel angelegt ist, kann man schon fast von einer kleinen Temple Stadt sprechen.

    Der Tempel ist aus dem Jahr 1192 und gehört zum japanischen Nationalschatz. Der Tempel ist über eine sehr schöne Einkaufsstraße zu erreichen mit diversen Geschäften. Von Kunsthandwerkern bis zu kleinen Restaurants ist alles dabei.

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    Das gesamte Tempel Gelände hat mehrere riesige Tempel-Tore mit großen Holz Tempelwächtern die rechts und links im Tor stehen. Sehr beeindruckend das ganze Gelände.

    Adresse des Tempel:
    491 Naganomotoyoshichō, Nagano, 380-0851, Japan

    Webseite des Tempel:
    https://www.zenkoji.jp/

    weitere Informationen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zenk%C5%8D-ji

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    Yukyuzan Park in Nagaoka – 長岡市

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    Der Park liegt am Rand der Stadt mit mehreren großen Parkplätzen. Der Park hat einen kleinen See mit einem Wasserfall und verschiedenen Sitzgelegenheiten.

    Oberhalb im Park ist ein kleiner Wald mit einem sehr schönen Shrine mit mehreren kleinen Nebengebäuden.

    Sehr zu empfehlen für einen kleinen Spaziergang.

    Park Adresse:
    80-5 Oyamamachi, Nagaoka, Niigata 940-0828, Japan

    Shrine Adresse:
    707 Yukyucho, Nagaoka, Niigata 940-0827, Japan

    Parkplatz Adresse:
    335 Yukyucho, Nagaoka, Niigata 940-0827, Japan

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